Bei der festlichen Auszeichnungsveranstaltung im Rahmen des 17. Österreichischen Radgipfels und des 2. Österreichischen Fußverkehrsgipfels wurden klimaaktiv mobil Partner aus ganz Österreich für ihre innovativen Maßnahmen zur Förderung aktiver Mobilität prämiert. Auch die Stadt Feldkirch wurde für ihre umfassenden Umsetzungen zur Stärkung des Rad- und Fußverkehrs ausgezeichnet.
Dabei wurden insbesondere die gezielten Maßnahmen hervorgehoben, mit denen attraktive und alltagstaugliche Wege für alle Bürgerinnen und Bürger geschaffen wurden und werden. „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für unseren konsequenten Weg, Feldkirch noch lebenswerter zu gestalten. Unser Ziel ist es, dass sich die Menschen in unserer Stadt sicher und gerne nachhaltig bewegen“, freut sich Bürgermeister Manfred Rädler über die Anerkennung auf Bundesebene.
Zu den zentralen Projekten, die zur Auszeichnung führten, zählt unter anderem die Neugestaltung der Kapfschlucht. Hier wurden entscheidende Verbindungen für den Fuß- und Radverkehr sowie den öffentlichen Verkehr optimiert. Auch der neue Mobilitätsknoten Tosters, der durch die Bahnhaltestelle entsteht, gehört zu den wegweisenden Vorhaben. Hier wird ein fußverkehrsorientierter Knoten geschaffen, der die Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel massiv verbessert. Auch der Ausbau von Gehsteigen und der Stiegenanlage in der Hohlen Gasse stärkt die komfortable Erreichbarkeit in diesem Bereich.
Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der jüngsten Generation: Der autofreie Schulstandort Altenstadt ist ein Vorzeigeprojekt, das Kindern einen sicheren Schulweg ermöglicht und die Eigenständigkeit fördert. Damit solche Angebote im Alltag auch tatsächlich sicher funktionieren, braucht es neben der entsprechenden Infrastruktur aber auch gegenseitige Rücksichtnahme. Das gilt etwa für die gemeinsame Nutzung von Wegen durch Fußgänger:innen und Radfahrer:innen bei der Kapfgalerie ebenso wie für die Verkehrssituation rund um die Volksschule Altenstadt. Dort soll das bestehende Parkverbot unmittelbar vor der Schule dazu beitragen, dass Kinder sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen können. „Sichere Wege entstehen nicht allein durch bauliche Maßnahmen. Es braucht auch Verständnis füreinander und die Bereitschaft, aufeinander Rücksicht zu nehmen, besonders dort, wo viele Menschen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind“, so Bürgermeister Rädler.
Nicht zuletzt spielt auch die langfristige Planung mit einem fundierten Straßen- und Wegekonzept eine entscheidende Rolle, denn dadurch sichert die Stadt ihr Fußwegenetz nachhaltig ab. Planungsstadtrat Thomas Spalt betont die strategische Bedeutung dieser Maßnahmen: „Durch gezielte Investitionen schaffen wir ein vernünftiges Miteinander aller Verkehrsteilnehmer:innen. Projekte wie der Mobilitätsknoten Tosters zeigen, wie wir Mobilität zielgerichtet weiterentwickeln, um Feldkirch für Familien und Pendler:innen gleichermaßen attraktiv zu halten.“










