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Briefe von Gerd: Lieber Sinn deines eigenen Lebens!

von BK
5. Mai 2021
in Gsiberg
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Habe ja letzte Woche schon allgemein über den Sinn geschrieben. Wer will kann es ja unten noch kurz nachlesen. Corona gibt Menschen viel Zeit, Corona hat nicht nur negative Seiten, Corona öffnet vielen den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben, Corona ist eine Zeit der eigenen Entwicklung, Corona bringt Eigenschaften eines jeden von uns ganz schnell an die Oberfläche, in Krisen zeigt sich was und wie wir wirklich sind – UND Corona öffnet einen Blick auf das eigene, begrenzte Leben und führt uns am Ende auf den Sinn des EIGENEN Lebens zurück.

Briefe von Gerd: Lieber Sinn!
https://www.gsi-news.at/2021/04/30/briefe-von-gerd-lieber-sinn/

Das ist ein Grund, warum auch Corona für mich positive Seiten hat – jeder weiß es – JEDE Krise ist auch eine Chance – aber man muss sie halt sehen und am Ende auch nutzen.

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Warum bin ich eigentlich hier? Wie lange ist meine Zeit auf dieser wunderschönen Erde? Was möchte ich aus der mir geschenkten Zeit machen? Was möchte ich erreichen? WAS IST MEIN SINN?

Bin ich glücklich mit meinem Leben? – JA – ich bin glücklich, weil ich um das Resonanzgesetz weiß – ich fühle mich glücklich und bin damit auch glücklich…so zu denken ist einfach und schwer zugleich. UND dauerhaftes Glück muss gar nicht sein, kann gar nicht sein.

Seit längerer Zeit verfolge ich einen Schweizer Glückscoach – sein Name  Ernst “Aschi” Wyrsch – ihr könnt ihn ja googeln, dann erfahrt ihr mehr über ihn – ich mag ihn jedenfalls – also er hat eine Glücksformel erfunden..

Glück ist Gleich – Realität minus Erwartung

Also es ist wie oft im Leben – es kommt auf die innere Einstellung, nicht auf die äußeren Umstände an.

Und in diesem Zusammenhang noch ein Blick auf mich selbst – Warum mache ich Dinge so wie ich sie mache. Warum führe ich meine Leben so, dass andere vielleicht den Kopf schütteln? Ich versuche es euch zu erklären.

Ich nutze täglich so viele Dinge, die Menschen vor mir durch ihr Wirken geschaffen haben. Das können Unternehmen, Kunstwerke, Eigenschaften, Erfindungen oder auch nur die Brücke sein, über die ich täglich laufe.

Ich lebe auf einem Grundstück, das mein Vater einst gekauft hat. Ich bin maßgeblich von meinen Vorfahren beeinflusst. Aussehen, Eigenarten, Talente, aber auch negative Eigenschaften habe ich mehr oder weniger übernommen. Daraus ziehe ich für mich persönlich sehr viel Sinn – ich spaziere oft über den Friedhof und bedanke mich bei meinen Vorfahren für die Stärke und den Willen, den sie mir mitgegeben haben. Und auch darin sehe ich bis ans Ende meiner Zeit einen Sinn, Haltung zu Leben, Werte zu verteidigen, Meinung zu haben, mutig und wahrhaftig zu sein. ABER auch fehlerhaft zu sein, ohne sich zu verkriechen. Dabei geht es nicht nur um mich, es geht auch um die Wurzeln und Werte, die ich meinen Kindern weitergeben will.

Und oft frage ich mich selber, macht das einen Sinn, dass ich dies oder jenes in meinem Alter noch mache – und meine Antwort ist klar – glasklar – ja es macht Sinn. Sinn hat nichts mit dem Alter zu tun, Sinn ist zeitunabhängig.

Ein kleines Beispiel – ich liebe es, Baugrundstücke in der Steiermark zu kaufen – bin da schon ein richtig kleiner Experte geworden. Ich liebe diese Gegend dort in der wunderschönen Südoststeiermark. Also ich kaufte und kaufe diese Grundstücke dort – NICHT um mal dort zu leben oder ein Haus zu bauen. Ich kaufe sie auch nicht, um reich zu werden – ich kaufe sie weil es für mich SINN macht und weil ich Dinge schaffen will, die meine Zeit überdauern. Immer wenn ich dort bin, erfreue ich mich daran und betrete sie mit einem glücklichen, erfüllten Gefühl – und irgendwann gehen sie in den Besitz meiner Kinder über – und ich wünsche mir, dass sie nur ähnlich fühlen wie ich, wenn sie nach mir dort sind.

