Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein feierte von Freitag bis Sonntag sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläum war weit mehr als ein grosses Flugfest: Es erinnerte an ein Jahrhundert Luftfahrtgeschichte, an industrielle Pionierleistungen, an die enge Verflechtung der Bodenseeregion über Grenzen hinweg – und an einen Standort, der seit seiner Entstehung immer wieder Gegenstand politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten war.
Das Jubiläumswochenende vom 28. bis 30. August 2026 sollte unter dem Motto «Gemeinsam für den Standort – gestern, heute und morgen» die gesamte Bandbreite der Aviatik zeigen. Rund 80.000 Besucher waren über die drei Tage erwartet worden. Für den Samstag wurden schliesslich 22.000 Tickets verkauft; der Verkauf wurde am Freitag gestoppt. Insgesamt wurden für das Wochenende 45.000 Tickets abgesetzt.
Von Claude Dornier zum Flugplatz Altenrhein
Die Geschichte des Flugplatzes ist untrennbar mit Claude Dornier verbunden. Der in Kempten geborene deutsch-französische Konstrukteur war zunächst enger Mitarbeiter von Ferdinand Graf von Zeppelin und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Flugzeugbauer seiner Zeit.
Dornier suchte in den 1920er-Jahren nach einem Standort für die Produktion seines gigantischen Flugbootes Do X. Die politischen Rahmenbedingungen nach dem Ersten Weltkrieg spielten dabei eine entscheidende Rolle: Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags konnte das Projekt nicht einfach am deutschen Stammsitz in Friedrichshafen realisiert werden. Dornier wich deshalb auf die Schweizer Seite des Bodensees aus.
In Altenrhein entstand damit nicht nur eine Produktionsstätte, sondern faktisch auch ein neuer Flugplatz. Am 18. März 1926 wurde der erste von mehr als 11’000 Eisenbetonpfählen in den sumpfigen Untergrund gerammt. Insgesamt mussten rund 180’000 Kubikmeter Erde bewegt werden. Die erste Graspiste war 600 Meter lang. Bereits 1927 wurden erste Linienverbindungen nach Basel, Innsbruck und München aufgenommen.
Damit war Altenrhein von Anfang an mehr als ein lokaler Flugplatz. Seine Geschichte entstand aus einem grenzüberschreitenden europäischen Projekt: Deutsche Ingenieurskunst, ein Standort in der Schweiz und ein Verkehrsraum rund um den Bodensee verbanden sich zu einer ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte.



Die Do X und die grosse Zeit der Flugzeugindustrie
Besonders eng verbunden ist Altenrhein mit der legendären Dornier Do X. Das für seine Zeit gigantische Flugboot bot Platz für bis zu 175 Menschen und gehörte zu den spektakulärsten Luftfahrtprojekten der Zwischenkriegszeit. Teile ihrer Entstehungs- und Produktionsgeschichte sind unmittelbar mit Altenrhein verbunden.
Die industrielle Bedeutung des Standorts blieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten. Aus den Dornier-Werken gingen die Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA) hervor. Eine wesentliche Zäsur war der Bau einer 1’200 Meter langen und 30 Meter breiten Hartbelagpiste. Hintergrund war unter anderem die Entwicklung des Schweizer Kampfflugzeuges P-16. Über Jahrzehnte gehörten Bau, Wartung und Revision von Militärflugzeugen zu den prägenden Tätigkeiten des Standorts.
Erst 1988 begann mit der Rheintalflug Seewald GmbH eine neue Phase des Linienverkehrs nach Wien. Nach mehreren Eigentümerwechseln übernahm Markus Kopf 2011 die alleinige Eigentümerschaft und den Betrieb des Flugplatzes sowie der People’s Airline.
So hat Altenrhein in hundert Jahren mehrere Identitäten durchlaufen: Produktionsstandort, Test- und Militärflugplatz, Werksflugplatz, Regionalflughafen und heute grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur für die Vierländerregion.




