10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Welt

Warum es eine sehr schlechte Nachricht ist, dass Kakao sehr viel billiger wird

von Red
7. Juli 2022
in Welt
A A
Share on FacebookShare on Twitter

Die Kakaofarmer in Westafrika produzieren rund 60 Prozent des weltweit benötigten Kakaos. Kurz gesagt: Ohne ihre Arbeit gäbe es keine Schokolade. Doch viele von ihnen leben in bitterer Armut. Laut dem NORC Report (Oktober 2020) arbeiten 1,56 Millionen Kinder illegal auf Kakaoplantagen. Der Global Slavery Index (2018) bestätigt, dass mindestens 30.000 Menschen Opfer von moderner Sklaverei im Kakaoanbau sind. 

  • Per 1. Oktober sinkt der Kakaobohnenpreis in der Elfenbeinküste – dem weltweit größten Kakaoproduzenten – um 18,5 Prozent. 
  • Den Preis dafür bezahlen die Kakaofarmer:innen. 
  • Die Preissenkung verschärft die bereits jetzt menschenunwürdigen Umstände im Kakaoanbau: illegale Kinderarbeit und moderne Sklaverei.
  • Dass es anders geht, zeigt Tony’s Chocolonely: Der niederländische Schokoladenproduzent gilt als Impact-Vorreiter der Branche.
  • Tony’s Chocolonely fordert nun alle Schokoladenproduzenten auf, sich auf soziale Mindeststandards zu einigen und als ersten Schritt den Living Income Reference Price (LIRP) zu zahlen.

Für menschenwürdige Lebensbedingungen der Kakaofarmer in Westafrika müsste der Preis eigentlich um 50 Prozent steigen. Stattdessen fällt er nun weiter. Mit dramatischen Folgen: Die Preissenkung treibt noch mehr Menschen noch tiefer in die Armut.

WERBUNG

Unfaire Kakaopreise sind die Wurzel illegaler Kinderarbeit und moderner Sklaverei.

„Kakaopreise, die Profite der großen Schokoladenunternehmen über die Existenzgrundlage der Kleinfarmer:innen stellen, sind ein Schritt in die absolut falsche Richtung“, erklärt Paul Schoenmakers, Head of Impact bei Tony’s Chocolonely. „Wir bei Tony’s haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Schokolade 100 Prozent frei von moderner Sklaverei und illegaler Kinderarbeit herzustellen. Wir kämpfen dafür, dass dies in der gesamten Branche zur Norm wird.“

Tony’s Chocolonely wird die Ungerechtigkeit in der Schokoladenindustrie niemals ignorieren und auch nicht tolerieren. Paul Schoenmakers: „Wir fordern die gesamte Schokoladenindustrie dazu auf, Kakaofarmer:innen den Living Income Reference Price (LIRP) zu zahlen. Ein Einkommen, von dem alle Kakaofarmer tatsächlich leben können.“

„Diese Preissenkung auf Kosten der Ärmsten ist eine Schande, sie ist unmenschlich und grausam. Sie dient nur der Profitmaximierung der Big Player. Wir von Tony’s halten das für völlig falsch. Wir kämpfen dagegen, wir zeigen, dass es auch anders geht. Und wir bekommen jeden Tag mehr Unterstützung von Konsument:innen, die sich am Regal für Gerechtigkeit und gegen Ausbeutung entscheiden.“

Niki Huemer, Country Manager DACH von Tony’s Chocolonely

Im Kampf gegen Armut, illegale Kinderarbeit und moderne Sklaverei im Kakaoanbau zahlt Tony’s Chocolonely neben der Fairtrade-Prämie noch eine weitere Prämie –  die Tony’s-Prämie. Sie sichert den Kakaofarmer:innen ein regelmäßiges und faires Einkommen. 

Tony’s Chocolonely erhöht diese zusätzliche Prämie für die kommende Haupterntesaison 21/22 von pro Tonne Kakao 462 $ (26 % über dem Farmgate-Preis) auf 793 $ (54 % über dem Farmgate-Preis). Paul Schoenmakers: „Wir fordern alle Schokoladenunternehmen dazu auf, für ihren Kakao endlich einen fairen Preis zu zahlen – das ist ein entscheidender Schritt, um den Farmer:innen aus der Armut zu helfen.“

Bleibt die Frage warum Nestlé, Mondelez (Milka) und Mars dies nicht machen!

teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Y – The last man – Eine Welt ohne Männer muss untergehen?

nächster Artikel

Heute vor genau 100 Jahren: Liechtensteinische Verfassung unterzeichnet

weitere interessante Artikel

Vertreterinnen und Vertreter der veranstaltenden Organisationen: Amt für Auswärtige Angelegenheiten, Botschaft Brüssel, Financial Mechanism Office, SDG Allianz, Infra, und die Zivilgesellschaftsorganisationen aus Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien und Tschechien. Bild: IKR/Michael Zanghellini
döt.gsi

NGO-Dialog 2026: Chancen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Zivilgesellschaft im Rahmen des EWR-Finanzierungsmechanismus

11. September 2026
Symbolbild: Gsi.News
Welt

Empathie-Report 2026: Eine starke Gesellschaft braucht mehr Empathie in Schulen

5. September 2026
v.l.n.r. Frau Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung; Frau Yuriko Backes, Ministerin für Gleichstellung und Diversität; Emanuel Schädler, Minister für Gesellschaft und Justiz; Frau Elisabeth Baume-Schneider, Bundesrätin und Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern; Frau Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bild: IKR/Roland Korner
Liechtenstein

Liechtenstein empfängt Gleichstellungsquintett zu Gesprächen über die Auswirkungen von KI und soziale Medien

2. September 2026
Verleihung Faraday Cup Award Von links nach rechts (oben): Ray Venness und Daniele Butti (CERN), Peter Forck (GSI), Carsten P Welsch und Kevin Jordan (Jefferson Lab).ung Faraday Cup Award. Fotografin: Alexandra Welsch/University of Liverpool
Schweiz

Deutscher Forscher erhält weltweit wichtigste Auszeichnung für Teilchenbeschleuniger-Diagnostik am CERN

2. September 2026
nächster Artikel
Symbolbild: Bandi Koeck

Heute vor genau 100 Jahren: Liechtensteinische Verfassung unterzeichnet

Heute beliebt

  • Rainhard Fendrich und Band live auf der Seebühne Bregenz. Foto: Bandi Koeck

    Reinhard Fendrich in Bregenz: Zwei Stunden Wiener Lebensgefühl unter freiem Himmel

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Dornbirner Herbstmesse startet mit neuen Themenwelten und sechs Euro Eintritt

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Vier Tage offene Tore: Größtes Kreativzentrum Westösterreichs wird eröffnet

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Baustart für Neubauprojekt Kapfturm in Feldkirch

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Nackt, ehrlich, ungewöhnlich – Antje Mönning liest entblößt und entblößt zugleich

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Die KI und das moralische Dilemma

von ALWI
9. September 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Island, Nation der Walfänger

von ALWI
1. September 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Honorare in der Justiz

von ALWI
23. August 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Arbeit als Berufung – „Bescheidenheit schafft Gelingen“

von ALWI
16. August 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist