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2026 wird der Öffi-Ticketkauf noch einfacher

von Red
6. Februar 2026
in Politik, Vorarlberg
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Fotos: VVV

Fotos: VVV

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Seit Jahren setzen im Alltag immer mehr Menschen in Vorarlberg auf die Öffis. Damit wird das Klimaticket zunehmend zum festen Bestandteil moderner, leistbarer und klimafreundlicher Mobilität im Land. Rund 92.200 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger waren 2025 mit einem Klimaticket unterwegs und damit mehr als je zuvor. 2026 werden die Möglichkeiten zum Fahrscheinkauf noch einmal stark ausgebaut: ab der Jahresmitte werden Öffi-Tickets auch landesweit in mehr als 200 Trafiken erhältlich sein. Mit der Erweiterung des erfolgreichen Pilotprojekts am Arlberg wird es ab Mitte des Jahres auch in den Stadtbussen in Dornbirn und Bregenz möglich sein bargeldlos zu bezahlen. In Klaus, Schwarzach und Wolfurt entstehen heuer außerdem rund 160 neue VMOBIL Radboxen.

Das Klimaticket bleibt der beliebteste Begleiter in Vorarlberg für das Unterwegssein mit Zug und Bus. Mit 92.172 verkauften Klimatickets wurde 2025 wieder ein neuer Rekord aufgestellt. „Die steigenden Verkaufszahlen bei der Jahreskarte sind der eindeutige Beweis dafür, dass sich die kontinuierlichen Investitionen in das Angebot mit Zug, Bus, Rad und Carsharing langfristig bezahlt machen“, unterstreicht Landesstatthalter Christof Bitschi. Zum Vergleich: 2016 waren noch 65.755 Jahreskarten im Umlauf. Das entspricht einem Zuwachs von 40 Prozent.

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Das Land Vorarlberg investiert laufend in den Ausbau, Betrieb und die Erneuerung der klimafreundlichen Mobilitätsangebote. Auch 2026 bleiben die Investitionen mit rund 52 Millionen Euro auf hohem Niveau. Dazu zählen auch die Infrastrukturprojekte der ÖBB in Vorarlberg. Im Herbst werden die umgebauten Mobilitätsdrehscheiben Klaus und Wolfurt eröffnet, auch in Nenzing wird die Haltestelle modernisiert. In Feldkirch starten die Bauarbeiten für die neue Haltestelle Tosters.

Kauf von Öffi-Tickets wird noch einfacher

„Wer ein Klimaticket besitzt, muss sich ein ganzes Jahr lang keine Gedanken zum Fahrscheinkauf machen. Für all jene, die noch kein Dauerticket besitzen, wird es im Lauf des Jahres noch einfacher einen Fahrschein für Zug und Bus zu kaufen“, so Verkehrsverbund Vorarlberg Geschäftsführer Christian Hillbrand. Voraussichtlich ab Mitte des Jahres wird eine Auswahl an Öffi-Tickets auch in mehr als 200 Vorarlberger Trafiken erhältlich sein. Das dichte Vertriebsnetz erleichtert all jenen Fahrgästen den Zugang zum öffentlichen Verkehr, die keine Jahreskarte besitzen oder die digitalen Bezahlmöglichkeiten wie z.B. die beliebte FAIRTIQ-App bisher nicht nutzen können oder wollen.

Die Kooperation mit den Trafiken erweitert damit maßgeblich die Möglichkeiten für Fahrgäste, sich bereits vor der Fahrt einen Fahrschein zu kaufen. In weiterer Folge sorgt jedes im Vorfeld gelöste Ticket für mehr Sicherheit und Pünktlichkeit und ist eine wichtige Entlastung für die Buslenkerinnen und -lenker. Aktuell können in Vorarlberg Tickets für Zug und Bus bei den 64 Fahrscheinautomaten bei ÖBB-Bahnhöfen, bei acht besetzte Personenkassen und Servicestellen sowie drei weitere VVV-Partner Verkaufsstellen erworben werden. Digital können Öffi-Fahrten neben der FAIRTIQ-App auch über den ÖBB Online-Ticketshop einfach und bequem gebucht werden.

