Artemis Fowl

Artemis Fowl
 

Von Thomas Bertram

Eoin Colfer (den schreibt man wirklich so!) hat in den 2000ern eine Romanserie über Artemis Fowl herausgebracht, angesiedelt im Bereich Fantasy/SF. Disney hat aus dem ersten Buch einen Spielfilm gemacht.

Judy Dench als eine Art „Elfen-M“ , Colin Farrell als Artemis Fowl Senior und Ferdia Shaw als Junior plus die junge Lara McDonnell als Holly Short und Josh Gad als Riesenzwerg spielen die Hauptrollen in diesem Film, ergänzt um Nonso Anozie als „Butler“, dem ich allerdings etwas mehr Spielfreude gewünscht hätte. Die anderen hatten ihren Spaß.

Die Geschichte selbst ist verrückt, durchgedreht und nicht wirklich ernsthaft logisch nachvollziehbar, aber Schwamm drüber. Der Film ist für die große Leinwand konzipiert worden und da gehört er auch hin. Doch die Corona-Pandemie hat diesem einen Riegel vorgesetzt. Und so entschied sich Disney, diesen Blockbuster als weitere Werbung für seinen Streamingdienst Disney+ ebendort exklusiv zu veröffentlichen. Im Kinosessel sitzend, Popcorn oder Eis in der Hand, als Kind oder mit den Kindern wird man bestens unterhalten. Viel Action, viele coole Sprüche und absolut tolle Special Effects. Da wird geflogen, da wird aus einem Unterkiefer eine Grabmaschine, da erhalten Haare ein Eigenleben und öffnen einen Tresor, Kobolde und Zwerge leben mit den Elfen in der Unterwelt, der Ätna wird zum Austrittort für diese Wesen, ach ich vermisse das Kino!

Auf dem heimischen Bildschirm ist der Film immer noch ganz gut, aber nicht überragend. Trotzdem ist er einen Versuch wert. Und wer sich die Monatsgebühr für Disney+ von 6,99 größtenteils sparen will, der meldet sich an, schaut den Film und widerruft sofort den Vertrag. Ist nicht ganz sauber und ich weiß nicht wie oft Disney das mit sich machen lässt, aber einen Versuch ist es wert. Und sonst sind 7 Euro für diesen Film nicht verschwendet, gerade weil man in diesem ersten Monat noch jede Menge anderes sehen könnte. Neben Star Wars, Avengers, X-Men auch jede Menge Animation von Pixar, alle Disneyfilme und Discovery-Dokumentationen.

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