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Aurora Borealis Träume: Farbenzauber über Vorarlberg – Polarlichter über Feldkirch

von BK
20. Januar 2026
in Welt
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Fotos: Daniel Nachbaur

Fotos: Daniel Nachbaur

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In der vergangenen Nacht bot sich über Vorarlberg und auch Liechtenstein ein außergewöhnliches Naturschauspiel: Polarlichter, auch Aurora borealis genannt, waren deutlich am Himmel zu sehen. Besonders eindrucksvoll festgehalten wurde das Ereignis vom Künstler Daniel Nachbaur, der die Erscheinung von seiner Terrasse in Feldkirch-Tisis aus gegen 22:45 Uhr fotografierte und sie gsi.news zur Veröffentlichung schickte.

Nachbaur beschreibt die Beobachtung als intensiv und emotional: „Die Stimmung und das Farbspektrum veränderten sich ständig – von zarten Grün- und Rosatönen bis hin zu kräftigen violetten und rötlichen Schleiern. Die Lichter pulsieren, flackerten und zogen in wechselnden Formen über den Himmel.“ Für ihn war das Erlebnis, so sein wörtliches Zitat, „berauschend“. Die Verbindung aus Stille der Nacht, klarer Sicht und den dynamischen Lichtbändern machte den Moment zu etwas Einmaligem. Die Fotos hat Daniel mit seinem Handy (Galaxy S23fe) und einer Belichtungszeit von 4 Sekunden gemacht.

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Auch meteorologische Fachstellen berichteten über das seltene Ereignis. Unter anderem dokumentierte SRF Meteo das Phänomen in seinem Beitrag
www.srf.ch/meteo/meteo-stories/farbenzauber-polarlichtwahnsinn-ueber-der-schweiz, der eindrucksvoll zeigt, dass die Polarlichter nicht nur in Vorarlberg, sondern in weiten Teilen des Alpenraums sichtbar waren.

Eine besonders hilfreiche Hintergrundquelle zur Einordnung solcher Ereignisse ist zudem die Seite www.heute-am-himmel.de/polarlichter, die detailliert erklärt, wie Polarlichter entstehen, wann ihre Sichtbarkeit zunimmt und wie Sonnenaktivität, Magnetstürme und geografische Breite zusammenspielen. Die Seite gilt als sehr aufschlussreich für alle, die solche Nächte besser verstehen oder künftig gezielt beobachten möchten.

Grundsätzlich gilt: Auf der Nordhalbkugel sind Polar- bzw. Nordlichter, die Aurora borealis, am besten in Skandinavien zu bewundern – insbesondere in Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark und Island. In Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz ist ihre Sichtbarkeit hingegen sehr ungewöhnlich.

Die gute Nachricht: Die Sonne befindet sich aktuell in der Hochphase ihres elfjährigen Aktivitätszyklus. In dieser Phase treten vermehrt starke Sonnenstürme auf, bei denen geladene Teilchen auf das Erdmagnetfeld treffen. Ab und zu kann dies dazu führen, dass Polarlichter auch bis in unsere Regionen vordringen. In solchen Fällen sind sie sogar am 48. Breitengrad sichtbar – also genau in jenem geografischen Bereich, in dem auch Vorarlberg, Liechtenstein und die Ostschweiz liegen.

Die Beobachtung über Feldkirch-Tisis reiht sich damit in eine Serie seltener, aber zunehmend dokumentierter Ereignisse ein. Für alle, die diese Nacht miterleben konnten, bleibt sie als ein eindrucksvolles Zusammenspiel von kosmischer Dynamik und irdischer Ruhe in Erinnerung – festgehalten in Bildern, die zeigen, dass selbst außergewöhnliche Naturphänomene manchmal direkt vor der eigenen Haustür stattfinden.

Tags: LiechtensteinNaturPolarlichterSchweizUmweltVorarlberg
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