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Gsiberger der Woche: Der Herr der Spiele

von KOBE
21. November 2021
in Gsiberger
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Der Herr der Spiele

Seit jeher gilt der Mensch als Jäger und Sammler. Letzteres trifft auf den Bregenzer Mario Zucalli (36) in besonderer Weise zu: Er besitzt wohl die meisten Spiele und Konsolen im ganzen Land.

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Von Bella Koeck

Nintendo, Sega, Atari, Sony – die Liste ist äußerst lang. Zur umfangreichen Sammlung gehören an die 400 Konsolen, über 4000 Spiele und 15 Automaten. Ebenfalls zur Sammlung gehört natürlich auch sämtliches Merchandising, wobei wir uns da hauptsächlich auf Nintendo bzw. Mario beschränken. Das fängt bei den ganzen „Mario-Kart-Carrera-Bahnen“ an, geht über Tassen, Gläser, Schlüsselanhänger, Figuren, Pappaufstellern bis hin zu selbst geätzten Glaswaren.Ziel von Mario Zucalli und seiner Partnerin Bettina ist es, dass sie von jeder je produzierten Konsole sowie jedem Spiel ein Exemplar besitzen.

Sieben oder acht Jahre jung war Zucalli, als er erstmals in Kontakt mit dem „Zocken“ kam: „Damals schenkte unser Vater mir und meinen beiden Schwestern das Sega Mega Drive mit dem Spiel „Sonic the Hedgehog“. 1997 kaufte er sich vom lange ersparten Taschengeld die Nintendo 64 und das Spiel „Star Wars: Shadows of the Empire“. Kurze Zeit später war er zudem stolzer Besitzer des Spiels „Mario Kart 64“. Das war wohl der Auftakt dieser besonderen Sammelleidenschaft.

 „Im März 2015, nach einer Runde Mario Kart auf der GameCube mit Freunden, erzählte mir meine Freundin, dass sie wahnsinnig gerne wieder einmal auf ihrer allerersten Konsole spielen möchte. Sie erklärte mir dann, was diese für eine gewesen ist“, erinnert sich Zucalli. Und wie es der Zufall wollte, hatte er genau diese Konsole in seiner Sammlung – nur kein einziges Spiel dazu. „Dies war dann auch ausschlaggebend für Flohmarkt-Besuche. Dort entdeckten wir immer mehr Konsolen, die wir früher selber hatten oder als Kind gerne haben wollten.“ Interessant fanden Zucalli und seine Freundin auch die Diskussionen mit Sammlerkollegen. Das Spiele-Thema weckt viele Kindheitserinnerungen und Emotionen bei Flohmarktbesuchern. „Es ist schon öfters passiert, dass mir aufgrund einer Konsole jemand sein halbes Leben erzählte und regelrecht in den Erinnerungen an seine Kindheit schwelgte“, sagt Zucalli und lacht.

Glück war es, dass die Schnäppchensucher bei einem der Flohmarkt-Visiten eine komplette Sammlung übernehmen konnten. So kam binnen weniger Monate eine beachtliche Zahl an Konsolen und Spielen zusammen. Glücklicherweise teilte seine Partnerin Bettina seine Leidenschaft und tut dies bis heute.

Der größte Reiz des Sammelns besteht für Zucalli darin, dass Automaten wie „Arcade Cabinets“ im heimischen Wohnzimmer stehen. „Diese gab es so nur in Spielhöllen, waren lange für Private nicht zu erwerben. Mir gefällt zudem die Herausforderung, eine defekte Konsole wieder zum Laufen zu bringen. Allein die Entwicklung der Technik anhand der Konsolengenerationen zu verfolgen ist spannend“, schwärmt der Bregenzer von seinem Hobby.

Inzwischen haben da einige „Schätzchen“ in der Bregenzer Wohnung von Zucalli versammelt: Die älteste Konsole ist zugleich die erste jemals erschienene Videospielkonsole, die „Magnavox Odyssey“ aus dem Jahr 1972.  Der älteste Automat in der Sammlung stammt aus dem Jahr 1979 und heißt „Astro Wars“. Witzig ist auch die „Philips CDi„ auf der es sogar Zelda- und Mario-Spiele gibt, die jedoch zu den schlechtesten Spielen aller Zeiten gekürt wurden.

Was er am liebsten spielt, ist für ihn schwer zu sagen: „Ich kann mich nicht auf drei Spiele festlegen. Mit Freunden spiele ich gerne eine Runde „Mario Kart“ oder „Mario Party“. Aber genau so gerne spiel ich auch Shooter- oder Strategiespiele.“ Es komme natürlich auch immer auf das Spiel an. Zum Beispiel bei „Mario Games“ sei es einfach nur Spaß. Bei älteren Spielen kämen Kindheitserinnerungen hoch. „Und bei neuen, grafikintensiven Spielen gibt es dann schon auch einmal den Wow-Effekt. Und bei etwas anspruchsvolleren Spielen ist selbstverständlich ein gewisser Ehrgeiz da, dieses zu meistern, ein Erfolgserlebnis zu haben.“

Als gut und richtig empfindet es Zucalli, dass es für gewisse Spiele eine Mindestalterfestlegung gibt. „Allerdings sollte da in den Geschäften besser kontrolliert werden. Ich habe schon öfter miterlebt, wie Zwölfjährige Spiele, die ab 18 zugelassen sind, problemlos kaufen konnten. Das sollte meiner Meinung nach nicht sein. Ich meine, Eltern sollten ihren Sprösslingen keine Spiele kaufen, die nicht dem Alter entsprechen.“  Gerade Zeiten von mobile bzw. social games werde es immer wichtiger, Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit Games beizubringen – sowohl durch die Eltern als auch in der Schule. „Wichtig ist es, dass die Eltern bewusst darauf schauen, was die Kids zocken. Auf altersgerechte Spiele (eventuell Lernspiele) sollte geachtet werden.“ Es bringe wohl nichts, dem Nachwuchs das Zocken komplett zu verbieten, dann wollen sie es nur umso mehr. Und sicher ist auch, dass die Kinder nicht ständig vor die Konsole oder den PC sitzen sollten. „Es kommt wie überall auf das Maß an: Nicht zu lange und auch nicht zu oft“, rät Zucalli.

Zur Person:

Mario Zucalli

  • Geboren am 07. 12. 1983 in Bregenz
  • Beruf: Berufskraftfahrer im Güter- und Personenverkehr
  • Hobbys: Konsolen sammeln, tauschen, reparieren; Schnäppchenjagd; Vespa fahren.
  • An Vorarlberg schätze ich: Die hervorragende Trinkwasserversorgung und –Qualität, die gute Infrastruktur, die vielen Freizeitangebote.
  • Lieblingsspiel: Kein absolutes Lieblingsspiel
  • Längste Spielzeit: 16 Stunden
  • Rekorde: Ich bin kein Rekordjäger
  • Lebensmotto: Goht ned, gibts ned
  • Kontakt: Tel. 0699/1819 6804, E-Mail: zucy@hotmail.de
Tags: BregenzFreizeitKoblachSpielSpielzeug
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