LTP Sonderegger hieß Bundesheerangehörige zum FrageRaum Politik im Landhaus willkommen
Rund 65 Soldatinnen und Soldaten aus den Kasernen Bregenz und Bludesch kamen heute (5.11.2026) im Montfortsaal des Vorarlberger Landtags zum „FrageRaum Politik“ zusammen. Die Veranstaltung bot ihnen die Möglichkeit, mit Abgeordneten aller fünf im Landtag vertretenen Parteien persönlich ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche politische Standpunkte kennenzulernen und Fragen zu parlamentarischen Themen und Entscheidungsprozessen zu stellen. Landtagspräsident Harald Sonderegger hatte dazu gemeinsam mit dem aha Jugendinformationszentrum eingeladen.
Landtagspräsident Sonderegger sieht im unmittelbaren Austausch einen wesentlichen Beitrag zur politischen Bildung: „Politik lässt sich nicht allein durch Erklärungen oder einen Blick auf parlamentarische Abläufe verstehen. Erst wenn man unterschiedliche Positionen hört, Argumente abwägt und selbst Fragen stellen kann, werden politische Entscheidungsprozesse wirklich greifbar. Genau diese Möglichkeit wollen wir mit dem Veranstaltungsformat der FrageRäume eröffnen.“
Für Sonderegger ist gerade diese Begegnung unterschiedlicher Sichtweisen ein wichtiger Bestandteil demokratischer Kultur: „Es gehört zu einer lebendigen Demokratie, dass man nicht immer einer Meinung ist. Entscheidend ist, dass wir bereit sind, einander zuzuhören und uns mit den Argumenten auseinanderzusetzen. Wer sich eine eigene Meinung bilden soll, muss auch die Möglichkeit haben, unterschiedliche Positionen kennenzulernen.“
In fünf getrennten „FrageRäumen“ bereiteten die Soldatinnen und Soldaten unter Anleitung von jeweils zwei Moderatorinnen ihre Fragen und Themen vor. Anschließend kamen Abgeordnete aller im Landtag vertretenen Parteien nacheinander in die einzelnen Gesprächsräume und stellten sich der Diskussion. Guido Flatz (VP), Klubobmann Manfred Vogt (FPÖ), Klubobmann Daniel Zadra (Die Grünen), Klubobmann Mario Leiter (SPÖ) sowie Fabienne Lackner (NEOS) standen den Bundesheerangehörigen offen Rede und Antwort.
Der Landtagspräsident dankte dem Militärkommando, insbesondere Oberst Kerschat, sowie dem Jugendinformationszentrum aha für die gelungene Zusammenarbeit: „Ihre Teilnahme zeigt, dass Politik nichts ist, das andere für uns erledigen – sondern etwas, das wir nur gemeinsam tun und gestalten können.“












