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Willi Witzemann zur Qualitätskatastrophe an Vorarlbergs Schulen

von Red
1. Mai 2023
in Gsiberg, Politik
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Hilferuf aus den Vorarlberger Pflichtschulen

Zwei Monate vor Schulschluss belegen aktuelle Zahlen, einen miserablen Stand an Lehrpersonal in Vorarlbergs Schulen. Die vom Ministerium neu ins Leben gerufene Bewerbungsplattform „Get your Teacher“ legt es an den Tag: Über 300 Stellen sind im Vorarlberger Pflichtschulbereich für das kommende Schuljahr ausgeschrieben.

„Es bahnt sich eine Qualitätskatastrophe an Vorarlbergs Pflichtschulen an“, so der Vorsitzende der Vorarlberger Personalvertretung Willi Witzemann. „Wenn man bedenkt, dass in diesem Schuljahr schon über 300 Lehrpersonen gefehlt haben, die nur mit großer Kraftanstrengung der Kollegen an den Schulen ersetzt werden konnten, ist das Fass nun am Überlaufen“, so Witzemann weiter. Etliche Kollegen haben bereits ihre Kündigung im Büro der Personalvertretung angemeldet, viele stehen kurz vor einem Burnout oder flüchten in den Krankenstand, was die Situation nochmals verschärft.

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Der abgehobene Minister Polaschek meinte unlängst in einem Interview, dass diese Situation so nicht vorhersehbar war! Diese Aussage belegt einmal mehr, welche Kenntnisse dieser Minister von der aktuellen Situation hat. Somit ist auch klar, dass von Wien keine Hilfe zu erwarten ist. Die Personalvertretung fordern daher die Vorarlberger Landesregierung auf, die Gehälter der Kollegen ähnlich wie in Bayern mit einem kräftigen Benefit zu ergänzen, um die derzeitige Abwanderung der Lehrer in die Nachbarschaft zu stoppen und die Attraktivität des Lehrerberufs zu erhöhen. Stichwort „Teuerungsausgleich“

Faktenbox:

  • Ausgeschriebene Stellen im Volksschulbereich: 172; Mittelschule: 109; PTS: 6; ASO: 13
  • 74 Klassenvorstände werden gesucht (Dies müssen ausgebildete Lehrer sein!)
  • 7290 Überstunden werden wöchentlich gehalten, um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten!
    Etwaige Rückfragen bitte an Willi Witzemann 0664/2685715
Tags: AusbildungBildungPolitikSchulenVorarlberg
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