Das von der Rondo Ganahl AG im Herbst 2025 gestartete UVP-Verfahren erreicht mit der Veröffentlichung des Umweltverträglichkeitsgutachtens durch die UVP-Behörde den nächsten Meilenstein. Bis zur UVP-Verhandlung im September wird das Unternehmen mit zahlreichen Dialog- und Informationsformaten das Projekt ausführlich vorstellen.
Das UVP-Verfahren für das geplante Kraftwerk der Rondo Ganahl AG schreitet voran. Nachdem Rondo im vergangenen Jahr die Antragsunterlagen für das UVP-Verfahren zusammen mit der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) eingereicht hat, wurde nun ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: In den letzten Monaten haben die von der UVP-Behörde bestellten Sachverständigen unterschiedlicher Fachbereiche die eingereichten Projektunterlagen detailliert geprüft und basierend darauf ein Umweltverträglichkeitsgutachten erstellt. Die Unterlagen liegen bei der Gemeinde Frastanz sowie beim Land Vorarlberg für vier Wochen vom 19.06.2026 bis zum 17.07.2026 zur öffentlichen Einsichtnahme auf. „Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein transparentes und gesetzlich klar geregeltes Verfahren, das eine fundierte Beurteilung des Projekts anhand unterschiedlicher Schutzgüter ermöglicht. Das vorliegende Gutachten schafft eine wichtige Grundlage für die weiteren Verfahrensschritte“, erklärt Sigrid Rauscher, Geschäftsleiterin der Papierfabrik der Rondo Ganahl AG.
UVP-Verhandlung Ende September
Als nächster wesentlicher Termin steht die öffentliche UVP-Verhandlung am 22. September 2026 an. In der Verhandlung werden das Projekt erörtert sowie etwaige Fragen zu den Sachverständigengutachten aufgeklärt und beantwortet.
Dialog und Information als zentrale Anliegen
Parallel zum behördlichen Verfahren startet Rondo einen noch umfassenderen Dialogprozess mit der Bevölkerung. Ziel ist es, alle relevanten Informationen bereitzustellen, etwaige Bedenken auszuräumen und den Austausch über das Projekt zu fördern. Rauscher betont: „Ein offener und konstruktiver Dialog ist Rondo ein großes Anliegen. Denn mit dem Kraftwerk schaffen wir eine neue, regionale Energiequelle. Nicht nur für unsere Firma, sondern auch für Betriebe und Haushalte in der Region. Wir werden unabhängig von fossilen Energieträgern und ermöglichen eine selbstbestimmte Energieversorgung.“
Über die „Energieautonomie Frastanz“
Im Rahmen der Initiative „Energieautonomie Frastanz“ soll auf dem Betriebsgelände der Rondo Ganahl AG ein Kraftwerk für eine zukunftsfähige Energieversorgung entstehen. Ziel ist es, damit den Bedarf an thermischer und elektrischer Energie der Papierfabrik und des Wellpappewerks zu decken und unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Darüber hinaus können weitere Betriebe sowie Haushalte mit Nahwärme in der Region versorgt werden.
Über Rondo Ganahl
Die Rondo Ganahl AG mit Stammsitz in Frastanz (Vorarlberg, Österreich) ist spezialisiert auf die Herstellung von Wellpappe-Rohpapieren, Papier-Recycling sowie die Produktion individueller Außenverpackungen aus Wellpappe und maßgeschneiderter Innenverpackungen aus Faserguss. Die Wurzeln des modernen Industriebetriebes in Familienbesitz reichen bis ins Jahr 1797 zurück. An mehreren Standorten in Österreich sowie in Deutschland, Ungarn und Rumänien beschäftigt Rondo heute rund 1.800 Mitarbeitende. Das Unternehmen fördert den schonenden Umgang mit Ressourcen und sammelt, sortiert und presst selbst Altpapier und Kartonagen als Rohstoff für die eigenen Wellpappe-Rohpapiere. So gelingt es Rondo, den Recyclingkreislauf innerhalb der Unternehmensgruppe zu schließen.












