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Bandis Koecktail: Un*sinnige_r GenderwahnsInn

von BAKI
15. Februar 2023
in gsi.kolumne
A A
© Bandi Koeck

© Bandi Koeck

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Liebe Leser*innen und sich-Glücklich-Schätzende FinderInnen dieses kostenlosen Onlinemediums ohne Geschlecht. Der Harder Publizist Gerald A. Matt hat es in seinem Kulturbeitrag in Thema Vorarlberg „Über den Un*sinn des Genderns“ meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht:

„Genderaktivisten und Sprachpolizisten behaupten gebetsmühlenartig, dass Gendern ein Phänomen des natürlichen Sprachwandels sei, die Bevölkerung werde sich daran gewöhnen. Doch Genderdeutsch ist eine neue, autoritär von einer meist universitär alimentierten Minderheit und gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung, durch keine demokratische Abstimmung legitimierte, von oben oktroyierte Sprachlenkung und Veränderung.“

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Er schreibt über totalitären Zwang und Bevormundung in Universitäten, indem man Studentenarbeiten, die nicht gegendert sind, zurückweist oder schlechter bewertet. „Wwer die Wirklichkeit ändern will, muss die Wirklichkeit ändern, nicht die Sprache!“ Denn im Türkischen gibt es kein generisches Maskulin – trotzdem steht es um die Gleichberechtigung und Frauenrechte dort schlecht. In den USA herrscht trotz Umbenennung von „Blacks“ zu „Afroamericans“ zu „People of Color“ noch immer Rassismus und auch der Antisemitismus und Antiisraelismus erlebt zurzeit eine Hochkonjunktur. Dass ein Hausmeister nun „Fachkraft für Gebäudemanagement“ genannt, die Chefsache zur „Sache von oberster Priorität“ erklärt und ein Gast zur „Gästin“ wird, negativ konnotierte Begriffe wie „Verbrecher“, „Verlierer“ und „Mörder“ aber stets männlich belassen werden, ist nicht einleuchtend.

Aus Bäcker wird „Backende“, aus Bauarbeiter „Bauarbeiten ausführendes Fachpersonal“, ein Bauer ist ein „Landwirtschaft Betreibende“,ein Busfahrer eine „busführende Person“ sowie der Fahrgast eine „gegen Entgelt transportierte Person“ und ein Bürger fortan „Mitglied des Staates“. Das einzige, was mir am „ABC DES GRAUENS“, wie es „Thema Vorarlberg“ in Ausgabe 85 von Februar 2023 bezeichnete, dem sog. „Genderleitfaden“ vom Land Kärnten, gefällt, ist dass aus Freund „Herzmensch“ wird, aus einer Fußgängerzone eine „Flanierzone“ (oh, Französisch, wie schön!), und Gott würde es wohl freuen, dass er offiziell „Gottheit“ heißt. Haben Sie gewusst, dass Geisterfahrer neu gegendert „Fahrzeug in falscher Richtung, Achtung!“ heißen, Hacker als „Person, die unerlaubt fremde Digitaldaten nutzt“ und der Held zur „Schlüsselperson“ verkommt? Ich als Linkshänder (im Dialekt gerne als „Linkshändler“ bezeichnet) darf mich fortan als „linkshändige Person“ bezeichnen, aus Partnerarbeit wird „Zweierarbeit“, aus Pfarrer „Pfarrperson“, aus Schüler „Schulkind“ und der Pfarrer ist die „Pfarrperson“. Noch kreativer wird es bei Begrifflichkeiten wie Milchmädchenrechnung = „unrealistische Einschätzung“ oder Mädchen für alles = „Mensch für alles“. Seinerzeit wird „zu jener Zeit“, ein Soldat zum „Mitglied des Bundesheeres“, ein Spaziergänger zur „Person zu Fuß“, ein Strichmännchen zum „Strichfigürchen“, die TAgesmutter zum „Tageselternteil“, unbemannt ist gegendert „unbemenscht, der Zeitgenosse schlichtweg ein „Mitmensch“ – und ja, der Mann wird zum „Menschen“. Das ist mal etwas Tolles, wer hätte das gedacht (ganz im Gegenteil die Hexe = „Zauberkraft innehabende Person“)!

Kurzum:

Wir gendern in diesem Medium ganz bewusst nicht und ich muss einen beachtlichen Anteil meiner Lebenszeit für diesen Unsinn aufwenden, nämlich Pressetexte und alle möglichen Aussendungen zu „ent-gendern“. Und ich bin es sowas von leid, all die doofen Gendersterne, Genderdoppelpunkte und Glottisschläge rauszulöschen. Denn gendern macht die deutsche Sprache unleserlich und schwerst verständlich, sie wird dadurch weder einfacher, artikulatorisch oder kognitiv – unsere Sprache wird durch gendern schlichtweg verschandelt. Länder wie Frankreich sollten auch uns in Österreich diesbezüglich als Vorbild gelten: In Frankreich wurde per Erlass die Nutzung der gendergerechten Schriftsprache durch Studenten an Schulen und Universitäten verboten! Dies sei ein Appell an alle selbsternannten Sprachpolizisten und bürokratischen Weltverbesserungseiferer, denn Sprache geht alle Menschen an, sie ist ein öffentliches Gut, ein geistiges Eigentum ganzer Nationen und gehört euch nicht!!!

Um mit den sehr treffenden Worten von Gerald A. Matt zu schließen: „Wer glaubt ,dass Gendern einen gewichtigen Anteil am Kampf gegen Gleichberechtigung, Antidiskriminierung und Antirassismus leisten kann, muss die Menschen auch überzeugen. Gefordert sind eine offene gesellschaftliche Debatte und demokratisch legitimierte Entscheidungen, sei es durch parlamentarische Willensbildung oder im Rahmen einer Volksabstimmung!“

Am besten gleich das Volksbegehren gegen Gendern unterzeichnen:

https://www.bmi.gv.at/411/Volksbegehren_der_XX_Gesetzgebungsperiode/anti-gendern-Volksbegehren/start.aspx#pkt_01

Tags: Bandi KoeckKoecktailKommentarTrends
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Kommentare 1

  1. Wolfgang Türtscher says:
    3 Jahren her

    „Bandis Koecktail: Un*sinnige_r GenderwahnsInn“ ist ganz hervoragend und bringt die Sache auf den Punkt!
    Beste Grüße
    Wolfgang Türtscher

    K

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