Im kleinen Saal des SAL Schaan entstand an diesem besonderen Abend etwas, das über ein klassisches Event hinausging: Die dritte Ausgabe von TEDx Schaan wurde zu einem inspirierenden Denkraum – lebendig, konzentriert und getragen von einer Atmosphäre, die spürbar machte, dass hier nicht nur gesprochen, sondern wirklich geteilt wurde.
Unter dem Leitmotiv „Rethinking Time“ versammelten sich Menschen, die Zeit nicht einfach messen, sondern hinterfragen wollten. Schon beim Apéro lag eine gewisse Erwartung in der Luft – ein leises Knistern zwischen Neugier und Offenheit.

Stimmen, die bewegen
Das Programm zeigte eine beeindruckende Vielfalt an Perspektiven. Von Zachary Rybiski über Peter Davida bis hin zu Doris Büchel und Marco Büchel spannten die Beiträge einen weiten Bogen – persönlich, reflektiert und oft überraschend.
Auch Stimmen wie Kay von Mèrey, Dunja Santner, Deborah Do-Rosario-Benros und Philipp Zünd brachten Gedanken auf die Bühne, die nachwirkten – leise, aber nachhaltig.
Es war kein lautes Event. Es war eines, das Raum ließ. Für Gedanken. Für Zweifel. Für neue Sichtweisen.
Moderation mit Feingefühl
Durch den Abend führte Tanja Bredemeier – präsent, klar und mit einer angenehmen Leichtigkeit. Ihre Moderation verband die einzelnen Beiträge zu einem stimmigen Ganzen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Sie gab Struktur, wo sie nötig war, und ließ Freiheit, wo sie wirken konnte.
Ehrenamt als Fundament
Was diesen Abend besonders machte, lag nicht nur auf der Bühne. Hinter den Kulissen wirkte ein engagiertes Team, das die gesamte Veranstaltung ehrenamtlich auf die Beine stellte. Diese Haltung war spürbar – in der Organisation, im Umgang miteinander und in der Liebe zum Detail.
Es war kein Event „für“ ein Publikum, sondern eines „mit“ Menschen.
Atmosphäre, die trägt
Der kleine Saal erwies sich als idealer Rahmen: nahbar, konzentriert, fast intim. Gespräche entstanden nicht erst in der Pause, sondern zwischen den Vorträgen, in Blicken, im gemeinsamen Nachdenken.
Auch das kulinarische Angebot fügte sich stimmig ein – kein Beiwerk, sondern Teil des Erlebnisses. Ein Abend für Kopf und Sinne.
Food for Thought
Am Ende blieb mehr als ein schöner Abend. Es blieb ein Gefühl von Weite. Von angestoßenen Gedanken, die nicht sofort Antworten verlangen, sondern Zeit brauchen – ganz im Sinne des Mottos.