Ein Jubiläum, das die gesamte Geschichte der Aviatik zeigen sollte
Die Organisatoren wollten nicht einfach eine moderne Flugshow veranstalten. Das Konzept war wesentlich breiter angelegt. Historische Flugzeuge sollten auf moderne Luftfahrt treffen.
Am Samstag standen unter anderem die Junkers F 13, AT-6, P-3, Boeing Stearman, Dornier Do 27 und das PC-7 SUBITO Team auf dem Programm. Dazu kamen Fallschirmabsprünge aus einer Douglas C-47, Segelflugvorführungen, Modellflug, Zeppelin, historische Formationen sowie Maschinen aus dem Fliegermuseum Altenrhein.
Die Flying Bulls brachten ebenfalls historische und spektakuläre Fluggeräte nach Altenrhein. Besonders interessant war die Bo 105, die als kunstflugtauglicher Hubschrauber eine Besonderheit darstellt. Die Classic Formation ergänzte das Programm unter anderem mit einer DC-3 und drei Beechcraft Model 18.


Am Sonntag wurde das Programm nochmals familienorientierter. Die Schweizer Luftwaffe zeigte den Super Puma, hinzu kamen weitere historische Maschinen, Fallschirmspringer, Formationsflüge und Kunstflug. Der Sonntag war ausdrücklich als «Tag der Familien und Anwohner» konzipiert.
Bereits am Montag, 24. August, war die historische und statische Ausstellung im Fliegermuseum eröffnet worden. Gleichzeitig wurde das 180 Seiten umfassende Jubiläumsbuch 100 Jahre Flugplatz St.Gallen-Altenrhein – Geschichte, Menschen, Fakten vorgestellt.
Der eigentliche Höhepunkt: die Patrouille Suisse
Alles andere aber stand an diesem Wochenende im Schatten eines Auftritts: der Patrouille Suisse.
Die Schweizer Kunstflugstaffel zeigte am Samstag ihre Vorführung mit sechs F-5E Tiger II. Das Timing war präzise festgelegt: Das Air Display war für 14.40 bis 15.10 Uhr vorgesehen.
Was sich danach über Altenrhein abspielte, war für viele Zuschauer der emotionale Höhepunkt des gesamten Jubiläums.
Die sechs Tiger bewegten sich in engsten Formationen, wechselten mit hoher Geschwindigkeit die Positionen und zeichneten ihre charakteristischen Figuren in den Himmel. Gerade weil die Tage der Patrouille Suisse in ihrer heutigen Form gezählt sind, hatte die Vorführung eine besondere Bedeutung. Mit der Ausmusterung der F-5 soll die Patrouille Suisse 2027 in ihrer bisherigen Form Geschichte sein. Altenrhein war damit eine der letzten Gelegenheiten, die Staffel in dieser Konstellation in der Bodenseeregion zu erleben.
Die Show war atemberaubend. Nicht allein wegen der Geschwindigkeit der Maschinen, sondern wegen der Präzision, mit der sechs Piloten ihre Flugzeuge auf engstem Raum kontrollierten. Der F-5 Tiger ist dabei selbst Teil der Geschichte: Ein Kampfflugzeug aus einer anderen Generation wurde für wenige Minuten zum Botschafter einer militärischen Tradition, die seit Jahrzehnten auch stark mit Schweizer Identität verbunden ist.
Und dann kam der Moment, der die Vorführung endgültig von einer gewöhnlichen Airshow abhob: die Schweizer Bundeshymne.
Für viele Schweizer Zuschauer wurde daraus nicht mehr nur eine Flugvorführung. Die Kombination aus Schweizerkreuz, roten und weissen Tiger-Jets, Musik und Nationalhymne erzeugte eine deutliche patriotische Wirkung. Der Nationalstolz, der ohnehin bereits in der Luft lag, wurde dadurch nochmals verstärkt. Gerade bei einer der letzten öffentlichen Vorführungen der Patrouille Suisse in ihrer heutigen Form bekam dieser Moment beinahe etwas Abschliessendes.



