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Bandis Koecktail: Bussi-Emojis im Land der Großzügigkeit

von BK
23. April 2021
in gsi.kolumne, Österreich
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Wie tolerant so mancher Österreicher gewissen sexuellen Orientierungen gegenüber ist, das zeigt unter anderem das Entwenden von Regenbogenfahnen an allen Ecken und Enden des ach so suberen Ländles.

Wenn herauskommt, dass unser Bundeskanzler Sebastian und auch ein Herr Blümel sich auf ihren Handys sog. „Bussi-Emojis“ schicken und dies für die Versender peinlicher ist als das alternative Verwenden von Steuergeldern nach eigenem Gutdünken, dann ist das schon etwas Besorgniserregend. Für mich persönlich ist es irrelevant, ob unsere politische Führung hetero-, homo-, andro-, gyno-/femme- oder skoliosexuell ist oder die Sapiosexualität favorisiert. Schließlich sind wir alle Menschen und die vielen Neigungen und Vorlieben machen diese Welt bunter und Liebe sollte keine Grenzen kennen, solange sie andere nicht verletzt oder gar schädigt. Wichtig wäre nur, dass man dazu stehen kann und die Bürger nicht an der Nase herumführt und ihnen etwas vortäuscht, das nicht den Tatsachen entspricht. Schein und Trug gibt es schon zu viel auf der Welt und gerade in der Politik.

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Haben wir sonst keine Probleme? Dass diese Regierung sehr viele sog. „Coronahilfen“ an alle möglichen Unternehmen, ganz gleich ob klein oder groß, auszahlt, als gäbe es kein Morgen. Vielen Firmen geht es während der Pandemie erheblich besser als davor, sie haben bereits Anfang April einen höheren Gewinn erwirtschaftet und können sich vor Aufträgen und Nachfragen kaum mehr wehren. Doch nach Hochmut kommt bekanntlich Fall und bei einer kreisky esken Großzügigkeit sollte an die zukünftigen Generation gedacht werden, welche dann für die heute gemachten Schulden aufzukommen haben werden.

Ein Appell an alle Covidverharmloser, Impfgegner und Auf-höchstem-Niveau-Jammerer: Bleibt gesund und zeigt euch endlich einmal dankbar, denn es geht uns immer noch ziemlich gut!

Tags: Wien
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