Die Frühjahrsausfahrt des Vespa Lambretta Club Vorarlberg war in diesem Jahr weit mehr als nur ein gemeinsamer Ausflug – sie war ein eindrucksvolles Statement gelebter Leidenschaft, perfekter Organisation und echter Gemeinschaft.
Bereits am Treffpunkt beim Möslestadion in Götzis lag eine besondere Atmosphäre in der Luft. Rund 130 Roller, geschniegelt und geschniegelt, reihten sich in einem farbenfrohen Corso aneinander – ein lebendiges Panorama italienischer Zweiradkultur, das die Vorfreude auf die bevorstehenden rund 70 Kilometer spürbar machte. Teilnehmer aus Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz und ganz Vorarlberg waren angereist, um Teil dieses besonderen Tages zu sein.
Vor der Abfahrt wurde mit ruhiger Klarheit die Regelkunde erklärt: Striktes Überholverbot innerhalb des Corso, ausreichend Abstand zum Vordermann und gegenseitige Rücksichtnahme. Diese Disziplin sollte sich später als einer der Schlüssel für den reibungslosen Ablauf erweisen.
Die Strecke selbst war ein echtes Highlight – sorgfältig gewählt, abwechslungsreich und landschaftlich beeindruckend. Vom Start in Götzis führte die Route über Rankweil und Frastanz weiter nach Schlins und Satteins, hinauf auf den Dünserberg und schließlich zurück über Klaus. Kurvige Passagen, weite Ausblicke und frühlingshafte Kulissen machten jede Etappe zu einem Genuss. Viele Teilnehmer waren sich einig: Diese Strecke ist nahezu perfekt und verdient es, bald wieder gefahren zu werden.



Für die Sicherheit und den Ablauf sorgte eine hervorragend eingespielte Crew rund um Bernd und Obmann Mike Barbisch. Die Roadcrew übernahm als Begleitschutz eine zentrale Rolle – sie sicherte Kreuzungen, regelte den Verkehr bei Kreisverkehren und war als einzige berechtigt, den Corso zu überholen. Unterstützt wurde das Team von einem Servicefahrzeug mit oranger Drehleuchte, das bei technischen Problemen oder Pannen sofort zur Stelle war und Roller bei Bedarf aufnehmen konnte. Diese professionelle Struktur gab allen Beteiligten ein Gefühl von Sicherheit und ermöglichte ein entspanntes Fahrerlebnis.
Ein besonderes Detail am Rande: Der „rasende Fotograf“ Bernhard war entlang der Strecke unterwegs und hielt die schönsten Momente für die Vereinswebseite fest – von dynamischen Fahrbildern bis hin zu stimmungsvollen Gruppenaufnahmen.



Neben der Ausfahrt selbst gab es auch Anlass zum Feiern: Das 30-jährige Jubiläum des Clubs bildete den festlichen Rahmen – Gsi.News gratuliert herzlich und hofft auf mindestens weitere 30 Jahre!
Was diese Frühjahrsausfahrt letztlich so außergewöhnlich machte, war die Mischung aus perfekter Organisation, beeindruckender Strecke und spürbarer Kameradschaft. Es war nicht nur eine Fahrt – es war ein gemeinsames Erlebnis, getragen von Respekt, Freude und der Liebe zur Vespa- und Lambretta-Kultur.



Der Blick richtet sich bereits nach vorne auf kommende Veranstaltungen:
Am 5. August 2026 wird in Koblach das große Treffen zum 30-jährigen Vereinsjubiläum stattfinden – ein Termin, den man sich vormerken sollte. Und am 17. Oktober folgt mit „Bad Shaking Nr. 15“ ein weiterer Fixpunkt im Kalender.
Diese Frühjahrsausfahrt hat Maßstäbe gesetzt – und die Vorfreude auf das, was noch kommt, ist bereits jetzt spürbar.











