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Liebfrauenberg wird barrierefrei und nachhaltig für alle Generationen

von Red
14. März 2025
in Gsiberg, Politik
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Der Liebfrauenberg soll künftig als lebendiger und historisch wertvoller Ort für alle zugänglich sein. © Marktgemeinde Rankweil/ Bernd Oswald

Der Liebfrauenberg soll künftig als lebendiger und historisch wertvoller Ort für alle zugänglich sein. © Marktgemeinde Rankweil/ Bernd Oswald

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Der Liebfrauenberg mit seiner Basilika ist eines der markantesten Wahrzeichen von Rankweil und ein bedeutender Ort für Kultur, Geschichte und Spiritualität. Um diesen einzigartigen Standort nachhaltig zu erhalten und für zukünftige Generationen zugänglich zu machen, haben die Marktgemeinde Rankweil, die katholische Pfarre und die Diözese Feldkirch eine umfassende Entwicklungsstrategie erarbeitet. Diese Strategie verfolgt das Ziel, den Liebfrauenberg behutsam weiterzuentwickeln, seine historische Bedeutung zu bewahren und ihn als Ort der Besinnung, der Begegnung und des Dialogs zu stärken.

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die Schaffung eines barrierefreien Zugangs. Aufgrund der erhöhten Lage auf dem Liebfrauenberg stellt der Weg zur Basilika für viele Menschen eine Herausforderung dar. Vor allem für Personen mit eingeschränkter Mobilität, ältere Menschen und Familien mit Kinderwägen ist der steile Anstieg schwer zu bewältigen. Um hier eine dauerhafte und praktikable Lösung zu schaffen, wird intensiv an einer barrierefreien Erschließung gearbeitet. Dazu werden in den kommenden Monaten verschiedene Prüfungen durchgeführt, um eine Entscheidung für eine möglichst praktikable Lösung zu finden. Eine mögliche Variante sieht den Bau eines Lifts innerhalb des Berges vor. Parallel dazu werden alternative Lösungen unter Einbindung von Expertinnen und Experten zum Thema barrierefreies Bauen geprüft.

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Sanierung der Basilika und Neugestaltung des Kirchplatzes

Neben der Barrierefreiheit umfasst die Strategie weitere zentrale Maßnahmen zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Liebfrauenbergs. Die Basilika selbst soll im Rahmen einer umfassenden Generalsanierung revitalisiert werden, um die wertvolle Bausubstanz langfristig zu schützen. Zudem soll der Kirchplatz neugestaltet werden. Dabei steht eine harmonische Platzgestaltung im Mittelpunkt. Diese umfasst den Umgang mit verschiedenen Elementen des Kirchplatzes. Dazu gehören die Denkmäler, aber auch alltägliche Dinge wie Sitzmöglichkeiten, Grün- und Blumeninseln, schattenspendende Bäume Beleuchtung oder ein effektiver Witterungsschutz. Ziel ist es, diesen zentralen Bereich des Liebfrauenbergs aufzuwerten und funktional zu verbessern.

Neue Nutzungsmöglichkeiten für Gebäudebestand und Gärten

Auch die bestehenden nicht sakralen Bauwerke auf dem Liebfrauenberg werden in die Entwicklungsstrategie mit einbezogen. Es wird geprüft, wie diese anderweitig genutzt und entsprechend umgebaut werden könnten, um den Standort als lebendigen Ort zu erhalten. Gleichzeitig spielen die Pflege und Erhaltung der bestehenden Gärten eine wesentliche Rolle. Ziel ist es, den Liebfrauenberg nicht nur als spirituelles und kulturelles Zentrum, sondern auch als naturnahen Erholungsraum für alle Besucher:innen zu bewahren.

Projekt Paradiesgarten: Ein neuer Blick auf den Michaelfriedhof

Ein weiteres zukunftsweisendes Vorhaben innerhalb der Gesamtstrategie ist das Projekt „Paradiesgarten“, das sich mit der Entwicklung des Michaelfriedhofs befasst. Durch die sukzessive Auflassung großer Grabstätten entstehen zunehmend ungenutzte Flächen, die einen Eindruck der Verwaisung hinterlassen. Das neue Konzept, das im Oktober 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, setzt hier an, indem es die freiwerdenden Flächen mit geometrisch angeordneten Pflanzenkörpern ergänzt. Die Grundstruktur des Friedhofs bleibt erhalten, doch er erhält eine neue, Funktion – er wird ein Ort der Trauer hin und ein Ort der stillen Kontemplation.

Häusle-Mosaik: Ein Denkmal mit besonderer Aussagekraft

Der Liebfrauenberg ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein Ort der Erinnerung. Eine besondere Rolle spielt das Häusle-Mosaik, das Teil des Kriegerdenkmals ist und in den 1950er-Jahren entstand. Im Gegensatz zu vielen anderen Kriegerdenkmälern seiner Zeit, die häufig heroische Darstellungen von Soldaten zeigen, rückt dieses Kunstwerk das Leid der Kriegsopfer und die Trauer der Hinterbliebenen in den Mittelpunkt. Diese außergewöhnliche Perspektive hebt das Mosaik von anderen Denkmälern ab und macht es zu einem wichtigen Mahnmal. Im Rahmen der Kulturfesttage „Von den letzten Dingen“ wurde das Kunstwerk 2024 erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, um die historische und künstlerische Bedeutung dieses besonderen Denkmals zu würdigen. Das Mosaik wird im Mai/Juni 2025 nun notwendigen Sanierungsmaßnahmen unterzogen – um im Gedenkjahr „80 Jahre Ende zweiter Weltkrieg“ noch stärker als Mahnmal gegen den Krieg zu erstahlen.

Ein nachhaltiger Weg in die Zukunft

Mit dieser Gesamtstrategie wird sichergestellt, dass der Liebfrauenberg auch in Zukunft ein lebendiger, historisch wertvoller und für alle zugänglicher Ort bleibt. Durch die koordinierte Umsetzung der Maßnahmen werden Zuständigkeiten klar geregelt, Finanzierungsmöglichkeiten optimal genutzt und eine nachhaltige Planung gewährleistet, die sowohl denkmalpflegerischen Anforderungen als auch zeitgemäßen Bedürfnissen gerecht wird. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Marktgemeinde Rankweil, der Pfarre Rankweil und der Diözese Feldkirch sowie mit der Unterstützung erfahrener Fachleute. So wird der Liebfrauenberg behutsam weiterentwickelt, ohne seine Identität und seinen besonderen Charakter zu verlieren.

Tags: InfrastrukturPolitikRankweil
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