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Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2026 geht dreifach nach Vorarlberg

von Red
9. Juli 2026
in Vorarlberg
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Die mehr als 1.000 Jahre alte Propstei St. Gerold wurde von HK Architekten Hermann Kaufmann und Partner ZT nach höchsten ökologischen Standards saniert, modernisiert und erweitert. Foto: Roland Wehinger

Die mehr als 1.000 Jahre alte Propstei St. Gerold wurde von HK Architekten Hermann Kaufmann und Partner ZT nach höchsten ökologischen Standards saniert, modernisiert und erweitert. Foto: Roland Wehinger

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Festspielhaus Bregenz, Lechwelten und Propstei St. Gerold ausgezeichnet

Erstmals vergaben Bund und Bundesländer den Österreichischen Innovationspreis Tourismus (ÖIT) an Unternehmen aus dem Kongresstourismus. Mit erfreulichem Ergebnis für Vorarlberg: Den ersten Preis für Locations der Kategorie ab 1.000 Teilnehmenden holte das Festspielhaus Bregenz für seine Rolle als Mitgestalter der internationalen Kongressbranche und den hohen ökologischen Standard. Die Lechwelten und die Propstei St. Gerold belegten in ihren Kategorien jeweils Platz drei.

Alle zwei Jahre vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus gemeinsam mit den Bundesländern den Österreichischen Innovationspreis Tourismus. Erstmals seit 2012 standen Veranstaltungszentren im Mittelpunkt, die „die Branche mit Professionalität, Weitblick und Innovationskraft prägen“. Mit dem ersten Preis für das Festspielhaus Bregenz und je einem dritten Platz für die Lechwelten und die Propstei St. Gerold in ihren jeweiligen Kategorien stand Vorarlberg bei der Verleihung durch Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner am 22. Juni in Zell am See im Rampenlicht.

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Impulsgeber für die Branche

Die Jury würdigte das Festspielhaus Bregenz als Mitgestalter der internationalen Kongressbranche, indem es mit Veranstaltungszentren rund um den Bodensee zusammenarbeitet: Das Forschungsnetzwerk micelab:bodensee beschäftigt sich mit Themen von Architektur über Eventpsychologie bis zu Hirnforschung, die Veranstaltungen beeinflussen. Die Erkenntnisse teilt es mit der Branche. Das Festspielhaus setzt auch neue ökologische Standards, indem es 70 Prozent des Energiebedarfs durch Nutzung von Erdwärme, Seewasser und eigener Stromerzeugung deckt.

Mit den Lechwelten setze Lech Zürs am Arlberg einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung des Ganzjahrestourismus, befand die Jury. Das Konzept verbinde internationale Offenheit und lokale Verankerung. Die Propstei St. Gerold wurde für „ein Gesamterlebnis ausgezeichnet, das kulturelles Erbe, regionale Identität und zeitgemäße Nutzung verbindet“. Der Ort stehe für Einkehr, Inspiration und Begegnung – und wirke damit weit über die klassische touristische Nutzung hinaus.

Ganzjährige Auslastung

„Diese Auszeichnungen bestätigen den Weg, den Vorarlberg im Kongress- und Geschäftstourismus eingeschlagen hat“, betont Tourismuslandesrat Marco Tittler. „Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung sowie zur ganzjährigen Auslastung. Vorarlberg zeigt, dass Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Verankerung im Wettbewerb echte Vorteile sind.“

Unterschiedliche Zielgruppen

„Die Auswahl der Jury macht deutlich, wofür Vorarlberg steht“, sagt Katrin Preuß, Leiterin von Convention Partner Vorarlberg. „Die drei ausgezeichneten Häuser könnten unterschiedlicher kaum sein – genau darin liegt ihre Stärke. Veranstaltungen werden nicht nur in der Stadt durchgeführt, sondern auch im ländlichen und alpinen Raum. Sie sprechen unterschiedliche Zielgruppen an und ermöglichen persönliche Begegnungen, die weit über klassische Kongressformate hinausgehen.“

Bringen Qualitäten zum Ausdruck

„Die Kongressbranche ist ein wichtiger Baustein für einen erfolgreichen Tourismus“, betont Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus. „Sie sorgt für eine gute Auslastung der Saisonschultern, bringt wertschöpfungsstarke Gäste ins Land und die Qualitäten des Vorarlberger Tourismus deutlich zum Ausdruck. Dafür stehen die prämierten Betriebe mit ihrer Professionalität, besonderen Architektur, ökologischen Ausrichtung sowie ihrer Offenheit für Einheimische und internationale Gäste.“

Tags: ArlbergAuszeichnungBregenzLechPreisverleihungSt. GeroldTourismus
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