10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Welt Österreich

Österreichs Industrie braucht mehr Rezyklate

von ANDA
24. November 2023
in Österreich, Wirtschaft und Recht
A A
Fotocredit: IV, v.l.n.r.: Sektionschef Christian Holzer, IV-Vize-Generalsekretär Peter
Koren, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, VOEB-Präsidentin Gabriele Jüly,
ARA-Vorstandssprecher Harald Hauke

Fotocredit: IV, v.l.n.r.: Sektionschef Christian Holzer, IV-Vize-Generalsekretär Peter Koren, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, VOEB-Präsidentin Gabriele Jüly, ARA-Vorstandssprecher Harald Hauke

Share on FacebookShare on Twitter

In Österreich werden zu viele Ressourcen verbraucht. Um das zu ändern, setzt die Industrie bei der Fertigung neuer Produkte vermehrt auf recycelte Materialien. Bundesministerin Leonore Gewessler ist überzeugt: Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften, profitieren sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht.

Wenn ein neues Produkt – sei es ein Auto, ein Handy oder ein Kleidungsstück – einen hohen Anteil an recyceltem Material vorweist, ist das gut für die Umwelt. Bei der Produktion kommen weniger primäre Ressourcen zum Einsatz, es wird weniger Energie verbraucht und CO2 ausgestoßen. Darüber hinaus kommt der Einsatz von Rezyklaten auch dem Wirtschaftsstandort Österreich zugute. Denn in Zeiten von Lieferengpässen, Ressourcenknappheit und hohen Energiepreisen sprechen nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Aspekte für den Einsatz von Rezyklaten. Dieser muss sich unbedingt erhöhen, sind sich Politik, Industrie sowie Abfall- und Ressourcenwirtschaft einig. Bei der gemeinsamen Veranstaltung Gemeinsam.Kreislauf.Wirtschaften im Haus der Industrie in Wien wurden innovative Lösungen vorgestellt, um Materialien wie Baustoffe oder Verpackungen im Kreislauf zu halten.

WERBUNG

Rezyklateinsatz schafft Wettbewerbsvorteil

Wie der Umstieg von einer linearen Wirtschaft in ein klimaneutrales, zirkuläres System gelingen kann, legt unter anderem die Kreislaufwirtschaftsstrategie der Bundesregierung fest. Der schonende Umgang mit den Ressourcen ist einer der wichtigsten Grundsätze. Bis 2030 soll der Einsatz von Materialen in der wirtschaftlichen Produktion VOEB-Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe um 20 Prozent reduziert und das Recycling um 10 Prozent erhöht werden.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Langlebige recyclingfähige Produkte vermeiden Abfälle und können im Kreislauf geführt werden. Kluge Unternehmer investieren in nachhaltige Produkte und Prozesse und sichern sich damit einen enormen Wettbewerbsvorteil. Denn Klimaneutralität bedeutet Ressourcenschonung auf allen Ebenen. Und dazu gibt es keine Alternative.“

Markt für Sekundärrohstoffe stärken

Österreich ist gut im Recyceln. Bei der Schonung von Ressourcen ist allerdings noch Luft nach oben. Auf jede:n Österreicher:in kommen rund 33 Tonnen Materialienverbrauch pro Jahr, fast um 50 Prozent mehr als im europäischen Durchschnitt. Um den Einsatz von primären Ressourcen zu verringern, sei als wichtigste Rahmenbedingung ein starker, effizienter Markt für Sekundärrohstoffe, also recycelten Materialien, notwendig, fordert die Abfall- und Ressourcenwirtschaft. Gabriele Jüly, Präsidentin des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB): „Die Abfallwirtschaft leistet durch Sammlung, Recycling und Verwertung einen wesentlichen Beitrag zu Rohstoffunabhängigkeit und Energieversorgung. Aber wir brauchen auch einen funktionierenden Markt für recycelte Materialien. Ein Lösungsansatz wäre die Einführung einer verpflichtenden Quote für den Einsatz von Rezyklaten in der industriellen Produktion sein. Weiters könnte die öffentliche Beschaffung mit Vorbildwirkung vorangehen und nachhaltige Produkte aus Rezyklaten priorisieren. Auch die Bevölkerung muss mit Informationskampagnen sensibilisiert werden, um die Nachfrage nach recycelten Produkten zu steigern.“

21 Prozent der Investitionen für Kreislaufwirtschaft

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) erhebt seit Jahren Zahlen und Fakten zur Kreislaufwirtschaft in Österreich. Der Trend zeigt eine klare Richtung: Während 2021 nur 14 Prozent der Gesamtinvestitionen österreichischer Unternehmen in Maßnahmen rund um Recycling, Umweltschutz und Abfallwirtschaft geflossen sind, waren es 2022 bereits 21 Prozent. Als Hindernisse bei der Umsetzung für eine bessere Kreislaufwirtschaft werden jedoch hohe Kosten, komplexe Gesetzgebung und fehlendes Know-how angeführt. Denn oft ist es für die Industrie günstiger, Primärrohstoffe, anstatt Rezyklate zu verwenden. Langfristig sind jedoch die Kosten für den Ressourcenverbrauch und die Umwelt enorm. Harald Hauke, Vorstandssprecher der ARA, fordert mehr Recyclingfähigkeit: „Die Kreislaufwirtschaft bringt nicht nur Rohstoffsicherheit, sondern mit entsprechenden Rahmenbedingungen auch Investitionssicherheit für die österreichische Wirtschaft mit sich. Wenn wir Kreisläufe in sämtlichen Bereichen schließen, mehr Sekundärrohstoffe nutzen, reduzieren wir kritische Abhängigkeiten bei fossilen Rohstoffen und Energie.“

Nachhaltige Investitionen stärken Standort Österreich

Einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftszweige ist die Baubranche, sie verursacht 38 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Gleichzeitig dienen Bau- und Abbruchabfälle als Quellen für wertvolle Rohstoffe. Derzeit werden rund 70 Prozent davon recycelt, möglich ist eine Erhöhung auf 90 Prozent. Experten gehen davon aus, dass die neue EU-Taxonomie zu einer starken Nachfrage nach recycelten Baustoffen führen wird. Denn ab Jänner 2024 muss jede Baumaßnahme hinsichtlich konkreter Nachhaltigkeitskriterien überprüft und dokumentiert werden. Peter Koren, Vize-Generalsekretär Industriellenvereinigung: „Österreichs Industrie ist und bleibt die beste Wahl für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Diese Tatsache verdeutlicht das Erfolgsformat Gemeinsam.Kreislauf.Wirtschaften einmal mehr in eindrucksvoller Manier. Die starke Partnerschaft von Industrie und Abfallwirtschaft ermöglicht innovative Lösungen für zirkuläres Wirtschaften – von Ersatzbrennstoffen, über neue Recyclingtechnologien bis hin zur Rückgewinnung (kritischer) Rohstoffe und Materialien. Dabei ist die ausreichende Verfügbarkeit von ebendiesen hochqualitativen Sekundärrohstoffen ein zentraler Faktor für das Gelingen der Kreislaufwirtschaft und wesentlicher Bestandteil der fortschreitenden Dekarbonisierung der Industrie.“

Tags: ÖsterreichUmweltschutzWirtschaft
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Infos zur Bauetappe Überströmstrecke Rheinvorstreckung in Fußach

nächster Artikel

Machbar im Gesundheitssystem?

weitere interessante Artikel

Kapfschlucht Galerie © Stadt Feldkirch
Vorarlberg

Stadt Feldkirch als Vorbild für Rad- und Fußverkehr ausgezeichnet

17. September 2026
v.l.n.r.: Julian Hinteregger, DIEFFENBACHER ENERGY GMBH; Udo Nachbaur, Rondo Ganahl AG; Andreas Neuper, Rondo Ganahl AG; Benjamin Jentzsch, Rondo Ganahl AG; Guntram Alge, wpa Beratende Ingenieure GmbH; Anton Gächter, VERKEHRSINGENIEURE; Stephan Kaar, Rondo Ganahl AG
döt.gsi

Großes Interesse an Planausstellung bei Rondo in Frastanz

15. September 2026
Regierungsrat Daniel Oehry und Bundesminister Christoph Wiederkehr bei der Begrüssung. (Quelle: Alexander Zillbauer)
Liechtenstein

Arbeitsbesuch in Wien: Daniel Oehry trifft auf Christoph Wiederkehr und Peter Hanke

14. September 2026
Ute und Vanessa Kühnle an ihrem Stand bei der Dornbirner Messe. Foto: Bandi Koeck
Vorarlberg

Herbstmesse zieht erste Bilanz der Neuausrichtung

13. September 2026
nächster Artikel
Symbolbild © VLKH/Mathis

Machbar im Gesundheitssystem?

Heute beliebt

  • Soma Bay Golfplatz. Gary Player Championship Course © Somabay

    Somabay Golf erstmals unter den Top 100 der eindrucksvollsten Golfplätze der Welt

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Der unermüdliche Möglichmacher – Ali Mahlodji motiviert Jugendliche für die Zukunft

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Neuer Kindergarten in Rankweil eröffnet

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Schaffa schaffa, Hüsle baua – die dritte Runde

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Bartholomäberg: „Hemat“ für Steinschafe und Genießer

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Gerd Ender in Altach. Foto: Privat

Fußball – der ANDERE Blick! –  SCR Altach –  Rückblick auf die ersten sechs Runden

von BK
14. September 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Die KI und das moralische Dilemma

von ALWI
9. September 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Island, Nation der Walfänger

von ALWI
1. September 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Honorare in der Justiz

von ALWI
23. August 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist