10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Gedenken

Alles Wissenswerte rund um den Nachlass

von CAWA
29. Dezember 2024
in Gedenken, Wirtschaft und Recht
A A
Quelle: ERGO Group

Quelle: ERGO Group

Share on FacebookShare on Twitter

Die größten Irrtümer beim Vererben

Erben kann kompliziert sein – und mündet mitunter in einer emotionalen sowie rechtlichen Achterbahnfahrt. Um Missverständnisse und familiäre Streitigkeiten zu vermeiden, ist es ratsam, sich frühzeitig mit dem eigenen Nachlass auseinanderzusetzen. Sabine Brandl, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, klärt über die häufigsten Irrtümer rund um das Vererben auf.

Erben Ehepartner automatisch alles?
Ein weitverbreiteter Irrtum ist, dass Ehepartner ohne Testament alles erben. „Tatsächlich regelt die gesetzliche Erbfolge, dass der Ehepartner zusammen mit weiteren Verwandten ein Erbe erhält“, erklärt Sabine Brandl, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH. In vielen Fällen erbt der hinterbliebene Partner daher nur einen Teil des Vermögens. Der genaue Anteil hängt vom Verwandtschaftsgrad ab. Beispiel: Ein Paar hat Kinder. Der überlebende Ehepartner erbt ein Viertel, die Kinder den Rest. „Ein klar formuliertes Testament gibt allen Beteiligten Rechtssicherheit und kann Streitigkeiten schon im Vorfeld vermeiden“, betont die Juristin.

WERBUNG

Haben Kinder ein Erbrecht?
Es kommt vor, dass Angehörige möchten, dass ihre Kinder oder nahen Verwandten nach ihrem Tod leer ausgehen. „Das ist nach deutschem Erbrecht allerdings schwer möglich, da Kinder, Enkel, Eltern und Ehepartner einen Anspruch auf den sogenannten Pflichtteil haben“, so die Rechtsexpertin. „Dieser berechtigt gewisse Verwandte wie Kinder und Ehepartner, auch bei einem anderslautenden Testament einen bestimmten Anteil des Erbes zu fordern. Ein völliges Enterben ist also im Normalfall nicht möglich. Allerdings gibt es einige wenige Ausnahmefälle, in denen jemand seinen Pflichtteil verlieren kann, zum Beispiel bei einer Verletzung von Unterhaltspflichten gegenüber dem Erblasser aus verwerflichen Gründen.“

Testamentsänderung? Am besten gemeinsam!
Gerade bei Verheirateten ist das sogenannte Berliner Testament weit verbreitet. Hier setzen sich die Eheleute gegenseitig als Alleinerben ein. Der länger Lebende vererbt das Vermögen dann später zum Beispiel an die gemeinsamen Kinder. „Viele glauben, dass sie als Partner das Testament jederzeit einseitig ändern können. Dies ist jedoch nur sehr eingeschränkt möglich“, erläutert Brandl. Allerdings können Ehegatten Verfügungen, die auf Gegenseitigkeit beruhen, einverständlich zu Lebzeiten ändern.

Formvorschriften beachten
Viele Menschen erliegen dem Irrglauben, dass ein selbst ausgedrucktes Testament automatisch rechtsgültig ist. Doch das ist falsch, wie Brandl unterstreicht: „Das Dokument muss laut Bürgerlichem Gesetzbuch komplett handschriftlich verfasst und mit Ort, Datum sowie Unterschrift versehen sein – andernfalls kann eine Anfechtung des Testaments drohen.“

Können Erben den Nachlass verweigern?
Müssen Angehörige den Nachlass eines Verstorbenen zwingend annehmen? „Erben haben die Möglichkeit, den Nachlass auszuschlagen. Etwa wenn Schulden bestehen, die das Vermögen übersteigen“, so die ERGO Expertin. Diese Entscheidung müssen Erben innerhalb von sechs Wochen treffen und dem Nachlassgericht mitteilen. Dies kann persönlich beim Nachlassgericht stattfinden oder, indem die Erben eine entsprechende Erklärung von einem Notar beglaubigen lassen und dem Nachlassgericht übergeben. „Das Erbe zu ignorieren, ist also wenig empfehlenswert: Dann tritt dieses automatisch ein – mit allen rechtlichen Folgen“, ergänzt Brandl.

