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Schattenburgmuseum: Neue Zeiten, neue Objekte, neue Veranstaltungen

von KOBE
26. Oktober 2020
in gsi.event, Kultur
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Als Gegenpol zu den situationsbedingten Einschränkungen durch das Coronavirus, bietet das Schattenburgmuseum mit neuen Öffnungszeiten, neuen Ausstellungsobjekten und neuen Veranstaltungsangeboten ein positives Konzept der Erweiterungen.

In den Vorarlberger Herbstferien von Montag 26. – Samstag 31. Oktober 2020 öffnen sich die Museumstüren ganztägig von 10:00 bis 16:00 Uhr, damit die schulfreie Zeit bei der neuen „Schnitzeljagd“ durchs Museum gut und lustig genützt werden kann. Ab November ist dann das Museum von Donnerstag bis Samstag von 13:00 – 16:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11:00 – 16:00 Uhr geöffnet.  Ein Blick auf die Website ist allerdings in dieser Zeit immer zu empfehlen, da laufend auf neue Entwicklungen eingegangen werden muss. Weitere Programmpunkte wie die bereits völlig ausgebuchten Familienführungen mit Taschenlampe oder dem neuen Schwerpunkt „Schloss & Schlüssel“, bei der man dem Geheimnis, Inhalt oder der Funktion der einzelnen Truhen in der Burg auf der Spur ist, die immer beliebten Themen wie „Geheimnisvolle Schattenburg“, das ganztägige Angebot „Warten auf Weihnachten“ an den vier Adventsonntagen oder „Winter in der Burg“ bieten sich für einen Besuch an

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Kunst- und Themenführungen

Der Start in die Herbstferien wird für Erwachsene hingegen mit dem neuen Konzept der Themenführungen, zwar in Minimalbesetzung, aber gerade dadurch für Besucher sehr interessant, begangen. Am Sonntag, dem Tag der Zeitumstellung auf Winterzeit, erläutert Uhrenliebhaber und langjähriger Betreuer der Schattenburguhren, Reinhard Häfele, die vielfältige und reichhaltige Uhrensammlung des Museums. Besonders das Bürgerliche Zimmer mit seinem Schwerpunkt zur Feldkircher Uhrmacherfamilie Jenny oder das Gräfinnenzimmer mit der einzigartigen astronomischen Uhr sind da von Bedeutung. Am Nationalfeiertag hingegen führt Vizeleutnant a.D. Jürgen Wiederin um 13:30 Uhr durch die Waffensammlung im Bergfried.

Die Anfang 2020 neu begonnene Reihe der Kunstführungen mit Mag. Albert Ruetz wird am 7. November um 14:00 Uhr unter dem Motto „Fast alle Heiligen“ fortgesetzt, um den vielfältigen Sammlungsschatz an religiösen Objekten im Museum vorstellen zu können. Neben bekannten und unbekannten Heiligen wird – als aktueller Beitrag zur derzeitigen Pandemie – die Tradition der Pestsäulen und Pestbilder, die nach überstandenen Seuchen gestiftet wurden, näher erklärt.

Neue Objekte in der Burg

Getreu dem Motto „sammeln | forschen | bewahren | vermitteln“ konnte der Museumsverein in den vergangenen Monaten neue Objekte erwerben, von denen einige bereits in den Museumsräumen ihren Platz gefunden haben. So zwei Porträts der Familie Furtenbach im sogenannten bürgerlichen Zimmer, das sich neben dem Thema der Musik auch dem Schwerpunkt „Uhren“ wirdmet. auch hier gab es eine Sammlungserweiterung. Hoch oben auf der Aussichtsplattform mit ihrer grandiosen Aussicht auf Feldkirch und die umliegenden Gipfel hat ein weiteres Exponat seinen Platz über der alten Wasserpumpe gefunden. Ein Löscheimer, wie er früher zur Grundausstattung in jedem Feldkircher Haushalt gehörte, beschriftet mit Nummer und Initialen der Eigentümer weist auf die großen Brandgefahren in mittelalterlichen Städten hin. Das Gemälde zum Feldkircher Stadtbrand, die Brandspuren in der Burg sowie der Gedenkstein für „Hund Hasso“ zeigen auch die enge Verknüpfung der Schattenburg mit dieser Gefahr.

Neue Publikationen

Zusätzlich tüftelt der Museumsverein wiederum an neuen Publikationen. Der neue Museumskurzführer bietet mit 47 Seiten in großformatiger Schrift und wunderschönem Bildmaterial um günstige € 4,00 einen hochwertigen Ersatz für die Informationsblätter in den Museumsräumen. Diese wurde einerseits aus hygienischen Gründen, aber auch aus optischen entfernt, sodass der Eindruck einer bewohnten Burg nicht durch „Fremde“ Objekte gestört wird. Derzeit tüftelt das Team noch an einem eigenen Kinderführer mit integriertem Malbuch, Band III der Fotobuchserie von Guggi Rusch sowie einem Buch von Mag. Friedl Hanke zur Tanzmusikszene in Feldkirch.

Tags: FeldkirchSchattenburg
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