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Kein Plastik im Bioabfall

von Red
4. April 2025
in Vorarlberg
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Symbolbild © Bandi Koeck

Symbolbild © Bandi Koeck

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Plastik hat im Biomüll nichts verloren: Ab Anfang April wird in Wohnanlagen in der Stadt Feldkirch die Verwendung von Einstecksäcken aus Kunststoff in Bio-Tonnen nicht mehr gestattet. Grund für diese Maßnahme ist der hohe Plastikanteil im Bioabfall, der die Verwertung sowohl in Biogasanlagen als auch bei der anschließenden Kompostierung erheblich beeinträchtigt.

Die Hausverwaltungen der betroffenen Wohnanlagen werden in den kommenden Tagen direkt informiert. Sie sind für die Reinigung der Tonnen zuständig und damit zentrale Ansprechpartner:innen für die Umsetzung der neuen Regelung. „Dieser Schritt ist ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Abfallverwertung“, so Bürgermeister Manfred Rädler. „Bioabfall ist eine wertvolle Ressource – aber nur, wenn er richtig getrennt wird.“ Fremdstoffe wie Kunststoff, Glas oder Metall erschweren den gesamten Verarbeitungsprozess.

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Auch auf die Müllgebühren hat unsachgemäße Trennung Auswirkungen: „Hohe Fremdstoffanteile erhöhen die Entsorgungskosten für alle“, erklärt Stadtrat Clemens Rauch, zuständig für die Abfallwirtschaft. Aktuell werden Alternativen zu den Plastiksäcken geprüft. So wird die Stadt heuer voraussichtlich dreimal eine Tonnenreinigung durchführen, zusätzlich zur fortlaufenden Reinigung der Tonnen durch die Hausverwaltung. Zudem können die Hausverwaltungen Einstecksäcke aus Papier erwerben. Pro Biotonne betragen die zusätzlichen Kosten ca. 55 Euro pro Jahr.

Der Stadtrat appelliert zudem, keine eigenen Abfallsäcke zu verwenden. „Werden die Tonnen mit eigenen Plastiksäcken bestückt, wird in Zukunft keine Entleerung mehr durchgeführt“, betont Clemens Rauch. Darüber hinaus macht die Stadt darauf aufmerksam, dass generell nur „Feldkirch-Säcke“ von der Abfuhr mitgenommen werden. Die Verwendung anderer Säcke für Restmüll oder Bio-Abfall ist nicht zulässig. „Jede:r kann einen Beitrag leisten – richtige Mülltrennung beginnt im eigenen Haushalt und kommt letztlich der gesamten Stadt und Umwelt zugute“, so Bürgermeister Rädler abschließend.

Tags: PolitikTippsUmwelt
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