Steuerhinterziehung vermeiden
Ein häufig unterschätzter Aspekt sind die Erbschaftssteuern. Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass sie als Erben unter Umständen steuerpflichtig sind. Die Höhe der Steuer hängt vom Verwandtschaftsgrad und dem Wert des Nachlasses ab. „Es ist unbedingt zu empfehlen, sich als Erbe frühzeitig über die steuerlichen Aspekte zu informieren“, empfiehlt die Rechtsexpertin. Der Gang zum Steuerberater oder -anwalt kann böse Überraschungen vermeiden – und für rechtliche Sicherheit sorgen.

Tags: GedenkenTippsWirtschaft
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

53-jährige kommt in Hohenems von Fahrbahn ab

nächster Artikel

Rheinbähnle – Untergang eines grenzüberschreitenden Kulturgutes

weitere interessante Artikel

Für den Pfaffensteigtunnel ist der Anschlussstutzen (rechts) im Flughafen-Fernbahnhof bereits gebaut, auch die Weichenverbindung und die ersten Meter Gleis liegen schon. Bildquelle: DB PSU
Welt

Mobilitätswende im Südwesten kommt voran

26. Juli 2026
Stadtarchiv © Stadt Feldkirch
Kultur

Feldkirchs Geschichte wird digital: Mittelalterliche Urkunden gehen online

23. Juli 2026
Erweiterung Volksschule Tosters. © Stadt Feldkirch
Vorarlberg

Baufortschritt bei der Volksschule Tosters

18. Juli 2026
Bildungsminister Daniel Oehry besuchte die Schülerinnen und Schüler, die ihre Wirtschaftswoche bei der INFICON AG absolvieren durften. Bilder: IKR/Michael Zanghellini
Liechtenstein

Bildungsminister Daniel Oehry und LIHK-Geschäftsführer Maximilian Rüdisser besuchen Wirtschaftswoche 2026 bei der INFICON AG

6. Juli 2026
nächster Artikel
Traurige Reste der ehemaligen Dienstbahn in Lustenau. Geht es wie geplant weiter, wird das Rheinbähnle auf dem Rheindamm verschwinden. Fotos: Verein Rhein-Schauen

Rheinbähnle - Untergang eines grenzüberschreitenden Kulturgutes

Heute beliebt

  • Für den Pfaffensteigtunnel ist der Anschlussstutzen (rechts) im Flughafen-Fernbahnhof bereits gebaut, auch die Weichenverbindung und die ersten Meter Gleis liegen schon. Bildquelle: DB PSU

    Mobilitätswende im Südwesten kommt voran

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Jürgen Gruber lebt!

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Neue Details zum Vermissten aus Nenzing

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Für Anschläge in ganz Europa: Bulgarische Polizei findet Hamas-Waffenlager

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Ein fürstlicher Hochzeitstag in Vaduz: Prinzessin Marie Caroline ehelicht Leopoldo Maduro Vollmer

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Wasserfall. Bild: Albert Wittwer

Alberts Notion: Zwei Welten

von ALWI
1. Juli 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Bürokratieabbau: Kampf gegen Windmühlen

von ALWI
11. Juni 2026
0

Bandi Koeck schaut gerne mal genauer hin. Foto: Richard Mayer

Bandis Koecktail: Radarland Vorarlberg – Sicherheit oder Schilderdschungel?

von BK
5. Juni 2026
0

Fußball – der ANDERE Blick! –  SCR Altach : Ried 2:0 – Fazit – Rückblick – Ausblick!

von GEEN
17. Mai 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist