10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start gsi.service gsi.event

Neues Gruppentherapieangebot für Konsumenten von Cannabis

von NAGA
7. Oktober 2024
in gsi.event, Gsiberg
A A
Wolfgang Grabher, Leiter der Beratungsstelle Clean in Bregenz. Copyright: Stiftung Maria Ebene/F. Sams

Wolfgang Grabher, Leiter der Beratungsstelle Clean in Bregenz. Copyright: Stiftung Maria Ebene/F. Sams

Share on FacebookShare on Twitter

Neue Suchthilfegruppe „crossover“ ab November im Clean Bregenz

Die Stiftung Maria Ebene, das Vorarlberger Kompetenzzentrum in allen Suchtfragen, schafft in der Beratungsstelle Clean in Bregenz ein neues Gruppentherapieangebot für Konsumenten von Cannabis. Cannabis ist noch immer die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in Österreich wie auch EU-weit. Das Problem verstärkt sich durch das Angebot an künstlich hergestellten, also synthetischen Cannabinoiden und durch die aktuelle Teillegalisierung der Droge in Deutschland.

Die ambulante Beratungsstelle Clean, die in Bregenz, Feldkirch und Bludenz seit vielen Jahren unterschiedliche Betreuungsangebote zum Thema Sucht anbietet, erweitert ihr Angebot in Bregenz um eine Gruppentherapie für Konsument:innen von Cannabis. Denn auch in Österreich finden erste Konsumerfahrungen mit illegalen Drogen am häufigsten mit Cannabis statt. Zirka 30-40 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15-24 Jahren in Österreich haben Cannabis bereits zumindest probiert.

WERBUNG

Laut europäischer Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, die im Jahr 2024 durch die neu geschaffene Europäische Drogenagentur (EUDA) abgelöst wurde, ist Cannabis nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in Europa. Schätzungen zufolge haben etwa acht Prozent der europäischen Erwachsenen (15-64 Jahre) bzw. rund 22,6 Millionen Personen im letzten Jahr Cannabis konsumiert. In den vergangenen Jahren erreichten die in der EU beschlagnahmten Mengen an Cannabisharz und Cannabiskraut den höchsten Stand seit einem Jahrzehnt. Auch neue, künstlich hergestellte Cannabisprodukte – sogenannte „synthetische Cannabinoide“ – stellen eine große Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar. Zudem kann natürliches Cannabis mit synthetischen Cannabinoiden versetzt sein, was die Gefahr einer Vergiftung drastisch erhöht. Dabei hat sich nicht nur bei synthetischem, sondern auch bei natürlichem Cannabis der THC-Gehalt seit Jahren erhöht.

Abhängigkeit mit schweren Folgewirkungen
Oft beschränkt sich der Konsum zwar auf eine kurze Lebensphase, aber auch bei Cannabis kann sich durch vermehrten Konsum ein schädlicher Gebrauch bis zu einer Abhängigkeit entwickeln. „Wir wissen aus unterschiedlichen Studien, dass regelmäßiger und hoher Cannabiskonsum zu vielerlei gesundheitlichen Problemen führt und beispielsweise zu Depressionen, Psychosen aber auch zu grundsätzlichen Veränderungen im Gehirn, vor allem bei Jugendlichen, beiträgt. Wir dürfen diese Substanz also keineswegs verharmlosen und die Suchtgefahr nicht unterschätzen. Deswegen ist es wichtig, Betroffenen und ihren Angehörigen zielgerichtete Angebote zu bieten“, erklärt Primar Philipp Kloimstein (Bild unten), Chefarzt der Stiftung Maria Ebene.

Primar Dr. Philipp Kloimstein, Chefarzt der Stiftung Maria Ebene. Copyright: Stiftung Maria Ebene/F. Sams

Gruppentherapie als wertvolle Unterstützung
Auch Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher bekräftigt: „Mit der Einführung der neuen Therapiegruppe ‚crossover‘ bietet die Stiftung Maria Ebene allen Hilfesuchenden eine wichtige Unterstützung, um ihren Konsum zu überdenken und aktiv an einer positiven Veränderung zu arbeiten. Solche Angebote sind wesentlich, um über Risiken rechtzeitig zu informieren, gesundheitliche Folgen frühzeitig zu verhindern und den Weg zu einem suchtfreien Leben zu ebnen.“

Konsummuster hinterfragen und Problemlösetrainings
Die Therapiegruppe ‚crossover‘ in der Beratungsstelle Clean in Bregenz bietet Informationen über individuelle Wirkungsweisen von Cannabis und Möglichkeiten für den Umgang mit der Sucht. Die verschiedenen Konsummuster werden in der Gruppe kritisch hinterfragt. Dabei ist es wichtig, dass von der Cannabis-Sucht Betroffenen und auch ihren Angehörigen ein entsprechendes Beratungs- und Therapieangebot angeboten werden kann. „Dieses gibt es bereits seit vielen Jahren in Form von Einzelsitzungen. Jetzt haben wir dieses durch das psychotherapeutisch geleitete Angebot ‚crossover‘ für Gruppen in Bregenz erweitert. Es lehnt sich inhaltlich an das deutsche CANDIS-Programm an. Dabei geht es nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger auf die negativen Auswirkungen von erhöhtem Cannabiskonsum hinzuweisen. Gemeinsam entwickeln wir Veränderungsstrategien für die Beendigung des Konsums. Die Rückfallvorbeugung und Problemlösetrainings sind weitere Teile des Therapieprogramms“, betont Wolfgang Grabher, Leiter der Beratungsstelle Clean in Bregenz.

Fact-Box
• Therapieform: Psychotherapeutisch geleitete Gruppe
• Therapieumfang: 10 Gruppensitzungen
• Gruppengröße: Sechs bis maximal 12 Personen
• Voraussetzung: Gemeinsamens Vorgespräch
• Anmeldung:
Beratungsstelle Clean Bregenz,
Montfortstraße 3, 6900 Bregenz,
Telefon: 05574 45400, E-Mail: clean.bregenz@mariaebene.at

Stiftung Maria Ebene – Kompetenzzentrum in Suchtfragen
Die Stiftung Maria Ebene mit Sitz in Frastanz ist das Vorarlberger Kompetenzzentrum mit überregionaler Bedeutung in allen Suchtfragen. Als Stiftung mit verschiedenen Aufgaben von der Prävention bis zur Behandlung von Suchterkrankungen ist sie Trägerin des Krankenhauses Maria Ebene, der Therapiestation Carina, der Beratungsstelle Clean in Bregenz, Feldkirch und Bludenz, der Abgabestelle Bregenz sowie der Präventionseinrichtung Supro – Gesundheitsförderung und Prävention – in Götzis.

Weitere Informationen:
Stiftung Maria Ebene
Primar Dr. Philipp Kloimstein, MBA
Maria Ebene 17, 6820 Frastanz
T 05522 72746

Tags: BregenzFeldkirchFrastanzGesundheitSucht
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

100 Vereine und ganz viel Spaß: Das war die Vereinsmesse 2024

nächster Artikel

Chancentage 2024: Schulen, Berufe und Unternehmen hautnah erleben!

weitere interessante Artikel

Thomas A. Rauch und Alexander Ess vor dem Feldkircher Pulverturm. Foto: RatAess
Gsiberg

DURCH DIE WAND: Rauch und Ess im Pulverturm

3. März 2026
Gerd Ender in Altach. Foto: Privat
Gsiberg

Fußball – der ANDERE Blick!

3. März 2026
Die Wirtschaftsministerin und Wirtschaftsminister aus Liechtenstein, Deutschland, der Schweiz und Österreich, Hubert Büchel, Katherina Reiche, Guy Parmelin, Wolfgang Hattmannsdorfer. (Quelle: Devènes/BK)
Gsiberg

Vierertreffen der Wirtschaftsministerinnen und -minister deutschsprachiger Länder in Zürich

1. März 2026
Fitnessparcours © Stadt Feldkirch
Gsiberg

Fitnessparcours in Feldkirch-Gisingen wird umfassend erneuert

25. Februar 2026
nächster Artikel
Foto: Alexandra Serra

Chancentage 2024: Schulen, Berufe und Unternehmen hautnah erleben!

Heute beliebt

  • Dieter Losert ist ein Mann mit einem großen Erfahrungsschatz und viel Charisma. Foto: Bandi R. Koeck

    Dieter Losert: Ein Schulleiter mit Tiefgang

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • LIONS CUP 2026 in Lustenau: Karate auf hohem Niveau, volle Hallen und beste Stimmung

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • DURCH DIE WAND: Rauch und Ess im Pulverturm

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Alle Farben präsentieren neue Single „Baby Goodbye“

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Der Anwalt im Rampenlicht: Sascha Flatz, Wiens erfolgreichster TikTok-Anwalt

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

CR Bandi Koeck blickt gerne genauer hin. Foto: Richard Mayer

Bandis Koecktail: Fernweh mit Sicherheitscheck oder: Wenn Reisekarten zu Risikokarten werden

von BK
28. Februar 2026
0

Foto: Albert Wittwer

Alberts Notion: Danke

von ALWI
25. Februar 2026
0

Fußball – der ANDERE Blick! SCR Altach : Austria Wien 2:1 – Top 6 wir kommen!!

von GEEN
25. Februar 2026
0

CR Bandi Koeck blickt gerne genauer hin. Foto: Richard Mayer

Bandis Koecktail: Fasten für die Seele – Warum weniger oft mehr ist

von BK
20. Februar 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist