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Gsund und munter in Tschardund – Nenzinger Skivergnügen wie in den 60ern

von HERO
27. Februar 2021
in gsi.event, Gsiberg
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Ein Lift, eine Jausenstation und eine Piste: Mit Abstand am sichersten Skilaufen kann man abseits der großen Skizentren an einem kleinen Nenzinger Lift im Familienbetrieb

Skifahren in Nenzing verbinden viele zuerst mit Gurtis. Aber es gibt einen Lift, der noch älter ist und trotz über 50-jähriger Geschichte für viele ein Geheimtipp: Der von der Familie Kreiner betriebene Schilift auf Tschardund lädt seit den Sechzigern ein.

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Einige sagen Tschardund, andere Tschardun, mancher Nenzinger liebevoll „Tschardö“. Eines ist sicher: Bei Einheimischen hat der Lift längst Kultstatus. Ohne magnetische Chipkarten und Schnickschnack, betreibt die Familie den Lift im Nebenerwerb und legt sich fast täglich mit Nachtschilauf und wochenends auch tagsüber mächtig ins Zeugs.

Frische Luft, fairer Preis

Der Klassiker ist das Nachtschilaufen mit Flutlichtanlage, das derzeit sogar sechs Tage die Woche angeboten wird. “Wir wollen einfach, dass die Leute an die frische Luft kommen, nur so bleiben sie gsund“, ermuntert Andreas Kreiner. Dazu locken Preise wie in den Siebzigern. Kinder bis acht Jahren lifteln kostenlos.

Bügel verleihen Flügel

Das nur an frischer Luft geliftet wird, verschafft dem Schlepper ein Sicherheitsplus. „Jeder einzelne unterstützt den Erhalt unseres Familienbetriebs und derzeit herrschen ausgezeichnete Pistenverhältnisse“, lädt Andi Besucher persönlich ein.

Multitasking

Angefangen hat alles 1967: Die Pioniere waren der Dorfmetzger und ein gelernter Koch.
Sie bauten auf Tschardun hoch über Nenzing den Schlepplift und gleich nebenan die
Schihütte. Andreas Kreiners Onkel Josef Maurer eröffnete hier eine „Jausestation“.
Seither betreibt die Familie Kreiner aus Nenzing den Schilift Tschardun mit viel
Leidenschaft nebenberuflich. In den über 50 Jahren seines Bestehens war der Lift nur
fünf Jahre geschlossen. Noch heute ist quasi die ganze Familie ständig im Einsatz
–Andreas Kreiner, der Mann für alles; Walter Kreiner als Kartenverkäufer, Maschinist,
Liftjunge und Bully-Fahrer sowie Manuela Kreiner als weitere stetige Hilfe. Weiters
ergänzen Roland, Dominik, Lisi, Tamara und Rigo das quasi täglich engagierte Team.
Unzählige Stunden hat die Familie schon in den Lift investiert, zuletzt wurde vor sechs
Jahren die Jausestation auf Vordermann gebracht, vor zwei Jahren der Motor erneuert.

Längst Kultstatus

Wer schon einmal auf Tschardun Schilaufen war, kommt immer wieder gern hier hinauf.
Der Klassiker ist das Nachtschilaufen mit Flutlichtanlage, das seit dem dritten Lockdown den
eingefleischten Fans sogar sechs Tage die Woche angeboten wird. “Wir wollen einfach,
dass die Leute an die frische Luft kommen, nur so bleiben sie gesund“, ermuntert Andi.
Seit 1967 gibt es Flutlicht, und längst ist der Nachtschilauf bei den Einheimischen Kult.
In Erinnerung bleiben dabei zumeist eisige Temperaturen, die bestens mit Pistenbully
präparierten, griffigen Naturschneepisten und natürlich die gemütliche Einkehr danach.
Diese muss zur Zeit zwar wegen Corona ausbleiben, aber dafür wird ein Take-Away-
Service betrieben, an dem sich die Skifahrer mit kühlen Getränken, heißem Glühmost,
Hauswurst oder Gulaschsuppe stärken können. Vor den Covid-Zeiten konnte natürlich
ein Einkehrschwung in die urige Schihütte nach dem Nachtskilaufen nicht ausbleiben.
Nostalgische Holzlatten zieren die Wände, am Ofenfeuer wärmt man sich die Hände.
So mancher ist hier bis tief in die Nacht verhockt. Es bleibt zu hoffen, dass man bald
wieder in vertrauter Atmosphäre gesellige Abende auf der Schihütte verbringen kann.
Bis heute hat sich der Lift seinen familiären Charme erhalten und er gilt immer noch als
Geheimtipp, denn jenseits des Walgaus kennen viele den zwischen Latz und Nenzing
versteckten, nur über eine kleine Bergstraße erreichbaren Schilift immer noch nicht.
Die Straße wird jedoch mit viel Einsatz geräumt, und über den Zustand informiert.

Charmant und günstig

Trotz Nebenerwerbsbetriebs gönnt sich die Familie Kreiner kaum einen Moment Ruhe.
Wenn die Schneelage passt, ist das Team täglich auf Achse, um den vielen Fans des
Schilifts täglich eine toppräparierte Piste und einen reibungslosen Liftbetrieb zu bieten.
Montags bis Samstags ist Nachtschilauf von 19 bis 22 Uhr. Samstags und sonntags lädt
der Schilift auch tagsüber von 10 bis 16 Uhr ein. Generationen haben hier das Skifahren
an einem idealen Übungshang weit abseits sündhaft teurer Luxusskigebiete erlernt.
Dazu locken Preise wie in den Siebzigern: So können die Kinder von 14-16 Uhr um nur
fünf Euro liften, Kinder bis acht Jahren nützen den Nenzinger Schilift sogar kostenlos.
Mit weiteren tollen Aktionen wie einem Gratis-Schitag durch Sponsoren oder Gratis-
Getränken zur Karte legt sich die Familie Kreiner zusätzlich mit viel Erfolg ins Zeugs.
„Jeder einzelne unterstützt den Erhalt unseres Familienbetriebs und in diesem kühlen
und schneereichen Winter herrschen auch bei uns ausgezeichnete Pistenverhältnisse“,
regt Andreas Kreiner an, Nenzings ältesten Lift auch einmal persönlich kennenzulernen.

INFO

  • Öffnungszeiten: Mo bis Sa Nachtschilauf 19 bis 22 Uhr
  • Sa & So Tagesbetrieb 10 bis 16 Uhr
  • Anreise: In Nenzing Richtung Latz/Gurtis, nach Alpencamping Nenzing am Waldausgang 1. Ausfahrt links
    Info: www.facebook.com/schilift.tschardun

HH

Tags: Coronavirus in Vorarlberg
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