10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Kultur

Funkenfeuer – gelebtes Brauchtum mit Verantwortung

von Red
20. Februar 2026
in Kultur, Liechtenstein
A A
Symbolbild: Bandi Koeck

Symbolbild: Bandi Koeck

Share on FacebookShare on Twitter

In Vaduz und im ganzen Land werden am kommenden Wochenende wieder die traditionellen Funken abgebrannt. Damit dieses Brauchtum ungetrübt gepflegt werden kann, ist es entscheidend, dass ausschliesslich naturbelassenes Holz verwendet wird.

Früher wurde auf Funkenfeuern teilweise auch sogenanntes Abfallholz verbrannt. Diese Praxis ist seit einigen Jahren untersagt, da sie Risiken für Umwelt und Gesundheit birgt. Holz aus Abbrüchen, von Baustellen oder ausgediente Gegenstände wie Möbel, Paletten oder behandelte Zaunpfähle gelten als Abfall. Sie können Schwermetalle und andere Schadstoffe enthalten, die beim Verbrennen in die Luft gelangen. Besonders problematisch ist beschichtetes oder verleimtes Holz, da dabei unter freiem Himmel giftige Stoffe wie Dioxine entstehen können. Untersuchungen zeigen zudem, dass selbst vermeintlich unbehandelte Hölzer häufig belastet sind.

WERBUNG

Zum Schutz von Mensch und Umwelt gilt daher – sowohl beim Funken als auch beim Heizen im privaten Bereich – die klare Empfehlung, nur trockenes, naturbelassenes Holz zu verbrennen und auf eine möglichst raucharme Verbrennung zu achten.

Historische Chronologie des alemannischen Funkenbrauchs

(Ostschweiz · Liechtenstein · Vorarlberg)

Vorchristliche Zeit (bis ca. 8. Jh.)

  • Vermutlich heidnische Frühlings- und Fruchtbarkeitsrituale mit Feuer als Symbol der Reinigung und des Neubeginns.
  • Feuer sollte Winter, Krankheit und böse Geister vertreiben.

Mittelalter (ca. 9. – 15. Jh.)

  • Christianisierung des Brauchs und Verbindung mit der Fastenzeit.
  • Erste schriftliche Hinweise auf Frühlingsfeuer im alemannischen Raum.

Frühe Neuzeit (16. – 18. Jh.)

  • Funkenfeuer verbreiten sich als Dorffeste mit klaren lokalen Regeln.
  • Teilweise Kritik kirchlicher und weltlicher Obrigkeiten wegen Brandgefahr.

19. Jahrhundert

  • Stärkere Vereinsorganisation und Herausbildung regionaler Varianten.
  • Funken werden identitätsstiftender Bestandteil der Dorfgemeinschaft.

20. Jahrhundert (bes. nach 1945)

  • Wiederbelebung und bewusste Pflege als Kulturerbe.
  • Zunehmende Standardisierung von Sicherheits- und Umweltvorschriften.

Seit ca. 1990er-Jahren

Tags: BrauchtumEventsFreizeitFunkenLiechtensteinOstschweizVereinVorarlberg
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Besuch der XXV. Olympischen Winterspiele von Milano-Cortina 2026

nächster Artikel

Fast 40.000: Feldkircher Schattenburgmuseum verzeichnet Besucherrekord von 2025

weitere interessante Artikel

Der Infoabend «Ab ins Ausland» wurde vom aha – Tipps & Infos für junge Leute im Rahmen von Eurodesk Liechtenstein organisiert. Fotos: Aha/JR
gsi.reisen

«Ab ins Ausland»: Wenn aus Fernweh konkrete Pläne werden

8. Oktober 2026
Kultur

Theaterfestival Luaga & Losna zu Gast im Literaturhaus Vorarlberg

6. Oktober 2026
Schloss Wolfurt. Copyright: Almedina Benning/Marktgemeinde Wolfurt
döt.gsi

Mehr als 2.800 Besucher beim Tag des Denkmals in Vorarlberg

5. Oktober 2026
Waldberufe
gsi.job

Am 12. November ist Zukunftstag – Schulkinder erleben neue Berufswelten

5. Oktober 2026
nächster Artikel
Bild: Gerhard Beer

Fast 40.000: Feldkircher Schattenburgmuseum verzeichnet Besucherrekord von 2025

Heute beliebt

  • Stadttunnel Feldkirch - Tag der offenen Baustelle. Fotos: Bandi Koeck

    Tag der offenen Baustelle: Tausende Einblicke in den Stadttunnel Feldkirch

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Buchrezension: Der andere Krieg – Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Alberts Notion: Bedrohungen der Zivilisation

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Maßnahmen zur Entlastung des Kanalnetzes in Rankweil

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Himmlisch schön: Hirschbrunft im Nenzinger Himmel

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Bedrohungen der Zivilisation

von ALWI
4. Oktober 2026
0

Textbezogenes Symbolbild von ChatGPT generiert.

Susi reloaded # 215: KI for President

von SUSI
27. September 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Die Falle „Entbürokratisierung“ schnappt zu

von ALWI
23. September 2026
0

Gerd Ender in Altach. Foto: Privat

Fußball – der ANDERE Blick! –  SCR Altach –  Rückblick auf die ersten sechs Runden

von BK
14. September 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist