10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Gsiberg

Schnellbuslinien für Vorarlbergs Mobilitätszukunft

von BK
11. November 2024
in Gsiberg, Wirtschaft und Recht
A A
Symbolbild: Stadtbus Dornbirn

Symbolbild: Stadtbus Dornbirn

Share on FacebookShare on Twitter

Verein KlimaVOR! empfiehlt neuer Landesregierung Metrobus für Anbindung abseits der Schiene

Mobilität ist das größte Emissionsproblem Vorarlbergs – und zugleich das lösbarste. Mit dem Angebot wächst die Bereitschaft zum Umstieg auf klimaschonende öffentliche Verkehrsmittel. In Vorarlberg ging 2023 erstmals der motorisierte Individualverkehr (MIV) zurück. Ganz ohne (E-)Auto wird es auch in Zukunft nicht gehen. Wie viel Verkehr aber auf Bus, Bahn und Rad verlagert werden kann, hängt vom Angebot ab. Der Verein KlimaVOR! empfiehlt der neuen Landesregierung das international erfolgreiche Metrobus-Konzept als Lösung. Dicht getaktete Schnellbuslinien schaffen bei flexiblem und kosteneffizientem Betrieb sofortige Entlastung an Verkehrsknotenpunkten im Rheintal.

Vorarlbergs Bevölkerung fährt immer öfter öffentlich, gesund und sauber. Das belegen die Rekordzahlen bei den Klimatickets, der landesweite E‑Bike-Boom und der erstmals beobachtete Rückgang beim MIV. Vorarlbergs Mobilitätszukunft ist zentral für die angestrebte Energieautonomie und verfügt gleichzeitig über enormes Potenzial. Ganz ohne (E-)Auto wird es in ländlichen Räumen aber auch in Zukunft nicht gehen – technologische Fortschritte und verkehrsberuhigende Maßnahmen versprechen geringere Emissionen und mehr Lebensqualität.

WERBUNG

„Wir bewegen uns in die richtige Richtung, müssen aber beim Tempo zulegen. Viele Menschen wollen umsteigen, haben aber keine gute Anbindung“, betont Christof Drexel, Obmann des Vereins KlimaVOR! „Über 70 Prozent der mit dem PKW zurückgelegten Wege sind kürzer als 10 Kilometer“, berichtet Martin Reis, Geschäftsführer des Energieinstituts Vorarlberg. Er verweist auf die Ergebnisse der neuesten Verkehrsverhaltensbefragung KONTIV und hebt den Erfolg des E‑Bikes hervor: „Diese Innovation ermöglicht, auch längere Strecken als bisher komfortabel mit dem Fahrrad zurückzulegen.“ Der Umstieg aufs E‑Bike beweist die Bereitschaft der Menschen bei passenden Alternativen.

Schnelle Lösung: Schnellbusnetz
Handlungsbedarf besteht vor allem abseits der Schiene. „Die Lösung liegt seit Jahren auf dem Tisch. Schnellbuslinien schließen die Lücken im öffentlichen Verkehrsnetz. Sie verbinden schienenlose Regionen und schaffen eine bequeme Alternative in verkehrsbelasteten Regionen. Der Metrobus verwirklicht den Traum von der Tram“, ist Christof Drexel überzeugt. Er erinnert an die vom Land Vorarlberg beauftragte Evaluierung des Büros EBP Schweiz AG aus dem Jahr 2019. Dabei wurde das Metrobus-Konzept als flexiblere und kostengünstigere Lösung gegenüber der Ringstraßenbahn empfohlen. Mit rund 60 Millionen Euro Investitionskosten wäre das rasch realisierbare Schnellbusnetz zehnmal günstiger als eine Ringstraßenbahn im Unteren Rheintal.

Schnellbuslinien halten in jeder Gemeinde nur ein bis zwei Mal, werden an Kreuzungspunkten bevorrangt und bewegen sich weitgehend auf Bus-Vorrangspuren. Kleinere Fahrzeuge, hohe Frequenzen und flexible Taktungen sorgen für maximale Effizienz.

