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Kleinster Herzschrittmacher geht in die nächste Generation

von SN
29. Juli 2024
in Gsiberg
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Mini-Schrittmacher ohne Elektroden; ©Medtronic

Mini-Schrittmacher ohne Elektroden; ©Medtronic

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Erfolgreiche Erstimplantation am LKH Feldkirch

Vor acht Jahren sorgte am Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch ein winziger Impulsgeber für großes Echo: Das Fachteam der Abteilung für Kardiologie unter der Leitung von Prim. Doz. Dr. Matthias Frick hatte einer betagten Patientin erstmals in Vorarlberg einen kabellosen Herzschrittmacher implantiert. Er ist seit damals rund 100 Mal eingesetzt worden. Nun ist der weltweit kleinste Schrittmacher in seiner weiter entwickelten Version in Vorarlberg angekommen: Vor wenigen Wochen hat das Herzkatheter-Team rund um OA Dr. Wolfgang Gappmaier auch die neue Generation erfolgreich eingeläutet: „Die Erstimplantation ist nach Plan verlaufen, dem Patienten geht es sehr gut“, freut sich der bereichsleitende Oberarzt der Kardiologischen Ambulanz. Künftig wird damit das Herz des Patienten – wann immer nötig – von der neusten Form des kabellosen Mini-Schrittmachers angestupst.

Während der allseits bekannte und nach wie vor bewährte „große Bruder“ der Mini-Version etwa so groß ist wie eine Streichholzschachtel, unterhalb des Schlüsselbeins liegt und mit einer oder zwei Sonden zum Herzen implantiert wird, setzen die Spezialist:innen den kabellosen und nur vitaminkapselgroßen Herzschrittmacher direkt ins Herz. Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv. Der Schrittmacher wird mit einem Katheter durch die Vene von der Leiste aus direkt im Herzen implantiert, wo er sich mit winzigen Widerhäkchen „festkrallt“.

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OA Wolfgang Gappmaier. Foto: Karin Nussbaumer

Zündkerze fürs Herz
Rund 400 Implantationen von Herzschrittmachern werden insgesamt pro Jahr am LKH Feldkirch durchgeführt. „Einen Schrittmacher kann man sich wie eine Zündkerze fürs Herz vorstellen, der einen zarten Stromimpuls abgibt, wenn er merkt, dass das Herz sich von selbst nicht regt“, erklärt OA Dr. Wolfgang Gappmaier. „Es handelt sich um Energie im sehr niedrigen Voltbereich. Die betroffene Person merkt es nicht, wenn der Schrittmacher seinen Dienst tut.

Anders als bei der herkömmlichen Variante, bei der über eine Sonde der Herzschlag überwacht und Impulse in die Herzkammer geleitet werden, liegt der Mini-Herzschrittmacher direkt an der Innenwand der rechten Herzkammer. Er vereint Impulsgenerator und Batterie in einer Kapsel und kommt ganz ohne Kabel aus. Quasi „direkt vor Ort“ hilft er dem Herzen von Patient:innen mit bradykarden Rhythmusstörungen (verlangsamter Herzschlag) auf die Sprünge.

Von außen komplett unsichtbar

Weil hier also eine Verbindung zwischen Schrittmacher und Herzkammer über Elektroden nicht nötig ist, fällt die Gefahr von Infektionen durch Kabel weg. Auch eventuelle „Ausbeulungen“ der Haut durch ein Aggregat gibt es hier nicht, genauso wenig wie den typischen Hautschnitt, der bei der klassischen Methode zur Bildung der „Schrittmacher-Tasche“ nötig ist. Damit ist das Mini-Gerät nicht nur äußerst schonend für die Patient:innen, sondern äußerlich überhaupt nicht zu sehen.

Für den Eingriff vorgesehen sind Menschen mit einer Bradykardie, die nur eine Einkammer-Stimulation benötigen sowie Patient:innen, bei denen das bisher übliche Verfahren nicht möglich ist: „Das sind beispielsweise Personen, die im Bereich oberhalb des Schlüsselbeines zu wenig Platz oder keinen Zugangsweg für den herkömmlichen Schrittmacher haben. In Frage kommen auch Menschen, die überdurchschnittlich anfällig für Infektionen sind, beispielsweise Dialyse-Patient:innen“, klärt der Experte auf.

Neues Modell läuft länger

Die neue Generation des winzigen Schrittmachers punktet nun mit mehr Akkulaufzeit im Vergleich zum kabellosen Vorgängermodell: Statt der bislang acht bis zehn Jahre hat das Gerät eine Laufzeit von 16 bis 17 Jahren. Ein weiterer Vorteil: Läuft die Zeit des Mini-Herzschrittmachers ab, kann er im Körper bleiben und muss nicht explantiert werden. Er ist mit seinen nicht einmal zwei Zentimetern so klein, dass ein zweites, wenn nötig sogar ein drittes Gerät eingesetzt werden kann.

Der winzige elektronische Stimulator mit Titanlegierung ist mit nur zwei Gramm ein Leichtgewicht. Seine vier Titananker, die sich ins Gewebe graben sobald der Katheter zurückgezogen wird, sorgen dafür, dass das Gerät an Ort und Stelle bleibt und auch bei Bewegung nicht „umherwandern“ kann.

Einsatz erfordert hohe Expertise

Das ausgeklügelte System ist in seiner neusten Generation inzwischen vier Mal am LKH Feldkirch erfolgreich implantiert worden. Der Einsatz erfordert große Fachkenntnis, in Vorarlberg sind derzeit zwei Operateure speziell dafür ausgebildet: „Für die Einführung des Schrittmachers machen wir einen kleinen Schnitt in der Leiste, mit Hilfe von radiologischer Bildgebung führen wir den Schrittmacher über die Vene direkt in die Herzkammer ein.“ OA Dr. Wolfgang Gappmaier hat die Methode noch in den USA erlernt, mittlerweile erfolgt die Schulung in Europa. „Die Technik hat sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Es gibt bereits Geräte, die den Vorhof-Rhythmus erkennen und die Herzkammer ankoppeln können, Geräte, die den Vorhof und die Kammer stimulieren können, sind in klinischer Erprobung. Insgesamt kann man damit sagen: Die Technik ist gekommen, um zu bleiben.“

Tags: FeldkirchGesundheitLKHMedizin
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