10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Meinung gsi.kolumne

Bandis Koecktail: Die Wurzeln von Heil und Servus

von BAKI
11. Mai 2023
in gsi.kolumne
A A
Bandi Koeck

Bandi Koeck

Share on FacebookShare on Twitter

Was eingeborenen Gsibergern weniger, hingegen Zugerasten oder Touristen meist auf den ersten Blick auffällt, sind unsere Grußformeln. Ist es in Deutschland undenkbar, sich mit einem ungenierten „Heil“ zu begrüßen, so geschieht dies hierzulande doch ständig.

Die Grußformel „Heil“ geht auf das lateinische „Salve“ zurück, das übersetzt so viel wie „Hallo“ bedeutet. Ursprünglich war es als positiv besetzter Segenswunsch vorgesehen. Eine negative Bedeutungsschwere gewann das Wort durch die Verwendung im politischen Kontext im Nationalsozialismus (ich möchte hier nicht weiter ins Detail gehen!).

WERBUNG

Beim Wort „Servus“, das im Dialekt auch mal ein „Sewas“ oder „Seas“ wird, ist die Wurzel ebenfalls Latein: Servus steht im Lateinischen für „der Sklave“ oder „der Knecht“ und bedeutet in Kurzform „Ich bin Dein Diener“ oder „zu Diensten“. Servus kann als Begrüßung ebenso wie zur Verabschiedung verwendet werden. Der aus Koblach stammende Bischof Erwin Kräutler hat sich den bischöflichen Wahlspruch „Servus Christi Jesu“ (Diener Jesu Christi) auserwählt. Es mag nun für Menschen aus anderen Landesteilen fast schon schmeichelhaft anmuten, wenn ein Gsiberger (diese sind übrigens vom Aussterben betroffen – dazu aber mehr in Bälde!) ihnen bereits beim Willkommensgruß „seine Dienste“ anbietet respektive sich mit „ich bin dein Diener“ kleiner macht als sein Gegenüber.

Immer weniger hört man in Vorarlberg die Grußformel „Grüß Gott“ (vereinzelt habe ich auch schon „Grüß Göttin“ gehört), was wohl damit im Zusammenhang steht, dass die Konnotation religiös ist.

Unsere Liechtensteiner Nachbarn haben da ganz andere Gepflogenheiten und grüßen einfach jeden – ganz gleich ob sie mit ihm per Sie oder Du sind – mit einem schlichten „Hoi“. Die Schweizer verwenden dies auch, aber dort gibt es noch eine höfliche Steigerung mit dem „Grüezi“. Für was steht das jetzt wieder? Ganz einfach: Ich grüße Sie! 

Tags: Bandi KoeckGeschichteKolumneKommentar
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Götzner Gespräche widmen sich Disney und den Oscars

nächster Artikel

In die Stimme eines Unbekannten verliebt

weitere interessante Artikel

Bandi Koeck im Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Egon Holländer.
gsi.kolumne

Bandis Koecktail: Für das „nie wieder“ braucht es Zivilcourage und Mut

28. Januar 2026
Dr. Albert Wittwer
gsi.kolumne

Alberts Notion: Gefahren des Reichtums

22. Januar 2026
Dr. Albert Wittwer
gsi.kolumne

Alberts Notion: Die Verachtung der Moral

10. Januar 2026
Dr. Albert Wittwer
gsi.kolumne

Alberst Notion: Klimaklage. Weihnachtsgeschenk aus der Schweiz

23. Dezember 2025
nächster Artikel

In die Stimme eines Unbekannten verliebt

Heute beliebt

  • Mexiko in Schaan. Foto: Bandi R. Koeck

    Alle Faschingsumzüge im Überblick: Die Fasnacht 2026 in Liechtenstein, Vorarlberg und der Ostschweiz

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Schwere Körperverletzung in Aprés Ski Bar in Riezlern

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Heute ist internationaler Holocaust-Gedenktag

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Alle Farben präsentieren neue Single „Baby Goodbye“

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Spälta, Spälta Hoch in Feldkirch! Alle Details zum Faschingswochenende in der Montfortstadt

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Bandi Koeck im Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Egon Holländer.

Bandis Koecktail: Für das „nie wieder“ braucht es Zivilcourage und Mut

von BK
28. Januar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Gefahren des Reichtums

von ANDA
22. Januar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Die Verachtung der Moral

von ANDA
10. Januar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberst Notion: Klimaklage. Weihnachtsgeschenk aus der Schweiz

von ANDA
23. Dezember 2025
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist