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Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni an der Ministersession des Europarats in Chişinău

von Red
16. Mai 2026
in Gsiberg, Politik, Welt
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C:\Users\koeck.benjamin\Desktop26-05-16 09_02_24-Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni besucht Entwicklungsprojekte. Foto: Doina Agachi

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Liechtensteins Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni hat am 13. und 14. Mai 2026 in Chisinau mehrere von Liechtenstein unterstützte Berufsbildungsprojekte besucht. Im Fokus standen Projekte des Liechtensteinischen Entwicklungsdienstes (LED), die Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Die Projektbesuche machten sichtbar, wie Berufsbildung, eine moderne Lernumgebung und Partnerschaften mit Unternehmen zusammenwirken, damit Ausbildung direkt zu besseren Beschäftigungsfähigkeit führt.

Die Regierungschefin-Stellvertreterin nutzte ihre Teilnahme an der 135. Sitzung des Ministerkomitees des Europarates in Chisinau, um im Vorfeld LED-Projekte der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit zu besuchen. Dabei informierte sie sich über die Arbeit des LED vor Ort und den Nutzen der Projekte für Lernende und Betriebe.

Die Republik Moldau ist seit 2007 Schwerpunktland der liechtensteinischen Entwicklungszusammenarbeit. Der LED arbeitet dabei eng mit staatlichen und nichtstaatlichen Partnern zusammen, um die Berufsbildung zu stärken und den Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Seit 2023 konzentriert sich die Unterstützung ausschliesslich auf Berufsbildung und Beschäftigungsfähigkeit.

Auf dem Programm standen die Berufsschule Nr. 9 in Chisinau, das „Centre of Excellence in Energy and Electronics“ (CEEE) sowie der „Youth Maker Club“ im Innovationszentrum Tekwill. Die Besuche zeigten, wie praxisnahe Ausbildung organisiert wird und wie Schulen mit Betrieben zusammenarbeiten, damit Lernende ihre Kompetenzen im realen Arbeitsumfeld anwenden können. Gleichzeitig wurde deutlich, wie moderne Infrastruktur und zeitgemässe Lernmethoden – insbesondere in zukunftsrelevanten Bereichen wie Energie und Elektronik – dazu beitragen, dass Absolventinnen und Absolventen Fähigkeiten erwerben, die in technischen Berufen gefragt sind. Ergänzend zur formalen Berufsbildung ermöglicht der Youth Maker Club niederschwellige, praktische Lernerfahrungen, bei denen junge Menschen neue Technologien ausprobieren, eigene Projekte umsetzen und Berufsperspektiven im wachsenden Tech-Umfeld kennenlernen.

Liechtenstein unterstützt über den LED seit 2007 Projekte in der Republik Moldau mit insgesamt über 25 Mio. CHF. Im Zentrum steht der Aufbau eines Berufsbildungssystems, das Qualität, Praxisnähe und Chancengleichheit verbindet. Damit leistet die liechtensteinische Entwicklungszusammenarbeit einen konkreten Beitrag dazu, dass junge Menschen in der Republik Moldau bessere berufliche Perspektiven im eigenen Land erhalten.

Im Rahmen des Besuchs führte die Regierungschefin-Stellvertreterin auch ein Arbeitsgespräch mit Bildungs- und Forschungsminister Dan Perciun. Im Zentrum standen die laufenden Reformen im Bildungsbereich sowie die Zusammenarbeit mit dem LED und lokalen Partnern. Dabei ging es auch um die Frage, wie Ausbildungsangebote – unter anderem in den Bereichen Elektronik und Transport – weiter gestärkt werden können.

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Tags: EntwicklungErwachseneJugendlicheLiechtensteinModauPolitikVaduzWeltWirtschaft
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