10 °c
Bregenz
9 ° Di.
9 ° Mi.
8 ° Do.
8 ° Fr.
8 ° Sa.
gsi.news
kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast
kein Ergebnis
Alles anzeigen
gsi.news
Start Kultur

Neues Mahnmal zum 80-jährigen Gedenken

von TAY
22. August 2025
in Kultur, Politik
A A
Stefan Amann gestaltet ab Oktober ein neues Mahnmal in Rankweil © Angela Lamprecht

Stefan Amann gestaltet ab Oktober ein neues Mahnmal in Rankweil © Angela Lamprecht

Share on FacebookShare on Twitter

Im Rahmen des 80-jährigen Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkrieges hat die Marktgemeinde Rankweil im März dieses Jahres einen Wettbewerb zur Gestaltung eines Mahnmals für die Opfer der NS-Zeit ausgeschrieben. Nun steht der Gewinner fest: Die Jury empfiehlt einstimmig die Umsetzung des Projekts „memoria x pulvere“ des Künstlers Stefan Amann.

Das Mahnmal wird nicht als zentrales Denkmal, sondern als dezentrale Ruhestätte gestaltet – mit Keramikelementen, die auf mehreren Friedhöfen in Rankweil installiert werden. Damit entsteht ein kollektiver Gedenkort für jene, die verschleppt, getötet und oft anonym begraben wurden. Die einfache, steinartige Formgebung orientiert sich an bestehenden Grabstätten und fügt sich bewusst in das gesellschaftliche und räumliche Umfeld ein.

WERBUNG

Starkes Zeichen des Gedenkens

Amann beschreibt das Projekt als „eine Ruhestätte statt eines Mahnmals“, mit dem Ziel, den Opfern ihren Platz in der Mitte unserer Gesellschaft zurückzugeben. Die Gestaltung mit gebranntem Ton – einem im Grunde verwundbaren Material, erinnert an die Verletzlichkeit der Opfer und gleichzeitig an die zerstörerische Gewalt, die viele Menschen während der NS-Zeit erleiden mussten.

„Herausragendes Konzept“

Bis zur Frist am 25. Mai gingen insgesamt 32 Einreichungen ein. Bewertet wurden diese durch eine Jury, bestehend aus Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall, Vize-Bürgermeister Johannes Herburger, Bernhard Keckeis (Vorsitzende Ausschuss Kultur & Integration), Bettina Siegele (Künstlerische Leiterin & Geschäftsleitung Tiroler Künstler:innen Vereinigung), Markus Gell (Museum für Druckgrafik), Roland Adlassnig (Bildender Künstler, Rankweil), Historiker Meinrad Pichler, Claudia Voit (Vorständin der Abteilung Kunst und Kultur Vorarlberg) sowie durch Jugendliche aus dem Prozess „Denk Mal!“ der Offenen Jugendarbeit Rankweil (gemeinsam mit einer Stimme).

Die Einreichung von Stefan Amann wurde von der Jury als „herausragendes Konzept“ mit „großem Potential“ bewertet. Es sei „ein außergewöhnliches Projekt für Rankweil“ mit „absolut überzeugender künstlerischer Qualität.“

Umsetzung startet im Oktober

Künstler Stefan Amann war bereits bei vergleichbaren Projekten erfolgreich: So erhielt er etwa den ersten Preis für ein Gedenkzeichen für NS-Opfer in Innsbruck und war Finalist bei der Ausschreibung zum Widerstandsmahnmal in Bregenz. Ab Oktober wird Amann mit der Umsetzung des Werkes beginnen. Dazu wird er im Rahmen der Artist in Residence den gesamten Oktober in Rankweil verbringen. Am 2. Oktober findet um 19:00 Uhr im Rahmen des Herbstprogrammes der Stickerei ein öffentliches Gespräch statt, bei welchem der Künstler sein Projekt eingehend vorstellt.

Die feierliche Eröffnung von „memoria x pulvere“ ist für 27. Januar 2026, dem Internationalen Holocaust Gedenktag, geplant.

