10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Meinung gsi.kolumne

Staatseingriffe – Kein Ende der Zumutungen

von Red
15. Januar 2022
in gsi.kolumne
A A
Share on FacebookShare on Twitter

Von Albert Wittwer

Die Demonstranten wissen es nicht. Sie können es nicht erkennen. Anstatt des Bemühens vieler Gutmeinender, Gutinformierter, Verantwortlicher sehen sie dunkle Mächte am Werk, geheime Netzwerke und Verschwörungen. Dabei haben sich in der Pandemie die westlichen Demokratiestaaten in historisch noch nie dagewesener Hochform bewährt und die gelenkten Demokratien und alle Oligarchen-Diktaturen weit zurückgelassen.

WERBUNG

Die Biosphäre, deren unentrinnbarer Mitbewohner, Mitgefangener wir sind, verträgt sich nicht mit allen unseren bisherigen Gewohnheiten, noch weniger der Ideologie des Neoliberalismus. Die freundlicheren unter den Demonstranten, die Esoteriker, gepampert von allen Segnungen der Zivilisation, gerade mit Businessclass zurück aus dem  Ashram auf Bali, gesegnet mit einem hervorragenden Immunsystem, wären bereit, um ihre körperliche Integrität vor Stichen, ausgenommen von Wespen, Tiger-/Anophelesmücken und schwarzen Spinnen, zu bewahren, hunderttausend Tote, wohl auch den eignen Tod, in Kauf zu nehmen. Haben sie alle schon eine Patientenverfügung hinterlegt, die ihre Aufnahme in der Intensivstation untersagt? Sie verweigern sich den Tatsachen, sie schlagen den Sack, den Staat mit seinen Eingriffen in die vermeintlich unantastbare körperliche Integrität, und meinen den Esel, den uns allen bevorstehenden, unausweichlichen Tod.

Wir können die Staatseingriffe während der aktuellen Krise als Modell begreifen, was noch alles auf uns zukommt.  

Dramatisch und herausfordernd sind auf der Ebene von uns Konsumenten die Änderungen des gewohnten, gewachsenen Preisgefüges. Die derzeitigen Preise für Lebensmittel, Heizung und Treibstoffe sind teilweise staatlich hoch subventioniert und bilden zudem durchwegs die sogenannten externen Kosten, die Belastungen der Umwelt, die unserer Gesundheit schon heute schaden, unser Leben verkürzen, durchwegs nicht ab. Das staatlich schon angelaufene Umkrempeln der bestehenden in eine ökosoziale Marktwirtschaft wird den Warenkorb betreffen, der mit dem Familieneinkommen noch bezahlt werden kann, vom Schnitzel bis zur Urlaubsreise. Technisch können niedrige Familieneinkommen durch Transfers gestützt werden, um die Lebenshaltung zu sichern, was heute schon geschieht. Andere Güter, etwa Flugreisen, werden vielleicht kontingentiert, damit nicht nur die Reichen fliegen. Auch die Elektromobilität ist derzeit hoch subventioniert, vermutlich auch um der Automobilindustrie und ihren Zulieferbetrieben mit hunderttausenden Arbeitsplätzen die Transition abzufedern, derzeit ohne Rücksicht darauf, woher der Strom kommt.

Unglaublich robust erwies sich die Weltwirtschaft in der Pandemie. Trotz der Engpässe bei Halbleitern und Rohstoffen, der Quarantäne bei Matrosen und LKW-Lenkern, sind die allermeisten Unternehmen hervorragend ausgelastet und haben sogar in den vergangenen Pandemiejahren vertretbare oder sogar gute Ergebnisse. Überall werden Mitarbeiter gesucht, von Lehrerinnen bis Informatikern, von Apothekerinnen bis Zimmermännern. Die Volkswirte staunen. Wenn es ein Professor aus Pasadena oder Minsk vorhersehen konnte, behielt er es für sich.

Meine Prognose: Ein Mehr an Planwirtschaft, Regulierung, staatlichen Eingriffen ist unvermeidlich. Schon heute sind wichtige Fragen dem Markt entzogen. Nicht der Meistbietende bekommt das Adoptivkind, das Spenderherz. Nicht der Reichste gewinnt die Wahl. Vor Gericht fällt er eher in die Rechthaberfalle, daß er sich jahrelang mit seiner Verteidigung beschäftigt, statt die Aussöhnung mit der Gemeinschaft, den Vergleich oder die Diversion, die weiter ausgebaut gehört, zu suchen.

Lassen wir uns nicht von den Medien, die gerne schlechte Nachrichten betonen und unserer psychischen Disposition, die denen mehr Aufmerksamkeit widmet als den guten, beirren. Unsere überragende Fähigkeit zur Empathie und Kooperation, unser Erfindungsgeist, Wissenschaft, Technik und Philosophie können für alle die Erde als Garten zurückbringen, als die Länder „wo Milch und Honig fließen“.

Anmerkungen:

Als neuer Transfer: https://www.finanz.at/steuern/klimabonus/

als Beispiele für gute Nachrichten:

https://www.zeit.de/politik/2021-12/gute-nachrichten-2021-jahresrueckblick-journalismus

https://www.derstandard.at/story/2000132376870/die-energie-die-europa-braucht

Altes Testament: „das Land, wo Milch und Honig fließen.“

Tags: Albert WittwerCovidCovid-19Staatseingriffe
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Bandis Koecktail: Nehammer, Kickl, Djokovic und die Sternsinger

nächster Artikel

Susis Gedankenwelt #104: Ernie und Bert

weitere interessante Artikel

CR Bandi Koeck blickt gerne genauer hin. Foto: Richard Mayer
gsi.kolumne

Bandis Koecktail: Fasten für die Seele – Warum weniger oft mehr ist

20. Februar 2026
Dr. Albert Wittwer
gsi.kolumne

Alberts Notion: Grenze für Transparenz? Lob dem Stimmgeheimnis

12. Februar 2026
Dr. Albert Wittwer
gsi.kolumne

Alberts Notion: Als Geisterfahrer im Internet

5. Februar 2026
CR Bandi Koeck blickt gerne genauer hin. Foto: Richard Mayer
gsi.kolumne

Bandis Koecktail: Warum die Schweiz stärker ist und einen Alpenbund in Erwägung zieht

2. Februar 2026
nächster Artikel

Susis Gedankenwelt #104: Ernie und Bert

Heute beliebt

  • Foto: Bandi Koeck

    Alle Funkentermine 2026 in Liechtenstein, Vorarlberg und der Ostschweiz

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • 42-jähriger deutscher Snowboarder stirbt am Sonnenkopf

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Bandis Koecktail: Fasten für die Seele – Warum weniger oft mehr ist

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Impressionen vom Götzner Faschingsumzug

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Seit 20 Jahren die Faszination Sport erleben: Coach Hans-Jürgen Steiner erzählt aus seinem Alltag

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

CR Bandi Koeck blickt gerne genauer hin. Foto: Richard Mayer

Bandis Koecktail: Fasten für die Seele – Warum weniger oft mehr ist

von BK
20. Februar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Grenze für Transparenz? Lob dem Stimmgeheimnis

von ADON
12. Februar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Als Geisterfahrer im Internet

von ANDA
5. Februar 2026
0

CR Bandi Koeck blickt gerne genauer hin. Foto: Richard Mayer

Bandis Koecktail: Warum die Schweiz stärker ist und einen Alpenbund in Erwägung zieht

von BK
2. Februar 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist