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Start Wirtschaft und Recht

Modernstes Altstoffsammelzentrum der Region öffnet seine Tore

von JOSP
22. April 2026
in Wirtschaft und Recht
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Fotos: Stadt Feldkirch

Fotos: Stadt Feldkirch

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Nach dem verheerenden Brandereignis im März 2024 steht das Altstoffsammelzentrum (ASZ) Feldkirch vor einem bedeutenden Neustart. In einer Bauzeit von nur elf Monaten wurde die Anlage am bewährten Standort in Gisingen wiedererrichtet. Am Samstag, 25. April 2026, wird dieser Meilenstein mit einem Tag der offenen Tür gemeinsam mit der Bevölkerung gefeiert, bevor am 28. April der reguläre Betrieb aufgenommen wird.

Der Wiederaufbau bot die Chance, neueste Sicherheits- und Logistikstandards zu implementieren. Ein Thermo-Monitoring überwacht künftig die gesamte Halle sowie alle Container lückenlos. Diese Spezialkameras lösen bereits bei einer ungewöhnlichen Hitzeentwicklung Alarm aus, noch bevor Flammen entstehen können. Die Brandmeldeanlage verfügt über einen direkten Vollschutz und ist unmittelbar auf die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) aufgeschaltet. Für eine schnelle Entrauchung im Ernstfall sorgen zudem 26 pneumatische Rauchabzugseinheiten in den Dachkuppeln. Bürgermeister Manfred Rädler betont die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Alle Beteiligten haben mit Hochdruck daran gearbeitet, einen möglichst raschen Wiederaufbau zu ermöglichen. Das neue ASZ ist nicht nur ein funktionaler Bau, sondern eine moderne und zuverlässige Anlaufstelle, die Feldkirch langfristig stärkt.“ Auch die Verkehrsführung wurde optimiert. Das neue Konzept setzt auf zwei separate Einfahrten und eine Ausfahrt, was den Rückstau an frequenzstarken Zeiten etwas reduzieren sollte.

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Wie beim Vorgängerbau wurde für das Hallentragwerk und den Bürotrakt auf eine nachhaltige Holzbauweise gesetzt. „Das bisherige ASZ hat sich im Betrieb bewährt. Die Praxiserfahrungen aus zehn Jahren flossen direkt in die Planungen ein, damit Architektur und Funktionalität hier erneut eine harmonische und nachhaltige Einheit bilden“, unterstreicht Baustadträtin Andrea Kerbleder den planerischen Ansatz. Die Entscheidung für einen neuerlichen Holzbau basiert auf technischen, planerischen sowie ökologischen Vorteilen. Auch im Brandfall weist Holz ein sehr berechenbares Verhalten auf und behält seine statische Tragfähigkeit länger als Stahlkonstruktionen. Die Errichtungskosten von rund 4,95 Millionen Euro netto werden zu einem Großteil durch Versicherungsleistungen gedeckt.

Ein Fest für die gesamte Bevölkerung

Am Samstag, 25. April, lädt die Stadt Feldkirch von 10 bis 15.30 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Neben der feierlichen Segnung des Gebäudes wird auch das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Gisingen offiziell gesegnet. Ein buntes Rahmenprogramm für alle Altersgruppen macht den Tag zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Die Bewirtung erfolgt durch die Feuerwehr Gisingen.

Programm am 25. April 2026

  • 10 Uhr: Beginn des Tages der offenen Tür
  • Festakt: Gebäudesegnung & Fahrzeugsegnung der Feuerwehr Gisingen
  • Ressourcenfest: Informationen rund um Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft
  • Erlebnis: Besichtigungen und Festumzug der Feuerwehr Gisingen  (9.30 Uhr)
  • Für Kinder: Abwechslungsreiches Kinderprogramm
  • Bewirtung durch die Feuerwehr Gisingen
  • Musikalische Unterhaltung

Die Inbetriebnahme für den regulären Entsorgungsbetrieb erfolgt am Dienstag, 28. April 2026. Ab diesem Zeitpunkt steht der Bevölkerung wieder eine moderne und komfortable Anlaufstelle für die Wertstoffentsorgung direkt in Feldkirch zur Verfügung. Umweltstadtrat Clemens Rauch sieht im neuen ASZ einen wesentlichen Baustein der städtischen Strategie: „Altstoffe sind wertvolle Ressourcen – aber nur, wenn sie richtig getrennt werden. Die neue Infrastruktur unterstützt die Bürgerinnen und Bürger dabei, ihren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Klimaschutz einfach und effizient zu leisten.“

Tags: EventsFeldkirchUmweltWirtschaft
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