Pilotprojekt zu bargeldlosem Ticketkauf im Bus wird auf Stadtbusse in Dornbirn und Bregenz ausgeweitet

Wie beim Einkaufen: Handy, Smartwatch, Kredit- oder Bankomatkarte an das spezielle Terminal halten und schon ist das Bezahlen erledigt. Nach dem bekannten System können am Arlberg schon seit vergangenem Winter auch im Bus einfach und bequem Fahrscheine gekauft werden. Dazu wurden neun Busse der Linien 750 (Langen am Arlberg – Lech) und 760 (St. Anton am Arlberg – Lech) mit NFC-fähigen Kontaktterminals ausgerüstet. Das Pilotprojekt hat sich in der Praxis bewährt: in der besonders stark frequentierten Wintersaison werden mittlerweile rund 75 Prozent aller Tickets bargeldlos gekauft. Die zeitsparende Kaufoption verbesserte gleichzeitig die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Busse. Das Pilotprojekt wird nun auf den städtischen Busverkehr ausgeweitet. Ab Mitte des Jahres können Fahrgäste in den Stadtbussen Bregenz und Dornbirn ihre Fahrscheine ebenfalls schnell und bequem bargeldlos bezahlen.

156 neue VMOBIL Radboxen an drei Bahnhöfen

„VoRadlberg“ – unbewusst wird Vorarlberg oft vereinfacht falsch in Zusammenhang mit dem Rad ausgesprochen. Beim Thema Fahrradfahren ist das kleinste Bundesland jedoch tatsächlich ein Vorreiter: Denn in keinem anderen Bundesland genießt das Rad einen so hohen Stellenwert wie hierzulande – auch in Kombination mit den Öffis. Neben dem Angebot das Rad auch mit dem Zug mitnehmen zu können, um dann weiter ans Ziel zu fahren, werden die Abstellmöglichkeiten am Bahnhof weiter ausgebaut. Neben großen, offenen und überdachten Radabstellanlagen am Bahnhof, wächst die Anzahl der Standorte mit zusätzlichen VMOBIL Radboxen sukzessive an. Heuer entstehen bei den Bahnhöfen in Klaus, Schwarzach und Wolfurt 156 geschlossene Fahrradboxen, mit denen das Abstellen des eigenen Fahrrads noch sicherer ist. Insgesamt gibt es dann in ganz Vorarlberg bereits 762 Radboxen, die tage-, wochen- oder sogar jahreweise gebucht werden können.

Ausleihen statt besitzen: Carsharing ist in Vorarlberg beliebt

Ein Auto im Bedarfsfall nutzen, ohne die laufenden hohen Kosten tragen zu müssen oder sich um Pickerl und Reparaturen zu kümmern – das geht besonders einfach mit Carsharing. Auch in Vorarlberg wird das Angebot ergänzend zu Zug und Bus weiterhin sehr gut angenommen. Rund 21.800-mal wurde im vergangenen Jahr caruso carsharing genutzt und mit den 66 Fahrzeugen etwa 790.000 km zurückgelegt. Und es wird immer einfacher sich ein Auto auszuleihen: 2025 kamen elf neue Fahrzeuge hinzu. Neu ist caruso nun auch in Tirol und Salzburg mit elf weiteren Standorten verfügbar. Damit können Nutzer:innen länderübergreifend buchen.

KlimaTicket VMOBIL: neuer Vorteilsbereich mit Vergünstigungen

Das Vorarlberger Klimaticket ist mehr als nur eine einfache Jahreskarte für Zug und Bus. Die mittlerweile rund 92.200 Nutzer:innen profitieren sowohl praktisch als auch finanziell von den zahlreichen zusätzlichen Funktionen und Vorteilen. Seit vergangenem Jahr warten im neu geschaffenen Vorteilsbereich im VMOBIL Kundenportal neuen Gutscheinen und Vergünstigungen. So gibt es aktuell für KlimaTicket VMOBIL Kund:innen beispielsweise 10% Ermäßigung bei der Nutzung von Dott E-Scootern oder 10% Vergünstigung auf den Eintritt in die inatura in Dornbirn. Der Vorteilsbereich wird 2026 weiter ausgebaut.

Tags: BahnÖPVNPolitikVerkehrVorarlbergWirtschaft
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