Der politische Nebenschauplatz: Österreich und der Lärm
Dass die Patrouille Suisse überhaupt über Altenrhein auftreten konnte, war keineswegs selbstverständlich.
Die besondere Lage des Flugplatzes unmittelbar an der Schweizerisch-österreichischen Grenze machte die Airshow zu einer rechtlich und politisch anspruchsvollen Angelegenheit. Insbesondere die Gemeinden Gaißau, Höchst und Fußach hatten sich gegen eine Lockerung der geltenden Bestimmungen ausgesprochen und ihre Bedenken gegenüber Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Christof Bitschi vorgebracht.

Schliesslich wurde die Veranstaltung ermöglicht. Das Land Vorarlberg stimmte der Flugshow grundsätzlich zu, wobei unter anderem vorgesehen wurde, Düsenflugzeuge nur in zwei begrenzten Zeitfenstern einzusetzen und beim Einflug in den österreichischen Luftraum möglichst Siedlungsgebiete zu vermeiden.
Aus Sicht vieler Aviatikfans blieb dennoch ein Wermutstropfen: Das ursprünglich erhoffte internationale Jet-Programm konnte nicht in jener Breite stattfinden, wie es sich manche Besucher gewünscht hätten. In der Diskussion wurde insbesondere das Thema deutscher Eurofighter genannt. Der Grundkonflikt war der Lärm: Die Vorführung von Kampfjets im grenznahen Raum stand im Spannungsfeld zwischen Aviatikbegeisterung und den Interessen der Bevölkerung im Rheindelta.
Man kann das durchaus pointiert formulieren: Den Vorarlberger „Spassbremsen“ wurde von manchen Aviatikfans ein Teil der entgangenen Jetshow in die Schuhe geschoben – der Moderator musste dies über Lautsprecher betont vorbringen. Sachlich betrachtet ist die Angelegenheit allerdings komplizierter. Die Kritik kam vor allem aus den betroffenen Gemeinden, während das Land Vorarlberg schliesslich eine Zustimmung unter Auflagen erteilte.
Gerade deshalb ist es bemerkenswert, dass Landeshauptmann Markus Wallner die Veranstaltung persönlich besuchte und die Flugshow vor Ort miterlebte (Gsi.News interviewte ihn). Die Airshow führte damit auch jene politische Seite zusammen, die im Vorfeld mit den Fragen von Lärm, Staatsvertrag und grenzüberschreitender Abstimmung befasst gewesen war.


