10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Politik

Gendersprache und der Duden (oder die Dudin?)

von ADON
19. Februar 2021
in Politik, Welt
A A
Share on FacebookShare on Twitter

Der Duden arbeitete bis vor einiger Zeit nach einem demokratischen Prinzip: Er beobachtete, wie Wörter mehrheitlich im Volk geschrieben wurden und legte diese Rechtschreibung dann als die allgemein verbindliche fest. Spätestens mit der Rechtschreibreform von 1996 hat sich der Duden von diesem Prinzip verabschiedet. Seitdem wird von oben herab diktiert, wie das Volk zu schreiben hat. Und jetzt will der Duden den Leuten auch noch das sog. „Gendern“ verordnen!

Konkret geht es um die Abschaffung des generischen Maskulinums. Hierzu wurden jüngst 12.000 Artikel in der Online-Ausgabe des Duden überarbeitet. Das generische Maskulinum bezeichnet den geschlechtsneutralen Gebrauch grammatikalisch männlicher Personen- oder Berufsbezeichnungen in einem verallgemeinernden Sinne, wenn das biologische Geschlecht der konkreten Personen unbekannt oder nicht von Bedeutung ist.

WERBUNG

Beispiel: „Der Kunde ist König.“ Es versteht sich von selbst, dass der Satz natürlich auch alle weiblichen Kunden miteinschließt.

Doch ab sofort listet der Duden Personenbezeichnungen, die im allgemeinen Sprachgebrauch kein biologisches Geschlecht besitzen, einzeln in weiblicher und männlicher Form auf. Mit dem Maskulinum, so die Duden-Redaktion, könne nur noch eine männliche Person gemeint sein. So definiert der Duden ab sofort das Wort „Neukunde“ explizit als „männliche Person, die erstmals Kunde eines Unternehmens o. Ä. ist“ und führt einen zusätzlichen, separaten Eintrag für die „Neukundin“ ein, welche er als „weibliche Person, die erstmals Kundin eines Unternehmens o. Ä. ist“ definiert.

Gemäß Duden müsste der vorher genannte Beispielsatz nun also lauten: „Der Kunde und die Kundin sind König und Königin.“ Irre!

Besonders absurd wird es beispielsweise beim „Friseur“. Dieser wird laut Duden als „männliche Person, die berufsmäßig anderen das Haar schneidet“ umdefiniert. Dass mit dem Wort „Friseur“ auch das entsprechende Geschäftslokal gemeint sein kann, lässt der Duden völlig unter den Tisch fallen. Folgt man dieser Logik, würde aus dem Besuch bei einer weiblichen Friseuse, deren aus dem Französischen entlehnte Berufsbezeichnung („la coiffeuse“) laut Duden bereits „umgangssprachlich“ und „abwertend“ sei und besser„Friseurin“ genannt werden sollte, zum „Friseurinnenbesuch“. Der Arztbesuch bei einer weiblichen Frau „Doktorin“ (ein Hinweis auf die zumindest im süddeutschen Sprachraum umgangssprachlich-abwertende Verwendung dieses Begriffes findet sich im Duden nicht) würde zum „Ärztinnenbesuch“ und so weiter. Zu diesen Absurditäten gesellen sich dann völlig irrwitzige Sprachneuschöpfungen wie die „Gästin“ oder die „Bösewichtin“.

Gender-Sprache hat im Duden nichts verloren!

„Die Festlegung des grammatischen Genus Maskulinum auf das natürliche Geschlecht entspricht nicht der Systematik des Deutschen“, sagt hingegen die Sprachwissenschaftlerin Ursula Bredel. Ihre Kollegin Ewa Trutkowski von der Freien Universität Bozen ergänzt weitsichtig, welchen Dammbruch die Abschaffung des generischen Maskulinums eigentlich bedeutet. Der nächste Schritt, so Trutkowski, wird sein, den Gender-Stern einzuführen, um die „selbstgeschusterte Dualität“ der Berufe wieder aufzulösen. Das Zeichen müsse dann her, weil „diverse Menschen“, also Menschen die sich einem der mindestens 60 verschiedenen Gender-Geschlechter zugehörig fühlen, nicht mehr unter diese – gerade neu ersonnenen – Definitionen fallen.

Es ist eine Ungeheuerlichkeit von der Duden-Redaktion, unsere deutsche Sprache derart zu entstellen und für ideologische Umerziehung der Leute zu missbrauchen! Der Duden soll sich wieder auf seine Wurzeln besinnen und Sprache beschreiben, nicht vorschreiben. Er hat dem Sprachgebrauch des Volkes zu folgen, nicht umgekehrt. Wenden wir uns deshalb mit anbei stehender Petition an die Redaktion des Duden und fordern wir sie auf, umgehend wieder zum sprachwissenschaftlich korrekten und im allgemeinen Sprachgebrauch gefestigten generischen Maskulinum zurückzukehren, anstelle sich mit irrwitzigen Gender-Wortneuschöpfungen lächerlich zu machen. Quelle: PatriotPetition.org

Die aktuelle Petition kann hier unterzeichnet werden: https://www.patriotpetition.org/2021/02/18/gender-sprache-hat-im-duden-nichts-verloren/

Tags: LiechtensteinSchweiz
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Vorarlbergs Touristiker bereiten sich auf einen langen Sommer vor

nächster Artikel

Albert Ruetz: Im Dienste der Spanier in Vorarlberg

weitere interessante Artikel

Affenberg Salem. Fotos: Bandi Koeck
Welt

50 Jahre Affenberg Salem – Eine Erfolgsgeschichte zwischen Tierbegegnung, Natur und Artenschutz

7. November 2026
Landeshauptmann Markus Wallner mit Werner Bundschuh. (c) VLK
Politik

Hohe Auszeichnung für Werner Bundschuh: Großes Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg

6. November 2026
Bildquelle: Vorarlberger Landtag
Politik

Politik im direkten Gespräch: Soldaten zu Gast im Landtag

5. November 2026
Grafiken: LernQuadrat
Österreich

ChatGPT statt selber denken? Wie künstliche Intelligenz das Lernen verändert

4. November 2026
nächster Artikel
© Bandi Koeck

Albert Ruetz: Im Dienste der Spanier in Vorarlberg

Heute beliebt

  • GF Ralph Schmid flankiert von zwei seiner tollen Mitarbeiterinnen. Foto: Bandi Koeck

    Fonduegenuss mit Alpenflair: Im Gondeldörfli Widnau wird jede Gondelfahrt zum kulinarischen Erlebnis

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Hohe Auszeichnung für Werner Bundschuh: Großes Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Nach Jahren des Reisens im Ländle gelandet: Yvonne Ebners Faszination für Schmuck

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • 50 Jahre Affenberg Salem – Eine Erfolgsgeschichte zwischen Tierbegegnung, Natur und Artenschutz

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • „Gaslicht“ in Götzis: Der Spielkreis spielt mit der Wahrheit

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Den Sinn im Leben finden

von ALWI
5. November 2026
0

© KI

Susi Reloaded #216: Happy All Hallows Eve – oder die künstlichen Toten von Amerika

von SUSI
1. November 2026
0

Schlange auf Marmor. Ölbild von Amrei Wittwer

Alberts Notion: Wenn das Internet ausfällt – Die fünfte Kränkung

von ALWI
23. Oktober 2026
0

Holda Moos in Au, Bregenzwerald. Bild: Albert Wittwer

Alberts Notion: Das Moor hat seine Schuldigkeit getan, das Moor kann gehen

von ALWI
14. Oktober 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist