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Zum Jahreswechsel auf Pyrotechnik verzichten

von JOSP
15. Dezember 2020
in Gsiberg, Politik
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© Bandi Koeck

© Bandi Koeck

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Die Marktgemeinde Götzis hat, wie viele andere Gemeinden im Land Vorarlberg auch, sich entschieden, in diesem Jahr keine Ausnahemgenehmigung für Feuerwerke zum Jahreswechsel zu erteilen.

Auch wenn es in Österreich kein flächendeckendes Verbot von Feuerwerken wie beispielsweise in den Niederlanden gibt: Wir haben es selbst in der Hand – schonen wir Mensch, Tier, Umwelt und Klima mit dem Verzicht auf das Silvesterfeuerwerk.

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Atemluft schützen
Am Neujahrstag ist unsere Luft vielerorts so stark mit Feinstaub belastet wie sonst nie im Jahr. In Deutschland verursachen Feuerwerke rund zwei Prozent der jährlichen Feinstaubmenge.

Gehör schonen
Böller sind bis zu 170 Dezibel laut, die menschliche Schmerzgrenze liegt bei 130 Dezibel. Sekundenbruchteile reichen aus, um das Gehör zu schädigen. Zum Vergleich: Zwei Meter neben einem Presslufthammer misst man rund 100 Dezibel.

Verletzungen vermeiden
Rund 200 Menschen werden in Österreich jedes Jahr so schwer durch Feuerwerkskörper verletzt, dass sie ins Krankenhaus müssen. Die häufigsten Diagnosen: offene Wunden und Verbrennungen.

Gifte reduzieren
Feuerwerke bringen Strontium, Arsen, Blei, Selen und Cäsium in Luft, Boden und Wasser. Etliches davon ist hochgiftig.

Abfall vermeiden
Feuerwerke verursachen Tonnen an Abfällen, vieles landet in der freien Natur. Der Eintrag von Plastik und anderen Abfällen die Umwelt verursacht große ökologische Schäden.

Ärgernis vermeiden
Es werden nicht nur Menschen verletzt, sondern Feuerwerke richten auch Sachschäden an Fahrzeugen und Gebäuden an. Haustiere reagieren verängstigt und für Wildtiere sind sie eine wirkliche Gefahr.

Gehen wir gemeinsam neue Wege, die für uns, für unsere Umwelt und für unser Klima besser sind und begehen wir den Jahreswechsel mit viel Zuversicht für das neue Jahr und verzichten auf die Pyrotechnik. Vielen Dank und einen guten Rutsch in ein neues Jahr, das uns hoffentlich zur Normalität zurückkehren lässt.

Christian Loacker, Bürgermeister
Tags: Götzis
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