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Spaß am Rad – mit dem Ländle Rad-Ritter

von LYGA
25. Juli 2021
in Gsiberg
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Nicht nur in der Freizeit und am Weg zur Arbeit, auch am Schulweg wird in Vorarlberg immer öfter auf das Verkehrsmittel Fahrrad zurückgegriffen. Damit junge Pedalritter in Vorarlberg auch sicher unterwegs sind, stehen ein breites Angebot schulischer und außerschulischer Angebote zur Verfügung.

Radfahren boomt in Vorarlberg. Dabei spielen Infrastrukturverbesserungen der vergangenen Jahre ebenso eine Rolle wie ökologische und gesundheitliche Gründe. 

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Um das Potenzial für die Nutzung des Verkehrsmittels Fahrrad bestmöglich auszuschöpfen und gleichzeitig zu verhindern, dass eine Zunahme des Radverkehrs auch zu einer Zunahme an Unfällen führt, hat das KFV in einer Befragung das Radfahrverhalten junger Radfahrer in Vorarlberg einer näheren Betrachtung unterzogen. Rund 300 Personen – vorwiegend Schulkinder der Sekundarstufe 1 – aber auch Pädagogen und Experten nahmen an einer Befragung zum Thema „Radfahren am Schulweg“ teil. 

Umfangreiche Angebote zur Förderung aktiver und sicherer Mobilität 
Die Vorarlberger Verkehrserziehungspartner (AUVA, ARBÖ, KFV, Land Vorarlberg, ÖAMTC, Polizei und Sicheres Vorarlberg) bieten zahlreiche schulische und außerschulische Angebote zur Erhöhung des sicheren Radverkehrs an. Diese beginnen bereits im jungen Alter noch vor der flächendeckend angebotenen Fahrradprüfung – beispielsweise der „Der Ländle Rad-Ritter“, ein spielerisches Radtraining speziell für Volksschulen.

Die Maßnahmen setzen vor allem dort an, wo es um mangelhafte Radfahrkompetenz, Sicherheitsbedenken der Erziehungsberechtigten oder das fehlende Wissen um geeignete Wege geht. „Auch die Schulen selbst können wesentlich zur Förderung aktiver Mobilität beitragen – sei es durch das Bereitstellen von Fahrradabstellplätzen und Radschulwegplänen, der Ernennung von Mobilitätsbeauftragten oder das Anbieten praktischer Radfahrkurse oder Wettbewerbe zum Thema“, ist Landeshauptmann-Stvin. Dr. Barbara Schöbi-Fink überzeugt. An vielen Schulen sind solche Initiativen bereits gelebte Realität, Ziel ist es, künftig noch mehr Schulen zur Teilnahme zu bewegen. „Bereits in der Kindheit wird der Grundstein für das spätere Mobilitätsverhalten gelegt. Wollen wir die Klimaziele erreichen, ist es daher auch von Bedeutung, dass künftige Generationen ein Mobilitätsverhalten entwickeln, das zu einer sicheren, aktiven und nachhaltigen Mobilität beiträgt. Die Nutzung klimaverträglicher Verkehrsmittel auf dem Schulweg ist ein wichtiger und richtiger Schritt in diese Richtung“, ist Landesrat Johannes Rauch überzeugt. 

Radnutzung am Schulweg 
Die Analysen zeigen: Die Fahrradverfügbarkeit der Vorarlberger Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 14 Jahren liegt bei hohen 97 Prozent: Nahezu jedem Kind dieser Altersgruppe steht demnach ein Fahrrad zur Verfügung. 60 Prozent aller befragten Kinder gaben an, in der Radfahrsaison mehrmals wöchentlich oder sogar täglich mit dem Rad im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Rund 20 Prozent nutzen das Fahrrad auch regelmäßig für den Schulweg, 17 Prozent gehen zu Fuß. Mehr als die Hälfte der Kinder (56 Prozent) kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule. Der Hauptgrund sich für den Bus zu entscheiden, ist die Entfernung zwischen Wohnort und Schule – aber auch soziale Faktoren wie Freunde treffen und Updates in Sozialen Medien spielen dabei eine wesentliche Rolle. 

Wer Köpfchen hat der schützt es
Neben infrastrukturellen Verbesserungen und dem Aufbau von Radfahrkompetenzen bei Kindern sind zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weitere individuelle Maßnahmen sinnvoll. Zur Reduktion der Verletzungsschwere kann eine geeignete Schutzausrüstung wie etwa der Helm beitragen. „Vorarlberg nimmt beim Radfahren in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterrolle ein. Aufholbedarf herrscht allerdings bei der Radhelmtragequote von Kindern: Hier liegt Vorarlberg – trotz bestehender Radhelmpflicht Kinder bis 12 Jahre – unter dem österreichischen Durchschnitt“, so Mag. Martin Pfanner vom KFV. Im Rahmen des bestehenden Mobilitätsbildungsangebotes soll künftig daher verstärkt Initiativen gesetzt werden, um die Helmtragequote zu erhöhen und Unfallfolgen zu minimieren.

Mobilitätsbildungsangebote im Detail 
Das komplette Mobilitätsbildungsangebot für Schulen ist auf der Homepage der Bildungsabteilung (https://verkehrserziehung.vobs.at) abrufbar. 
Interessierte können sich über VMOBIL – Die Mobilitätsplattform für Vorarlberg (https://www.vmobil.at/radfreundlich/aktionen) über bestehende Initiativen informieren. 

Tags: Vorarlberg
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