Die Kehrseite des Erfolgs: Verkehrskollaps rund um Altenrhein
So spektakulär das Geschehen am Himmel war, so problematisch war teilweise die Situation auf der Erde.
Der Besucherandrang überforderte am Samstag zeitweise die Verkehrsinfrastruktur rund um Altenrhein. Der ORF berichtete von einer Autofahrt von Dornbirn nach Altenrhein, die am Samstagvormittag rund zwei Stunden dauerte, obwohl diese Strecke normalerweise in etwa 30 Minuten zu bewältigen ist.
Damit wurde aus dem Besucheransturm teilweise ein regelrechter Verkehrskollaps.
Viele Besucher steckten über zwei Stunden im Stau fest. Zeitweise gab es kaum ein Vor und Zurück. Wer mit dem Auto aus Richtung Vorarlberg anreiste, musste teilweise Geduld aufbringen, die mit dem eigentlichen Festbesuch nichts mehr zu tun hatte. Auch auf der Schweizer Autobahn kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Das ist insofern bemerkenswert, als der Veranstalter das Verkehrsproblem durchaus vorausgesehen hatte. Auf der offiziellen Jubiläumsseite wurde ausdrücklich vor einem erhöhten Verkehrsaufkommen gewarnt. Die Organisatoren empfahlen die Anreise mit Bahn und Bus und richteten ab dem Bahnhof Rorschach kostenlose Shuttlebusse im Fünf-Minuten-Takt ein. Auch wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Anreise mit Velo oder Motorrad sinnvoll sei, um einem Verkehrsstau vorzubeugen.
Die Planung auf dem Papier war damit vorhanden. Die Realität auf den Zufahrtsstrassen sah allerdings anders aus.
Hier hätte die Veranstaltung besser organisiert werden können. Das betrifft nicht nur die Zahl der Parkplätze oder die Verkehrsmenge selbst, sondern insbesondere die Besucherinformation und die Wegweisung. Wenn Tausende Menschen gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen auf einen relativ kleinen Veranstaltungsraum zufahren, müssen Verkehrsführung, Beschilderung, digitale Informationen und sichtbare Hinweise vor Ort aussergewöhnlich klar sein.
Gerade an einem grenzüberschreitenden Grossanlass mit Besuchern aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Liechtenstein reicht es nicht aus, auf eine allgemeine ÖV-Empfehlung hinzuweisen. Die Besucher müssen bereits weit vor Altenrhein eindeutig erkennen können:
- Wo befindet sich der richtige Parkplatz?
- Welche Zufahrt ist für welchen Besucher vorgesehen?
- Wo sind die Shuttlebusse?
- Welche Strassen sind gesperrt?
- Welche Route ist bereits überlastet?
- Wo kann man noch umkehren?
- Welcher Eingang ist der richtige?
- Wo befinden sich die verschiedenen Parkzonen?
Die offizielle Planung sah zwar Verkehrsregelung, Parkplätze, Eingangskontrollen und Informationsdienst vor. Doch gerade die Erfahrungen vom Samstag zeigen, dass zwischen einer vorhandenen Infrastruktur auf dem Veranstaltungsgelände und einer wirklich funktionierenden Besucherlenkung auf den Zufahrtsachsen ein erheblicher Unterschied besteht.
Der Erfolg der Airshow wurde damit gleichzeitig zum Problem ihres eigenen Erfolges: Zu viele Menschen wollten zur selben Zeit an denselben Ort.




Ein Jubiläum zwischen Begeisterung und Kritik
Genau darin liegt vielleicht auch die besondere Bedeutung dieses Jubiläums. Altenrhein ist seit hundert Jahren ein Symbol für Mobilität und technische Entwicklung – und gleichzeitig ein Standort, an dem sich die Grenzen dieser Entwicklung immer wieder zeigen.
Der Flugplatz steht für internationale Erreichbarkeit, Arbeitsplätze, industrielle Geschichte und regionale Wertschöpfung. Gleichzeitig gibt es Diskussionen über Fluglärm, Umweltbelastung und die Zukunft des Standorts. Auch die Jubiläumsfeier konnte diesen Widerspruch nicht auflösen.
Die Veranstalter hatten deshalb bewusst versucht, lärmintensive Programmpunkte zu reduzieren und ein möglichst vielfältiges Programm zusammenzustellen. Das Konzept reichte vom Segelflugzeug über historische Doppeldecker bis zum modernen Rettungshubschrauber.
Das Jubiläum zeigte damit die ganze Spannbreite der Luftfahrt: technische Faszination, historische Erinnerung, wirtschaftliche Bedeutung, militärische Tradition, regionale Identität – aber eben auch Lärm, Verkehr und politische Interessenkonflikte.

