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Gsi.Tipps: Invasive Pflanzen richtig bekämpfen

von ROMA
14. September 2026
in Welt
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Drüsiges Springkraut © Stadt Feldkirch

Drüsiges Springkraut © Stadt Feldkirch

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Drüsiges Springkraut, Goldrute oder Japanischer Staudenknöterich: Auch in Feldkirch breiten sich invasive Neophyten aus. Die ursprünglich nicht heimischen Pflanzen können heimische Arten verdrängen und insbesondere in ökologisch wertvollen Lebensräumen zum Problem werden. Die Stadt Feldkirch informiert deshalb über den richtigen Umgang mit diesen Pflanzen.

Als Neophyten werden Pflanzen bezeichnet, die ursprünglich bei uns nicht heimisch sind und durch menschlichen Einfluss eingebracht wurden. Einige davon breiten sich besonders stark aus und werden deshalb als invasiv bezeichnet. Sie können heimische Pflanzen verdrängen und Lebensräume verändern. Zudem sind viele gebietsfremde Pflanzen deutlich weniger in die heimischen Ökosysteme eingebunden. Auch in den ökologisch wertvollen Gebieten wie im Natura 2000-Gebiet Bangs-Matschels werden invasive Pflanzen vom Regionsmanagement in Zusammenarbeit mit Freiwilligen gezielt bekämpft. Zwischen Juni und Anfang September wurden auch heuer wieder mit viel Engagement invasive Pflanzen im Schutzgebiet zurückgedrängt. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.naturvielfalt.at/vielfaltertage. Zudem werden seitens der Stadt Feldkirch seit einigen Jahren „Neophyten-Bekämpfungstage“ mit interessierten Volksschulklassen organisiert. „Der Schutz unserer heimischen Artenvielfalt beginnt oft direkt vor der eigenen Haustüre. Wer invasive Pflanzen im Garten erkennt und richtig entfernt, kann einen wichtigen Beitrag leisten und ihre weitere Ausbreitung verhindern“, so Bürgermeister Manfred Rädler.

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Richtig entfernen

Zu den in Feldkirch besonders problematischen Arten zählen das Drüsige Springkraut, die Späte und Amerikanische Goldrute, der Japanische Staudenknöterich sowie der Riesenbärenklau. Springkraut und Goldruten sollten möglichst vor der Blüte entfernt und anschließend in verschlossenen Säcken zum Altstoffsammelzentrum (ASZ) Feldkirch gebracht werden. Dort steht ein eigener Neophyten-Container zur Verfügung. Besondere Vorsicht ist beim Japanischen Staudenknöterich geboten. Er kann sich bereits aus kleinsten Pflanzenteilen vermehren und ist nur schwer zu beseitigen. Größere Bestände sollten daher fachgerecht bekämpft werden. Kleine Mengen können gut verschlossen ebenfalls zum ASZ gebracht werden. „Invasive Neophyten können sich sehr schnell ausbreiten und wertvolle Lebensräume beeinträchtigen. Entscheidend ist deshalb, problematische Arten frühzeitig zu erkennen und fachgerecht mit ihnen umzugehen“, erklärt Umweltstadtrat Clemens Rauch.

Vorsicht geboten

Der Riesenbärenklau sollte keinesfalls berührt oder selbst entfernt werden. Sein Pflanzensaft kann in Verbindung mit Sonnenlicht schwere, verbrennungsartige Hautverletzungen verursachen. Bei einem Fund sollte die Abteilung Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Feldkirch kontaktiert werden.

Tags: GartenTippsUmwelt
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