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Neue psychologische Studie: Vier Single-Typen – Erkenntnisse für eine erfolgreiche Partnersuche

von TAY
20. Februar 2025
in Welt
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Bild: Pixabay

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Gleichklang stellt psychologische Analyse vor: Welche Muster bestimmen die Partnersuche?

Warum finden manche Singles schneller eine Beziehung, während andere lange suchen? Welche Faktoren beeinflussen den Erfolg bei der Partnersuche? Eine neue psychologische Analyse liefert fundierte Antworten. Die Untersuchung wurde von der psychologischen Dating-Plattform Gleichklang.de durchgeführt und von Dr. Guido F. Gebauer geleitet, Psychologe und Dating-Coach. Die Untersuchung basiert auf einer früheren Analyse mit einer kleineren Stichprobe von 1.433 partnersuchenden Singles, die vorab veröffentlicht wurde. Anschließend wurde daraus der Online-Test „Warum bin ich Single?“, an dem inzwischen 11.269 Teilnehmende mitgewirkt haben. Die Antworten dieser 11.269 Teilnehmenden wurden nun mit statistischen Verfahren zur Mustererkennung analysiert, um festzustellen, welche verschiedenen Gruppen von Singles existieren und vor welchen Herausforderungen sie bei der Partnersuche stehen.

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Vier Single-Typen: Psychologisch fundierte Klassifikation

Mithilfe von Clusteranalysen konnten vier Single-Typen identifiziert werden. Eine Clusteranalyse ist ein statistisches Verfahren zur Gruppierung von Personen mit ähnlichen Merkmalen. In diesem Fall wurden wiederkehrende Muster aus der umfangreichen Datenerhebung extrahiert und systematisch in Gruppen eingeteilt. Das bedeutet: Die Klassifikation beruht nicht auf theoretischen Annahmen, sondern auf klar erkennbaren, wiederkehrenden Gemeinsamkeiten unter den Teilnehmenden.

Die vier Single-Typen:

1. Singles ohne besondere Erschwernisse (40,8 %): Diese Singles weisen keine erkennbaren Blockaden auf, die ihre Partnerfindung behindern. Sie sind besonders motiviert, aktiv in der Partnersuche und offen für neue Kontakte. Hohe Zufriedenheit mit der Online-Partnersuche, kürzere Single-Zeit und positive Beziehungserfahrungen sind charakteristisch.

2. Singles mit Sexinteresse bei Bindungszweifeln (32,7 %): Starkes Interesse an unverbindlichen sexuellen Kontakten, jedoch Unsicherheiten bezüglich langfristiger Bindungen. Negative Beziehungserfahrungen und Bindungsvermeidung treten häufiger auf. Diese Singles stellen hohe Anforderungen an potenzielle Partner:innen und suchen primär in ihrer geografischen Nähe. Diese hohen Anforderungen und die geringe regionale Flexibilität können psychologisch als eine Form der Bindungsvermeidung betrachtet werden.

3. Singles mit hohen Barrieren und Hemmungen (14,4 %): Persönliche Herausforderungen wie Selbstunsicherheit, gesundheitliche Einschränkungen oder wirtschaftliche Schwierigkeiten erschweren die Partnersuche. Die Befragten schildern häufiger depressive Verstimmungen und negative Beziehungserfahrungen. Online-Dating wird eher skeptisch gesehen, die Eigeninitiative ist geringer. Die Betreffenden wünschen sich zwar ernsthaft eine Beziehung, haben aber nicht genug Selbstvertrauen, um die Partnersuche engagiert anzugehen.

4. Singles mit sexuellen Problemen oder romantischem Desinteresse (12,1 %): Diese Gruppe umfasst zwei Untergruppen:

  • Asexualität: Hier geht es darum, gezielt nach platonischen Beziehungen zu suchen. Asexualität ist eigentlich kein sexuelles Problem, aber Asexuelle erleben ihre Partnersuche im Durchschnitt als deutlich erschwert.
  • Sexuelle Hemmungen oder Funktionsstörungen: In diesem Fall steht ein sicherer Umgang mit Sexualität sowie eine offene Kommunikation im Vordergrund.Gleichzeitig fällt es diesen Personen schwer, intensive Liebesgefühle zu entwickeln. Die Bereitschaft für Erstkontakte und geografische Flexibilität ist geringer. Dies ist Ausdruck der Unsicherheit der Betreffenden, ob sie überhaupt eine Beziehung wünschen.

Psychologisch fundierter Test – jetzt kostenlos ausprobieren

Basierend auf dieser Untersuchung wurde vom Psychologen Dr. Guido F. Gebauer der neue Test „Welcher Single-Typ bin ich?“ entwickelt. Der Test steht kostenlos auf der psychologischen Testseite von Gleichklang.de zur Verfügung. Dieser Test ermöglicht es, sich einer der vier Gruppen zuzuordnen und daraus spezifische Empfehlungen für eine erfolgreiche Partnersuche abzuleiten.

Tags: DeutschlandLiechtensteinÖsterreichPartnerschaftStudieTrends
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