Die Kinderstadt KleinFeldkirch konnte in diesem Jahr erneut über 1.150 Kinder begrüßen. Drei Wochen lang konnten im Durchschnitt 250 Kinder pro Tag im Reichenfeld das vielfältige Leben in einer Stadt spielerisch entdecken.
Das facettenreiche Angebot der Kinderstadt umfasste auch in diesem Jahr alle zentralen Bereiche des städtischen Lebens: Von Handwerk und Handel über Politik und Kultur bis hin zu Medien. Über 30 Stationen, darunter das Rathaus, das Stadttheater und die Bäckerei, sorgten für spannende Einblicke und abwechslungsreiche Erlebnisse. Erstmals gab es in diesem Jahr auch eine Station für Coding, wo die Teilnehmer eigene Spiele programmieren konnten.

Spannende Exkursionen
Besonders beliebt waren außerdem die Exkursionen, die insgesamt zu 13 verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen in Feldkirch führten, darunter die Musikschule und das Haus am Katzenturm sowie die Feuerwehr Feldkirch-Stadt und die Raiffeisenbank Montfort. Darüber hinaus bereicherten zahlreiche Institutionen, Vereine und Einzelpersonen im Rahmen der Kinderstadt-Universität das Programm mit interessanten Workshops und Vorträgen.
Kinderstadtvertretung trifft Stadtvertretung
Auch das traditionelle Treffen des Kinderstadt-Stadtrats mit den erwachsenen Feldkircher Stadträte fand in diesem Jahr wieder statt. Die erwachsenen Politiker stellten sich gemeinsam den Fragen von Kinder-Bürgermeister Yakub und dem sechsköpfigen Kinderstadt-Stadtrat. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement und Freude die Kinder bei der Sache sind“, so Jugendstadträtin Fabienne Lackner. „Ich würde mich freuen, wenn sich das Engagement über die Kinderstadt hinaus fortsetzt, indem die Kinder weiterhin ihre Ideen einbringen, beispielsweise in der Schule, im Verein oder auch in der Kinderstadtvertretung.“

Unterstützer und Ehrenamtliche
Möglich wird die Kinderstadt durch fast 35 Betreuer sowie rund 25 ehrenamtliche Unterstützer, darunter Jugendliche, Pensionisten, die Bäckerei Schertler und die Großhammerzunft Feldkirch. „Ein besonderer Dank geht an die Stiftung Carina, mit deren Unterstützung wir bereits zum zweiten Mal einen Inklusionsschwerpunkt anbieten konnten“, freut sich Bürgermeister Manfred Rädler. So konnte acht Kindern die Teilnahme durch spezielle Inklusionsbetreuer ermöglicht werden. Zusätzlich wurden vor Ort verschiedene Sensibilisierungsmaßnahmen wie Rollstuhlsensibilisierungen und Lesungen angeboten. Vorträge und Exkursionen zum Thema Inklusion, die in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen stattfanden, trugen weiter dazu bei, das Thema Inklusion fest in der Kinderstadt zu verankern. Die nächste Kinderstadt KeinFeldkirch findet im Sommer 2028 statt.