Mehr Lebensqualität und Technologie-Fortschritt
Das attraktivere ÖV-Angebot muss durch den Abbau von Privilegien beim MIV begleitet werden. Maßnahmen wie Tempo 30, Fahrradstraßen, Fußgänger- und Begegnungszonen sorgen in vielen Gemeinden bereits für mehr Lebensqualität und Sicherheit sowie weniger Verkehrs- und Lärmbelastung. Christof Drexel hebt die Einbindung der Bürger hervor: „Beteiligungsprozesse und Volksbefragungen sind das perfekte Mittel für positive Veränderungen.“

Neben Verkehrsvermeidung und ‑verlagerung sind technologische Lösungen für den motorisierten Verkehr erforderlich. Hier berichtet Drexel von erfreulichen Neuigkeiten aus der Forschung. Batterien werden billiger und dank neuer Konzepte auch langlebiger. „3.500 Zyklen versprechen eine Fahrleistung von 1.000.000 Kilometern. Die neuesten Entwicklungen laden schneller und werden zunehmend von raren oder problematischen Rohstoffen wie Kobalt und Lithium unabhängig“, so Drexel. „Über die Nutzungsdauer des Fahrzeugs betrachtet sind E‑Autos in Vorarlberg bereits jetzt günstiger als vergleichbare Autos mit Verbrennungsmotor.“

Tags: BusInfrastrukturKlimaÖPVNVorarlberg
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Online-Ausstellung von erinnern.at über die Novemberpogrome 1938

nächster Artikel

FTC Feldkirch stellte erneut den Österreich-Kader für die Futnet-WM!

weitere interessante Artikel

Der Cast von CHAPLIN~Tino Kratochvil
Gsiberg

Charlie Chaplin begeistert das Publikum bis heute: CHAPLIN – DAS MUSICAL zeigt, wie aktuell seine Botschaften bis heute sind

11. Juni 2026
Sabine Grohs im Portrait. Foto: Bandi R. Koeck
Gsiberg

Sabine Grohs – Die Kulturvernetzerin des Walgau

4. Juni 2026
Hana Weichsel bedient ihre vielen Kunden rund um die Uhr. Foto: Bandi Koeck
Vorarlberg

CoolVital: Ein Ort in Feldkirch für moderne Schmerz- und Regenerationstherapie

9. Juni 2026
Mit der neuen, mobilen Rhesi-Ausstellung im Bauwagen informiert die IRR die Bevölkerung auf beiden Seiten des Rheins zum Jahrhundertprojekt Rhesi. Copyright: Internationale Rheinregulierung (IRR)/Eva Rauch
Vorarlberg

Projekt Rhesi zur Genehmigung eingereicht

25. Mai 2026
nächster Artikel
Fotos: Thomas Lercher/FTC

FTC Feldkirch stellte erneut den Österreich-Kader für die Futnet-WM!

Heute beliebt

  • Die 60 Kinder, deren Beiträge im Buch

    Junge Autoren lüften ihre Geheimnisse im TAK

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Let Love Rule: Lenny Kravitz rockte Zürich wie ein Gott

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Mobbing erkennen und Kinder nachhaltig stärken

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • „Botenstoffe – Nachrichten in Dur und Moll“: Musiktheater zwischen Wort, Klang und Verantwortung

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Ländlepics erobert das ganze Ländle in Windeseile

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Bürokratieabbau: Kampf gegen Windmühlen

von ALWI
11. Juni 2026
0

Bandi Koeck schaut gerne mal genauer hin. Foto: Richard Mayer

Bandis Koecktail: Radarland Vorarlberg – Sicherheit oder Schilderdschungel?

von BK
5. Juni 2026
0

Fußball – der ANDERE Blick! –  SCR Altach : Ried 2:0 – Fazit – Rückblick – Ausblick!

von GEEN
17. Mai 2026
0

Fußball – der ANDERE Blick! –  SCR Altach : WAC 1:4 – Jetzt “brennt der Hut”

von GEEN
4. Mai 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen
FL1 - Life in Schaan

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist