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Anatolis Analyse: Verhärtete Fronten in Gaza

von ANDA
30. August 2025
in Meinung, Politik, Welt
Lesezeit: 3 mins read
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Anatoli Loucher

Anatoli Loucher

Oder: Wie westliche Signale von der Hamas als Freifahrtschein verstanden werden

Die Lage im Gazastreifen ist angespannt – militärisch, humanitär und diplomatisch. Während Israel weiter daran arbeitet, die Hamas als bewaffnete Organisation zu zerschlagen, nutzt die islamistische Bewegung jede außenpolitische Geste des Westens, um ihre eigene Position zu stärken. Was in Europa und Nordamerika als Appell an Humanität gedacht ist, wird in Gaza oft als Einladung zum Durchhalten gelesen – mit verheerenden Folgen für die palästinensische Zivilbevölkerung.

Ein Gastbeitrag von Anatoli Loucher

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Maximalforderungen statt Verhandlungsbereitschaft

Die Liste der aktuellen Bedingungen der Hamas für ein mögliches Abkommen liest sich wie ein Katalog politischer Selbstermächtigung:

– Freilassung der „Nukhba“-Einheiten, die für das Massaker am 7. Oktober verantwortlich sind.

– Freilassung der Geiseln erst nach dem vollständigen Wiederaufbau des Gazastreifens.

– Vollständiger Rückzug der israelischen Armee – ohne Sicherheitsgarantien.

– Amnestie für alle palästinensischen Gefangenen, inklusive mehrfacher Mörder.

– Keine Entwaffnung der Hamas – die militärische Struktur bleibt bestehen.

Diese Forderungen stehen im Widerspruch zu jeder realistischen Friedenslösung. Doch genau solche Maximalpositionen erhalten Rückenwind – nicht durch Waffen, sondern durch Worte.

Bildquelle: KI Bild (ChatGPT, Generiert von Anatoli Loucher)

Die gefährliche Wirkung westlicher Signale

Die Hamas versteht jede Ankündigung zur Anerkennung eines palästinensischen Staates – ob durch Irland, Spanien, Norwegen, Großbritannien, Kanada oder Frankreich – nicht als diplomatische Geste, sondern als politischen Erfolg ihrer Strategie. In den Augen ihrer Führung beweist dies: Der Westen belohnt nicht Verhandlungen, sondern Widerstand.

Besonders brisant: Keiner dieser Anerkennungsschritte ist an Bedingungen wie Entwaffnung, Menschenrechte oder demokratische Reformen geknüpft. Die Botschaft: Hamas muss nichts ändern – sie muss nur überleben.

Stattdessen äußern sich führende westliche Politiker zunehmend kritisch gegenüber Israel – während sie gleichzeitig die Staatlichkeit Palästinas aufwerten. Für die Hamas ist das ein diplomatischer Sieg. Und ein strategischer Anreiz, ihre Maximalforderungen zu bekräftigen – statt an Kompromissen mitzuwirken.

Israelische Reaktionen: Strategisch zerrissen

In Israel wächst die Debatte: Eine vollständige Eroberung des Gazastreifens wäre ein gewaltiger Schritt – militärisch riskant, politisch umstritten, gesellschaftlich belastend. Dennoch gewinnen solche Szenarien an Zugkraft – nicht aus Aggression, sondern aus dem Gefühl heraus, dass es keine andere Wahl mehr gibt, solange die Hamas sich weigert, jeden Kompromiss einzugehen.

Viele Israelis – auch im Militär – warnen vor der Illusion, dass ein militärischer Sieg allein Stabilität bringen könne. Gleichzeitig fehlt jedoch jede glaubwürdige Alternative, solange internationale Akteure faktisch eine Blockadehaltung der Hamas legitimieren, ohne dafür Gegenleistungen zu verlangen.

Anerkennung ohne Bedingungen ist kein Friedenssignal

Wer ernsthaft Frieden will, darf nicht nur Israel zur Rechenschaft ziehen. Auch die Hamas muss klar adressiert werden – als Organisation, die das eigene Volk als Schutzschild benutzt, demokratische Prozesse verhindert und systematisch auf Vernichtung statt Koexistenz setzt.

Die Anerkennung eines palästinensischen Staates mag ein legitimes langfristiges Ziel sein – doch sie darf nicht als Belohnung für Gewalt erscheinen. Sonst wird sie zur Bestätigung eines tödlichen Irrtums: Dass der Weg zu staatlicher Anerkennung nicht über Kompromiss, Reform und Dialog führt – sondern über Krieg, Erpressung und Opferzahlen.

Tags: Anatoli LoucherIsraelKolumneKommentarNahostkonfliktPolitik
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