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Start Meinung gsi.kolumne

Die alltägliche Zeitverschwendung namens Internet

von Red
4. Oktober 2022
in gsi.kolumne
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Von Albert Wittwer

Ist die Welt durch SM, ich meine nicht Sado-Maso, sondern die digitalen, insbesondere die „social“ Medien besser geworden? Das haben uns die GAFAs, die big Cats versprochen, sie schreiben es in ihren Leitbildern.

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Ich denke, wir kommunizieren in den digitalen Medien fast nur in Blasen. Die Weisheit des Algorithmus macht es möglich. Alle früher einsamen Spinner finden mühelos Gleichgesinnte und ihre Argumente vergröbern sich exponentiell. Populisten finden Scharen von Wählern.  Die Politiker müssen Werbezeit und Privilegierung bei den SM kaufen, damit sie wahrgenommen werden. Redaktionell seriös recherchierte Beiträge gehen im Dunst der „alternativen“ Fakten unter.

Die arrivierten Diktatoren sperren das Netz sowieso. Im Darknet können wir im freien Westen Waffen, Drogen und Mädchen kaufen. Oder die lustigen Kryptowährungen, die mehr Strom als der Staat Niederlande (alle Haushalte, aller Verkehr, die ganze Wirtschaft) verbrauchen.

Kleinunternehmer müssen mit ihren Lieferanten und Großabnehmern über digitale Portale kommunizieren – und dann natürlich die Texte für das Finanzamt ausdrucken. Mit Akribie sind jeweils die E-Maileingänge auf Trojaner und Schadsoftware vorab zu prüfen, damit das inzwischen tagesnotwendige System nicht abstürzt. Etwas seltener sind die Erpresser-Emails, die die Zahlung eines vierstelligen Betrages in Bitcoins einfordern. Wenn man Glück hat, bluffen sie nur. Sehr gemütlich.

Was wird aus dem Menschen, wenn er seine Freizeit, die Zeit der Muße, des Lesens, Musizierens, Philosophierens, in der Matrix verbringt? Die Algokratie lockt uns mit hochauflösendem 3D-Bildschirm ins Metavers. Dort können wir Helden sein und umschwärmte Schönheiten. Wenigstens solange wir solvent sind, verkauft sie uns NonFungibleTokens, virtuelle Villen an Prachtstraßen oder Chalets am Bergsee. Dabei versperrt das Display den Blick auf die Wirklichkeit, die reale Welt.

Gebetsmühlenartig wird unentwegt von „der Wirtschaft“, wer immer das sein soll, die digitale Kompetenz beschworen, ihr Mangel beklagt, ihr Auftreten erfleht. Klar, die Unternehmer denken dabei eher an Mechatronik oder den weiteren Ersatz der Erwerbsarbeit durch Automaten. Blöderweise ermutigt das die „digital natives“, zumeist Jugendliche, die sich auf Instagram inszenieren. Es gibt Pessimisten, die angesichts des Tippens, Wischens und Reels-Watching den Verlust der Schreib- und Lesekompetenz, der Handarbeit schlechthin, befürchten.

Entwicklungsgeschichtlich war es die Feinmotorik der Hände, die den homo habilis und später den homo sapiens erweckten. Das hat immerhin Nofretete und Cleopatra, Marie Curie und Michelangelo,  Mozart und Max Plangg hervorgebracht.

Der Bildschirm bestimmt zunehmend unser Weltbild. Die Bildschirmaktivitäten – einmal das Arbeiten am Computer abgerechnet – machen bei Jugendlichen angeblich mehr als drei Stunden aus. Täglich. Wie könnte man in dieser Zeit herrlich sich mit Freunden persönlich treffen, Tennis spielen, musizieren, lesen?

Es herrscht ein Wettbewerb um unsere kostbare, unvermeidlich beschränkte Aufmerksamkeit. Da verliert die Subtilität. Die Ambiguität. Das Zarte. Das Leise. Wir lassen uns bespaßen. Das Smartphone ist die neue Devotionalie. Es begleitet uns zuverlässiger als weiland Taschenmesser und Rosenkranz.

„Immer nur spielt ihr und scherzt?

Ihr müßt?

Das betrübt mir die Seele.

Das müssen Verzweifelte nur.“

Friedrich Hölderlin.

Anmerkungen:

Aktuell stellt das Land den Kindern in der Schule preisgünstige Notebooks oder Tablets zur Verfügung. Bezeichnenderweise überwiegend Tablets. Kann man darauf Mechatronik, Programmieren oder Cybernetik lernen? Natürlich nichts davon.

https://www.zeit.de/news/2021-08/12/studie-jugendliche-gut-70-stunden-pro-woche-online

Tags: Albert WittwerInternet
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