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Informatik bleibt ein Berufsfeld mit Zukunft

von ROMA
31. August 2026
in Vorarlberg
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Für einige Studienprogramme an der FHV sind Anmeldungen noch bis zum 31. August möglich.
Bildrechte: FHV/Angela Lamprecht

Für einige Studienprogramme an der FHV sind Anmeldungen noch bis zum 31. August möglich. Bildrechte: FHV/Angela Lamprecht

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FHV bereitet mit ihren Studienprogrammen auf neue Berufsbilder vor

Künstliche Intelligenz (KI) schreibt Codes, analysiert Daten und erkennt Fehler. Trotzdem, oder gerade deshalb, bleibt Informatik ein Studium mit Zukunft. Denn gefragt sind Menschen, die digitale Systeme verstehen, KI sinnvoll einsetzen und daraus neue Lösungen entwickeln. Mit zwei Bachelorstudiengängen bereitet die FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences auf die veränderten Anforderungen der digitalen Arbeitswelt vor. Weiterführende Masterstudien bieten zusätzliche Spezialisierungsmöglichkeiten. Bewerbungen für den Studienstart im Herbst 2026 sind noch möglich.

KI übernimmt zunehmend Aufgaben, die bisher Softwareentwickler:innen erledigt haben. Das Berufsbild verschwindet dadurch nicht, aber die Anforderungen verändern sich. „KI wird Informatiker nicht ersetzen, aber ihre Arbeit grundlegend verändern. Künftig geht es weniger darum, jede Codezeile selbst zu schreiben. Entscheidend ist, komplexe Systeme zu verstehen, KI-Werkzeuge sinnvoll einzusetzen und ihre Ergebnisse kritisch zu überprüfen“, erklärt Peter Reiter, Studiengangsleiter Informatik – Software and Information Engineering.

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Key-Takeaways

  • KI verändert Informatik: Neue Kompetenzen und Rollen entstehen. 
  • Informatik-Studium bleibt gefragt: Digitale Lösungen brauchen qualifizierte Fachkräfte. 
  • Zukunftskompetenzen zählen: Fachwissen, kritisches Denken und Teamarbeit. 

Im Vollzeit-Bachelorstudium lernen Studierende, moderne Softwarelösungen KI-gestützt, testgetrieben und agil zu entwickeln. Neben Programmierung beschäftigen sie sich mit Datenbanken, Computersystemen und Informationssicherheit sowie Machine Learning und KI. Eine Besonderheit ist das projektbasierte Lernen: Bereits in den ersten vier Semestern bearbeiten die Studierenden sechs Projekte in zunehmend größeren Teams. Ein Berufspraktikum und die Anbindung an Forschung und Wirtschaft ergänzen die Ausbildung.

Innovation gestalten
Einen anderen Zugang bietet das berufsbegleitende Bachelorstudium Informatik – Digital Innovation. Es verbindet Informatik und Softwareentwicklung mit Betriebswirtschaft und Innovationsmanagement. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Technologien genutzt werden können, um neue Produkte und Services zu entwickeln, Geschäftsprozesse zu verbessern oder neue Märkte zu erschließen. „KI kann uns bei vielen technologischen Aufgaben unterstützen. Sie entscheidet aber nicht automatisch, welches Problem ein Unternehmen lösen sollte oder welche Innovation Kund:innen wirklich einen Mehrwert bietet. Dafür braucht es Menschen, die Technologie, wirtschaftliche Zusammenhänge und Bedürfnisse miteinander verbinden und daraus neue Lösungen entwickeln“, betont Studiengangsleiter Andreas Pichler.

Der Mensch entscheidet
Mit KI gewinnen gleichzeitig Kompetenzen an Bedeutung, die über reines Fachwissen hinausgehen. Deshalb sind an der FHV die sogenannten Future Skills in allen Curricula verankert, darunter kritisches Denken, Kommunikation, Kooperation und der verantwortungsvolle Umgang mit neuen Technologien. „Fachwissen bleibt die Basis. Im KI-Zeitalter brauchen Absolvent:innen aber ebenso die Fähigkeit, technologische Entwicklungen kritisch einzuordnen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit anderen tragfähige Lösungen zu entwickeln. Genau diese Verbindung wird künftig entscheidend sein“, betont FHV-Rektorin Regine Kadgien.

Mit den Masterstudien Informatik sowie Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation bietet die FHV auch weiterführende Studienmöglichkeiten: Von der fachlichen Spezialisierung in Informatik bis zur Gestaltung der digitalen Transformation in Unternehmen an der Schnittstelle von Technik und Wirtschaft. 

Bewerbungen für den Studienstart im Herbst sind für einige Studienprogramme in Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Soziales und Gesundheit noch bis zum 31. August möglich. 

Tags: AusbildungBildungFHVJobStudiumWissenschaft
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