Versteht ihr mich?? Hmm ich hab da eine Geschichte gefunden, die kann das besser erklären – es ist die Geschichte des Dattelpalmenpflanzers….hier ist sie – lest sie und ich glaube ihr versteht was ich meine…

Der Dattelpalmenplanzer

In einer Oase, ganz versteckt in einer Wüstenlandschaft, weit entfernt, kniete der alte Eliahu neben ein paar Dattelpalmen. Sein Nachbar, der wohlhabende Kaufmann Hakim, war gekommen, um seine Kamele zu tränken, und sah den schwitzenden Eliahu im Sand graben.

“Wie geht es dir, Alterchen? Friede sei mit dir.”
“Ebenso mit dir”, antwortete Eliahu, ohne von seiner Arbeit aufzuschauen.
“Was tust du hier, bei der Hitze, mit dem Spaten in der Hand?”
“Ich säe”, antwortete der Alte.
“Was säst du denn, Eliahu?”
“Datteln”, antwortete dieser und zeigte auf den ihn umgebenden Dattelhain.
“Datteln”, wiederholte der Ankömmling und schloss die Augen wie jemand, der verständnisvoll auch noch der grössten Dummheit lauscht.
“Die Hitze hat dir das Hirn verdörrt, mein Freund. Lass die Arbeit Arbeit sein und komm mit ins Café, da trinken wir ein Gläschen Schnaps.”
“Nein, ich muss erst meine Aussaat beenden. Danach können wir trinken, wenn du willst.”

“Sag, mein Freund, wie alt bist du eigentlich?”
“Ich weiss es nicht. Sechzig, siebzig, vielleicht achtzig. Keine Ahnung. Ich habe es vergessen. Aber es ist ja auch völlig unwichtig.”
“Sieh mal, lieber Freund, Dattelpalmen brauchen fünfzig Jahre, bis sie gross sind, und nur als ausgewachsene Palmen bringen sie Früchte hervor. Ich wünsch dir nur das Beste, wie du weisst. Hoffentlich wirst du hundert Jahre alt, aber sei dir im Klaren, dass du wohl kaum die Ernte deiner Saat einholen wirst. Lass es also sein und komm mit.”

“Schau mal, Hakim. Ich habe die Datteln gegessen, die ein anderer gesät hat, jemand, der davon träumte, diese Datteln zu essen. Ich säe heute, damit andere morgen die Datteln ernten können, die ich pflanze. Und wenn es auch nur zum Dank an diesen Unbekannten wäre, lohnte es sich, meine Arbeit hier zu Ende zu führen.”

“Du hast mir heute eine grosse Lektion erteilt, Eliahu. Lass mich dir diese mit einem Sack Münzen begleichen”, sagte es und drückte dem Alten einen Lederbeutel in die Hand.
“Ich danke dir für dein Geld, mein Freund. Du siehst ja, manchmal geschieht so etwas: Du sagst mir voraus, ich werde niemals die Ernte dessen einfahren, was ich gesät habe, und das scheint auf der Hand zu liegen. Und trotzdem, stell dir vor, noch bevor ich aufgehört habe zu säen, habe ich bereits einen Sack Münzen geerntet und den Dank eines Freundes.”

“Deine Weisheit erstaunt mich, Alter. Das ist die zweite große Lektion, die du mir heute erteilst, und vielleicht ist sie noch wichtiger als die erste. Lass mich dir auch diese Lehre mit einem Geldbeutel bezahlen.”
“Und manchmal geschieht das Folgende” fuhr der Alte fort und betrachtete die beiden Geldbeutel in seiner Hand. “Ich säe, um nicht zu ernten, und noch bevor ich mit meiner Aussaat fertig bin, habe ich nicht nur einmal, sondern zwei Mal geerntet.”

“Nun ist’s gut, Alterchen. Sprich nicht weiter. Wenn du mich weiter Dinge lehrst, wird mein Vermögen wohl kaum ausreichen, um deine Weisheit aufzuwiegen.”

Aus „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

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