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Start Politik

Kinder gestalten ihre Stadt mit

von BK
15. Juli 2026
in Politik, Vorarlberg
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Kinderstadtvertretung in Feldkirch. © Martin Schachenhofer

Kinderstadtvertretung in Feldkirch. © Martin Schachenhofer

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Seit 2021 bietet die Stadt Feldkirch mit der Kinderstadtvertretung ein eigenes Beteiligungsformat für Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren. Dabei bringen die jungen Stadtvertretern ihre Ideen und Sichtweisen ein, entwickeln Projekte und gestalten das Leben in Feldkirch aktiv mit.

Die Themen reichen von Umwelt und Mobilität über Bildung und Kultur bis hin zu Sozialem, Öffentlichkeitsarbeit sowie Sport und Freizeit. Gemeinsam erarbeiten die Kinder Vorschläge und bringen ihre Anliegen direkt in Politik und Verwaltung ein. „Kinder erleben unsere Stadt aus einer ganz eigenen Perspektive. Ihre Ideen bereichern die Stadtentwicklung und zeigen, dass Beteiligung keine Frage des Alters ist. Wer früh erlebt, dass die eigene Meinung zählt, entwickelt Verantwortung und Interesse für das Gemeinwesen“, betont Bürgermeister Manfred Rädler.

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Ideen umsetzen

Wie erfolgreich die Kinderstadtvertretung arbeitet, zeigen zahlreiche Projekte. So setzten sich die Kinder für die Neugestaltung der Unterführung Rebberggasse ein, organisierten eine Plastikfrei-Challenge, initiierten den Fitnessparcours im Reichenfeld und brachten einen Wasserspender in der Neustadt auf den Weg. Auch eine Kinderolympiade und Aktionen zugunsten des Wildparks gehen auf ihre Initiative zurück. Aktuell arbeitet das Team Mobilität & Umwelt an einem Sicherheitscheck für Schulwege. Geplant sind sogenannte „Meckerkästen“ an Schulen, in denen Kinder unsichere Stellen auf ihren Schulwegen melden können. Parallel dazu entwickelt die Arbeitsgruppe Soziales & Beteiligung eine Broschüre, die Menschen für ein ehrenamtliches Engagement in den Feldkircher Pflegeheimen gewinnen soll.

Demokratie erleben

Die Kinderstadtvertretung vermittelt schon früh, wie demokratische Prozesse funktionieren. Die Kinder planen Projekte, treffen Entscheidungen im Team, übernehmen Verantwortung und tauschen sich regelmäßig mit Politik und Verwaltung aus. „Die Kinderstadtvertretung zeigt eindrucksvoll, wie viel junge Menschen bewegen können, wenn man ihnen zuhört und Verantwortung überträgt. Sie erleben, dass ihre Ideen Wirkung entfalten können – genau das macht Beteiligung so wertvoll“, erklärt Jugendstadträtin Fabienne Lackner.

Mit der Kinderstadtvertretung setzt die Stadt Feldkirch ein klares Zeichen für frühzeitige Beteiligung. Wer schon als Kind erlebt, dass die eigene Meinung zählt und Veränderungen möglich sind, entwickelt ein nachhaltiges Interesse an der Gemeinschaft und übernimmt Verantwortung für sein Lebensumfeld.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind unter feldkirch.at/kinderstadtvertretung, per Mail an kinderstadtvertretung@feldkirch.at oder direkt in der Abteilung Jugend, Ehrenamt, Integration (Schmiedgasse 5) erhältlich.

Tags: FeldkirchJugendlicheKinderPolitik
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Idee des Jahres stammt ebenfalls aus Vorarlberg
Zusätzlich wurde die österreichweit prämierte Idee des Jahres 2025 aus Vorarlberg ausgezeichnet: Die „EXE Berechnung“, eingereicht von Michael Pergovnik, Alexander Piffer (beide AMS Vorarlberg) und Andrea Willnauer, ermöglicht eine einheitliche und nachvollziehbare Berechnung von Exekutionen.
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