HUUND © Zazie Urbainski

HUUND ist eine immersive Installation und Performance von Fabian Tobias Huster und Viktor Elmpt, die sich der Vorarlberger Sage des Klushundes auf zeitgenössische Weise nähert. Anstatt sich klassischer Narration zu bedienen, wird Mythos über soziale, körperliche und emotionale Dynamiken unmittelbar erfahrbar gemacht.

Im Pulverturm begegnen die Besucher fragmentarischen Texten, Klängen und Räumen, die den Mythos ebenso wie den Alltag in körperliche Wahrnehmung übersetzen. Die Besucher bewegen sich eigenständig durch die drei Etagen und sind eingeladen, ihre Beziehung zur heimischen Sage selektiv selbst zu bestimmen.

Die Arbeit bespielt das Spannungsfeld zwischen Bewegung, Omnipräsenz und Leerstellen, die sich stetig verschieben und neue Perspektiven eröffnen. Wahrnehmung ist eine offene Erfahrung.

Fabian Tobias Huster ist ein österreichischer Tänzer, Choreograph, Tanzpädagoge und Schauspieler. Er studierte neben seinem Schaffen als freier Künstler in Wien und Vorarlberg, zeitgenössischen Tanzpädagogik an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien und war an der Schauspielschule Krauss. Er arbeitete u.a. an Häusern wie dem Kabarett Niedermair, im Dschungel Wien, am MusikTheater an der Wien, im Off-Theater und wirkte in verschiedenen Filmproduktionen mit. Huster arbeitet interdisziplinär vor allem in der Verschmelzung von Theater, Tanz und Performance. 

HUUND © Zazie Urbainski

HUUND – Installative, ortsspezifische Durational-Performance

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