Ein Stück Schweizer Luftfahrtgeschichte am Bodensee
Trotz aller Kritik an Organisation und Verkehr bleibt der historische Stellenwert des Jubiläums unbestritten.
Vor hundert Jahren wurden im sumpfigen Gelände von Altenrhein die ersten Betonpfähle eingeschlagen. Dornier wollte seine visionären Flugzeuge bauen. Aus einer 600 Meter langen Graspiste wurde ein moderner Flugplatz. Aus einem industriellen Pionierprojekt entwickelte sich ein Standort für Flugzeugbau und Militäraviatik, später ein Regionalflughafen mit Linienverkehr.
Und hundert Jahre später standen erneut Flugzeuge über Altenrhein im Mittelpunkt.
Nur waren es diesmal nicht allein die Maschinen, die Geschichte schrieben. Es war auch das Publikum. Tausende Menschen blickten in den Himmel, sahen historische Flugzeuge, moderne Helikopter und schliesslich sechs F-5 Tiger der Patrouille Suisse. Für einen kurzen Augenblick verbanden sich Technik, Geschichte und nationale Symbolik zu einem gemeinsamen Erlebnis.
Der Flugplatz Altenrhein hat damit sein hundertstes Jahr nicht still begangen. Er hat vielmehr gezeigt, was diesen Standort seit seiner Gründung auszeichnet: Grenzüberschreitende Verbindungen, technische Leidenschaft, wirtschaftliche Bedeutung und eine bemerkenswerte Fähigkeit, Menschen für die Luftfahrt zu begeistern.
Die Patrouille Suisse setzte diesem Wochenende schliesslich den emotionalen Schlusspunkt – und für viele Schweizer wohl auch einen patriotischen Höhepunkt. Dass gleichzeitig auf den Strassen teilweise gar nichts mehr ging, ist die andere Seite eines Erfolges, der die Organisatoren bei künftigen Grossveranstaltungen beschäftigen dürfte.
Denn eines hat das Jubiläum unmissverständlich bewiesen: Der Flugplatz Altenrhein hat auch nach 100 Jahren noch die Kraft, Menschenmassen zu bewegen – am Himmel und auf der Strasse.


Factbox: 100 Jahre Flugplatz St. Gallen-Altenrhein
| Fakten | Angaben |
|---|---|
| Gründung | 1926 |
| Baubeginn | 18. März 1926 |
| Initiator/Pionier | Claude Dornier |
| Ursprüngliche Piste | 600 Meter lange Graspiste |
| Erste Linienflüge | ab 1927 nach Basel, Innsbruck und München |
| Historisches Grossprojekt | Dornier Do X |
| Nachkriegsunternehmen | Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA) |
| Hartbelagpiste | zunächst 1’200 × 30 Meter |
| Militärische Bedeutung | Entwicklung und Bau bzw. Revision von Militärflugzeugen, darunter P-16 |
| Linienverkehr nach Wien | seit 1988 |
| Heutiger Betreiber/Eigentümer | Markus Kopf / People’s Air Group |
| Jubiläum | 100 Jahre Flugplatz St. Gallen-Altenrhein |
| Jubiläumsdatum | 28.–30. August 2026 |
| Motto | «Gemeinsam für den Standort – gestern, heute und morgen» |
| Samstag | Tag der Wirtschaft / Standortförderung und Politik |
| Sonntag | Tag der Familien und Anwohner |
| Höhepunkt | Air Display der Patrouille Suisse mit sechs F-5E Tiger II |
| Patrouille-Suisse-Auftritt | Samstag, 29. August 2026, 14.40–15.10 Uhr |
| Weitere Highlights | Super Puma, Flying Bulls, Bo 105, DC-3, Beech 18, Junkers F 13, Fallschirmspringer, Zeppelin und historische Flugzeuge |
| Samstag-Tickets | 22’000 verkauft; Verkauf danach gestoppt |
| Tickets Wochenende | insgesamt 45’000 verkauft |
| Erwartete Besucherzahl ursprünglich | rund 80’000 über drei Tage |
| Verkehrslage Samstag | teilweise massiver Verkehrskollaps; Fahrt Dornbirn–Altenrhein laut ORF rund zwei Stunden statt normalerweise rund 30 Minuten |
| ÖV-Konzept | kostenlose Shuttlebusse ab Bahnhof Rorschach im Fünf-Minuten-Takt |
| Politische Dimension | grenzüberschreitende Bewilligungen und Lärmschutzauflagen durch die Lage unmittelbar an der österreichischen Grenze |
| Vorarlberg | grundsätzliche Zustimmung zur Flugshow unter Auflagen |
| Landeshauptmann | Markus Wallner besuchte die Jubiläumsveranstaltung persönlich |
| Patrouille Suisse | soll in ihrer heutigen Form mit den F-5 bis 2027 auslaufen |
| Jubiläumsbuch | 180 Seiten, 100 Jahre Flugplatz St.Gallen-Altenrhein – Geschichte, Menschen, Fakten |