Zur Person:

Stefan Amann, geboren 1971, arbeitet seit zwanzig Jahren als Gestalter und Berater mit Schwerpunkt auf Kommunikation, Szenografie und Signaletik. Seine Projekte entstehen im Kultur- wie im Unternehmenskontext. Darüber hinaus unterrichtet er an der Fachhochschule Vorarlberg und betreibt eine kleine Galerie für zeitgenössische Kunst. Amann studierte Kommunikationsgestaltung in Vorarlberg und Manchester und war unter anderem in Berlin und Barcelona tätig. Seit 2025 ist er Mitglied der Kunstkommission des Landes Vorarlberg sowie des Innsbrucker Beirats für Erinnerungskultur. Stefan Amann lebt mit seiner Familie in Bregenz.

Tags: GeschichteKulturPolitikRankweil
teilenTweetteilensendensendenteilen
WERBUNG
vorheriger Artikel

Zeugenaufruf: Stein gegen Auto geworfen

nächster Artikel

Größter Bücherbasar im Ländle

weitere interessante Artikel

(c) Turismo de Islas Canarias
gsi.reisen

Kastanien für die Ahnen: Die Kanaren feiern die Nacht der Toten

30. Oktober 2026
Schauspieler von Gaslicht. Spielkreis Götzis
Kultur

„Gaslicht“ in Götzis: Der Spielkreis spielt mit der Wahrheit

25. Oktober 2026
Schlange auf Marmor. Ölbild von Amrei Wittwer
gsi.kolumne

Alberts Notion: Wenn das Internet ausfällt – Die fünfte Kränkung

23. Oktober 2026
So wie in Brederis wird auch in Rankweils Zentrum künftig Tempo 30 im Ortsgebiet gelten. © Marktgemeinde Rankweil
gsi.event

Tempo 30 im Ortsgebiet ab Ende Oktober 2026

23. Oktober 2026
nächster Artikel
Salih Ayhan und Mario Mathies sind Jahr für Jahr auch beim Großen Bücherbasar voller Tatendrang dabei. © Bandi Koeck

Größter Bücherbasar im Ländle

Heute beliebt

  • © KI

    Susi Reloaded #216: Happy All Hallows Eve – oder die künstlichen Toten von Amerika

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Stadttunnel schafft neue Möglichkeiten für Feldkirchs Verkehrsentwicklung

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Kurzfilme, die nachwirken: Rückblick auf die 2. Schellenberger Kurzfilmnacht

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Tempo 30 im Ortsgebiet ab Ende Oktober 2026

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
  • Empfang für 50 Neuzugezogene in Rankweil

    0 shares
    teilen 0 Tweet 0
WERBUNG

Kommentare

© KI

Susi Reloaded #216: Happy All Hallows Eve – oder die künstlichen Toten von Amerika

von SUSI
1. November 2026
0

Schlange auf Marmor. Ölbild von Amrei Wittwer

Alberts Notion: Wenn das Internet ausfällt – Die fünfte Kränkung

von ALWI
23. Oktober 2026
0

Holda Moos in Au, Bregenzwerald. Bild: Albert Wittwer

Alberts Notion: Das Moor hat seine Schuldigkeit getan, das Moor kann gehen

von ALWI
14. Oktober 2026
0

Dr. Albert Wittwer

Alberts Notion: Bedrohungen der Zivilisation

von ALWI
4. Oktober 2026
0

Eventkalender

Bevorstehende Veranstaltungen

gsi.news unterstützen

mit einem Einkauf über einen unserer
Partner-Links:
ebay
amazon.de
Facebook Twitter Instagram Youtube LinkedIn
  • Datenschutz
  • Impressum

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

kein Ergebnis
Alles anzeigen
  • Vorarlberg
  • LIECHTENSTEIN
  • Welt
  • Politik
  • WIRTSCHAFT/RECHT
  • Kultur
  • Sport
  • Gsiberger
  • gsi.verein
  • gsi.service
    • Eventkalender
    • gsi.event
    • gsi.job
    • gsi.reisen
    • gsi.spiele
    • gsi.trends
    • gsi.wohnen
  • Meinung
    • gsi.kolumne
  • gsi.podcast

© 2022 GSI.NEWS GMBH & KOECKTAIL MEDIA

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In

Add New Playlist