10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Welt

Neue Serie Wiki-Wows: Lachepidemie steckt tausend Menschen an

von BK
23. Dezember 2022
in Welt
A A
Share on FacebookShare on Twitter

In unser neuen Serie „Wiki-Wows“ präsentieren wir unseren Lesern ausgewählte Schmankerln und wissenswerte Köstlichkeiten aus der Weltwissensseite Wikipedia. Den Auftakt macht die sog. „Tanganjika-Lachepidemie“.

Idee: Bandi Koeck

WERBUNG

Lachen ist bekanntlich die beste Medizin. Lachen ist ansteckend. Zum Thema Lachen gibt es unzählige Weisheiten und auch eine Lachepidemie, welche im Jahr 1962 in Tanganjika, dem heutigen Tansania und Sansibar, auftrat. Mit den Lachanfällen, welche mehrere Monate andauerten, wurden unglaubliche tausend, meist junge Menschen „infiziert“. Dabei handelte es sich um nichts anderes als eine Massenhysterie, welche mit dem Jerusalem-Syndrom (im nächsten Teil zu lesen) Ähnlichkeiten besitzt.

Wie ist es dazu gekommen?

Drei Schülerinnen einer Mädchenschule aus Kashasha, welches am Westufer des Victoriasees liegt, brachen am 30. Januar 1962 in Lachen aus. Die drei Mädchen konnten nicht mehr aufhören zu lachen. Innert kurzer Zeit wurden 95 der insgesamt 159 Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren davon angesteckt. Es artete dermassen aus, dass die Schule am 18. März geschlossen werden musste. Ein regulärer Betrieb war nicht mehr möglich. Als die Schule am 21. Mai wieder öffnete, waren noch immer 57 Schüler – jedoch keine Lehrer – betroffen, was zu einer erneuten Schließung Ende Juni führte.

Die zwischenzeitlich nach Hause geschickten Schüler sorgten für eine weitere Verbreitung der Lachanfälle. Zehn Tage nach der ersten Schließung der Schule in Kashasha kam die Epidemie auch im etwa 90 Kilometer entfernten Nshamba an, wo sich mehr als 200 weitere Personen ansteckten. Interessanterweise wurden mehrheitlich Schüler angesteckt. In der Regionshauptstadt Bukoba musste ebenfalls eine Schule geschlossen werden. Von dort breiteten sich die Lachanfälle ins 35 Kilometer entfernte Kanyangereka aus, wo weitere zwei Schulen für Jungen geschlossen werden mussten.

Die Lachepidemie übertrat sogar die Landesgrenzen nach Mbara ins benachbarte Uganda. Dort wurde im Februar 1962 ein Ausbruch festgestellt.

Im Zeitraum von sechs Monaten bis zwei Jahren breiteten sich die Lachanfälle in der gesamten Region aus und betrafen etwa tausend Personen. Allmählich klang das Phänomen wieder ab.

Welche Symptome wurden festgestellt?

Die Lachattacken wechselten sich mit Weinen, Schreien aber auch starken Angstzuständen ab und dauerten von wenigen Minuten bis hin zu einigen Stunden. Nach einer Pause begann das Prozedere meist von neu. Auch Gewaltausbrüche wurden festgestellt. Dies konnte bis zu 16 Tage lang andauern. Die hauptsächlich betroffenen Mädchen oder jungen Frauen zeigten dabei Symptompe von Angst, Schmerz sowie Ohnmachtsgefühle und hatten Atemprobleme. Bei den Betroffenen wurden geweitete Pupillen festgestellt. Erwachsene waren sehr selten betroffen. Es gab keine Todesfälle.

Welche Ursachen wurden festgestellt?

Die Betroffenen wurden nach möglichen Auslösern für die Epidemie untersucht. Blutuntersuchungen nach biochemischen oder bakteriologischen Ursachen brachten kein Ergebnis. Der Verdacht auf eine toxische Substanz in der Nahrung erwies sich als nicht zutreffend. Zudem fand die Ansteckung von einer Person auf die andere statt und ähnelte daher eher einer Virusinfektion. Währenddessen kursierten in der Bevölkerung Gerüchte um vergiftete Lebensmittel oder eine Verseuchung der Luft durch Atombombenexplosionen.

Christian F. Hempelmann, der die Vorgänge von 1962 im Jahr 2002 untersuchte, nennt als eine mögliche Ursache für die Massenhysterie den Stress der Schüler. Anscheinend wurde dieser durch die hohe Erwartungshaltung seitens von Lehrpersonen und Eltern verursacht. Dem vorangegangen war die gerade vollzogene Unabhängigkeit Tanganjikas im Dezember 1961.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tanganjika-Lachepidemie

Tags: GesundheitJugendlicheKinderTrendsWeltWikiWowsWissen
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Leserbrief zu Missstand bei der Bergrettung Vorarlberg

nächster Artikel

Silvesterfeuerwerke: Pyrotechnikfachhandel klärt über Umgang und Umweltverträglichkeit auf

weitere interessante Artikel

Symbolbild: Bandi Koeck
Welt

Vegansexualität empirisch geprüft: Ergebnisse einer großen Umfrage

11. Februar 2026
Quelle: ERGO Group/Canva
gsi.auto

Gsi.Tipps: Verkleidet feiern, sicher unterwegs – Was im Straßenverkehr und öffentlichen Raum erlaubt ist

11. Februar 2026
Bildrechte: TVB Dorfgastein, Marktl Photography
Österreich

Eis- und Schneekunstfestival im Gasteinertal

5. Februar 2026
Mit dem Konzert von Heavysaurus am 11. Februar 2026 startet im Silvapark Galtür das erste von drei Kindermitmachkonzerten. © TVB Paznaun – Ischgl
Österreich

Von Dino-Rock bis Kinderpop: Drei Kindermitmachkonzerte im Silvapark Galtür

2. Februar 2026
nächster Artikel
Symbolbild: Pixabay

Silvesterfeuerwerke: Pyrotechnikfachhandel klärt über Umgang und Umweltverträglichkeit auf

Heute beliebt

  • Heike Leuchter liebt und lebt Yoga. Fotos: Bandi Koeck

    Heike Leuchter kann mit Yoga den inneren Frieden stärken

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Alle Funkentermine 2026 in Liechtenstein, Vorarlberg und der Ostschweiz

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Peitschenknall statt Pyrotechnik: Warum es beim Frastanzer Nachtumzug Schaaner Ried kein Feuerwerk mehr gibt

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Marie Hammerer bleibt Clunia-Senior

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Alle Funkentermine aus Gsiberg auf einen Blick

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Grenze für Transparenz? Lob dem Stimmgeheimnis

von ADON
12. Februar 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Als Geisterfahrer im Internet

von ANDA
5. Februar 2026
0

CR Bandi Koeck blickt gerne genauer hin. Foto: Richard Mayer

Bandis Koecktail: Warum die Schweiz stärker ist und einen Alpenbund in Erwägung zieht

von BK
2. Februar 2026
0

Bandi Koeck im Gespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Egon Holländer.

Bandis Koecktail: Für das „nie wieder“ braucht es Zivilcourage und Mut

von BK
28. Januar 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist