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Neue Galerie in der Kapfschlucht ist Meilenstein für Hochwasserschutzprojekt

von Red
9. Dezember 2025
in Vorarlberg, Wirtschaft und Recht
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Die Galerie in der Kapfschlucht wurde eröffnet. (Foto: Stadt Feldkirch)

Die Galerie in der Kapfschlucht wurde eröffnet. (Foto: Stadt Feldkirch)

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Mit der offiziellen Fertigstellung der neuen Galerie in der Kapfschlucht in Feldkirch erreicht das Hochwasserschutzprojekt für die Innenstadt einen bedeutenden Meilenstein. Die Galerie verbindet modernen Schutzbau mit sicherer Verkehrsführung und steht ab sofort Fußgängern und Radfahrern offen. Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember kehrt auch der Stadtbus auf seine gewohnte Route zurück.

Die Galerie und der daneben verlaufende Steg sind zentrale Verbindungselemente des ersten großen Bauabschnitts des Hochwasserschutzprojekts. Besonders hervorzuheben ist die neue Auskragung neben der Galerie, die künftig Fußgänger und Radfahrer einen sicheren und komfortablen Weg bietet. Galerie und Steg führen entlang der neu angelegten Stützwände durch die Kapfschlucht und ergänzen die bereits wiedereröffnete Heilig-Kreuz-Brücke sowie die freigegebene Ardetzenbergstraße. Bürgermeister Manfred Rädler würdigt die Bedeutung dieser Bauetappe direkt im Kontext der Eröffnung: „Die neue Galerie ist ein entscheidender Baustein für den Hochwasserschutz und verbessert zugleich die Mobilität in der Kapfschlucht. Nach fast drei Jahren intensiver Bauzeit ist es erfreulich, dass der Stadtbus ab Mitte Dezember wieder die vertraute Strecke bedienen kann und dieser wichtige Abschnitt nun sicher genutzt werden kann.“

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Parallel zur Galerie wurde die historische Heilig-Kreuz-Brücke originalgetreu rekonstruiert. Die Brücke, deren Neubau eine Voraussetzung für die Aufweitung der Kapfschlucht war, orientiert sich eng am historischen Erscheinungsbild und trägt wesentlich zur gestalterischen Wiederherstellung des Ortsteils bei. Der Obmann des Wasserverbands Ill- Walgau und zuständige Stadtrat Wolfgang Flach betont die erfolgreiche Zusammenarbeit im Gesamtprojekt: „Die Bauarbeiten in der Kapfschlucht zeigen, wie technische Präzision und sensible Planung ineinandergreifen können. Die Galerie und die Brücke bilden gemeinsam ein robustes Fundament für den nächsten Projektabschnitt. Dass wir im geplanten Zeit- und Kostenrahmen bleiben konnten, ist ein großer Erfolg für alle Beteiligten.“

Die Galerie in der Kapfschlucht wurde eröffnet. (Foto: Stadt Feldkirch)

Auch auf Landesebene wird der Fortschritt positiv bewertet. Landesrat Christian Gantner verweist auf den langfristigen Nutzen der neuen Infrastruktur: „Ich freue mich sehr über den starken Fortschritt hier in der Kapfschlucht. Mein Dank gilt allen, die in den vergangenen Jahren so engagiert gearbeitet haben. Jede fertiggestellte Bauetappe stärkt den Hochwasserschutz und bringt mehr Sicherheit für die Menschen der Stadt Feldkirch – heute und für viele Jahre.“

Der abgeschlossene Bauabschnitt umfasst neben der Galerie und der Heilig-Kreuz-Brücke auch die Erneuerung und Erweiterung von Ufermauern, Stützkonstruktionen und Verkehrswegen. Unterdessen ist die zweite Bauphase des Projekts bereits in vollem Gange. Nach dem Abtragen der bestehenden Brücke im Sommer laufen nun bereits die Arbeiten für den Wiederaufbau der neuen, erhöhten Brücke. Dadurch wird die Durchflusskapazität der Ill weiter erhöht und die Innenstadt vor einem hundertjährlichen Hochwasser geschützt. Die Arbeiten an der Montfortbrücke werden nach dem Sommer 2026 abgeschlossen und stellen einen weiteren Schlüsselbaustein im Hochwasserschutzsystem dar.

„Der Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren wie Hochwasser ist mir ein großes Anliegen. Daher investieren wir als zuständiges Bundesministerium in ganz Österreich laufend in bauliche Maßnahmen und ökologische Verbesserungen. Für den Hochwasserschutz in Feldkirch stellen wir rund 9,5 Millionen Euro zur Verfügung. Jeder Euro, den wir in Hochwasserschutz investieren, ist eine Investition für mehr Sicherheit, für mehr Ökologie und stärkt auch die regionale Wirtschaft“, erklärte Wasserminister Norbert Totschnig anlässlich der Teileröffnung.

Finanziert wird das Hochwasserschutzprojekt vom Wasserverband Ill-Walgau, der Stadt Feldkirch, dem Land Vorarlberg sowie dem Bund, die gemeinsam einen umfassenden Schutz für das Stadtgebiet ermöglichen.

Tags: BaustelleInfrastrukturPolitikWirtschaft
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