Götzis: Gemeinwesen als wichtiges Sozialkapital

Götzis: Gemeinwesen als wichtiges Sozialkapital
Organisations-Team: Kriemhild Büchel-Kapeller, Raphaela Reheis („zämma leaba“) und Martin Herburger 

Zum ersten Vernetzungs-Treffen der Götzner Vereine trafen sich noch vor dem neuerlichen Lockdown die Vertreter von 33 gemeinnützigen, Sport- und Kultur-Organisationen in der Kulturbühne AMBACH, mit allen gebotenen Abständen und Hygienevorkehrungen.

Dabei ging es einerseits um den gegenseitigen Austausch der Vereins-Chefs und Obfrauen, andererseits ist im kommenden Jahr eine neue Veranstaltung zur Förderung des Ehrenamts in der Kumma-Gemeinde geplant. Zum Austausch eingeladen haben Bürgermeister Christian Loacker und der Leiter der neu geschaffenen Kommunalstelle für Gemeinwesen, Martin Herburger. Gekommen waren unter anderem der Ehrenringträger und Seniorenbund-Obmann Werner Huber, Daniel Beller (Rotes Kreuz) oder Elmar Weißenbach (Eine-Welt-Laden). Erarbeitet wurde auch eine Übersicht über die für kommendes Jahr geplanten Vereins-Events, und zwar von Hermann Nachbauer und Merian Ausserer (beide Gesangverein Harmonie), Margit Hinterholzer (Musiktheater Vorarlberg), Roswitha Heinzle und Veronika Joschika (beide Kirchenchor) oder Stefan Kopf (Taucher Stammtisch Vorarlberg).

Mit einem aufschlussreichen Impulsvortrag überzeugte weiters Kriemhild „Mimi“ Büchel-Kapeller (Landes-Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung), sie rief die Vereins-Repräsentanten auch zu unerwarteten Aktionen für neue, junge Mitglieder auf. Ob Funkenzunft, Hypomeeting Götzis, die Sportgemeinschaft, der Kneipp- oder der Schiverein – für die Marktgemeinde Götzis stellt ehrenamtliches Engagement wichtiges Sozialkapital dar. Insgesamt sind über einhundert Vereine aktiv und investieren Tausende Stunden für ihre sportlichen, kulturellen oder sozialen Anliegen. Einmal mehr wurde deutlich, dass „Engagement nicht reich macht, aber es bereichert“. Denn sich zu engagieren und gute Beziehungen zu pflegen, hält länger gesund und macht zufrieden – umso mehr ist im aktuell verordneten Vereins-Stillstand essentiell, die Obleute und die Vereinsmitglieder in ihrer derzeit vielfach digitalen Arbeit und für die Zeit danach zu unterstützen. Weitere Vernetzungstreffen werden künftig übrigens jährlich stattfinden.