„Mama, woasch, im Kindi hät oane Wildschweine mitkah…“
„Wildschweine? Waren des ned eher Meerschweine?“
„Na, Wildschweine. Oder na, des waren Hasen! Und de waren voll süß und voll klii!“
Ja, Trallali Trallala Trallahoppsassa und schon wieder steht uns ein besonderes Ostern vor der Tür, Ostern 2.0., das heiligste Fest der Christen. Und das ganze Prozedere mit Eier kochen und färben haben wir auch schon hinter uns – eine schöne Patzerei, herrlich! Für die 10 Eier hat sich der Aufwand gelohnt. Da wird der Osterhase wieder fest herumhopsen mit seinen harten Eiern, bis dass sie uns wieder aus den Ohren herauskommen. Und nebenan feiern wir die Auferstehung Jesu wie Phönix aus der Asche, mit 4 Personen aus zwei verschiedenen Haushalten mit sechs Kindern. Oder waren es 6 Personen aus 3 Haushalten mit 4 Kindern?
Egal, die Kinder fetzen wie wild gewordene stinkende Meerschweine und Trüffelschweine in der Wiese herum – immer die Nase fest am Boden auf der Suche nach ihren bunten Eiern, die auf seltsamer Weise immer wieder neu versteckt sind. Und natürlich darf Schoki nicht fehlen! Jede Menge Schokolade muss es schon sein: Schokohasen und Schokoeier sollten im Nest dabei sein. Alles für die Zähne und den Zahnarzt. Weil in der ganzen momentanen Corona-Situation gehören doch alle etwas unterstützt, wie eben auch jetzt die vielen Gasthäuser. Da darf man nicht auf den Überfluss verzichten. Das wäre ja nichts, der arbeitslose Zahnarzt und die kleinen ausgehungerten Kinder auf den Kakaoplantagen in Afrika möchten ja weiterhin existieren, ob Corona oder nicht. Und das ganze Aluminium für die Hasenverhüllung soll ja auch nicht ganz umsonst vom Regenwald genommen worden sein und der giftige Rotschlamm glitzert ja auch nicht umsonst so schön in der Sonne.
Und mithilfe negativen Coronatests genießen wir Erwachsenen endlich – e n d l i c h – die ersten kühlen Getränke in luftigen Höhen nach frühlingshaften Wanderungen. Oder im Ort. Alles natürlich nur exklusiv in Vorarlberg. Alles mit einer ganz besonderen Zeitumstellung – statt 4 Uhr morgens wird die Sperrstunde bereits um 8 Uhr abends praktiziert. Und danach ins Bett. Ach du liebe Güte. Denn wenn man keinen Kuhstall hat, aber nach Kühen stinkt, ist es komisch. Der Satz ergibt auch keinen Sinn, aber vieles andere ja eigentlich auch nicht.
In diesen Sinne ein frohes Eiersuchen!












Ja, wie wahr… immer diese Unmengen an Schokolade ?? Gleichfalls frohe Ostern und liebe Grüße ???