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41. ALPINALE Kurzfilmfestival: Filmische Vielfalt unter freiem Himmel

von BK
28. Juli 2026
in gsi.film, Kultur
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Fünf Tage lang verwandelt die ALPINALE Bludenz in einen Treffpunkt für Filmkunst, Begegnungen und besondere Kinoerlebnisse unter freiem Himmel. (Foto: ALPINALE/Lara Smith)

Fünf Tage lang verwandelt die ALPINALE Bludenz in einen Treffpunkt für Filmkunst, Begegnungen und besondere Kinoerlebnisse unter freiem Himmel. (Foto: ALPINALE/Lara Smith)

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Wenn sich der Remise-Vorplatz in Bludenz in ein Open-Air-Kino verwandelt, ist wieder ALPINALE-Zeit. Vom 11. bis 15. August präsentiert das Kurzfilmfestival in seiner 41. Ausgabe ein vielfältiges Programm aus internationalen Produktionen, regionalen Arbeiten und innovativen Filmformaten – und macht Bludenz erneut zum Schauplatz besonderer Kinoerlebnisse.

Wenn die Stadt zum Kinosaal wird

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Was die ALPINALE seit Jahrzehnten prägt, ist ihre besondere Fähigkeit, Menschen über das Bewegtbild miteinander zu verbinden. Auch 2026 wird Bludenz für fünf Tage zu einem Ort, an dem kreative Ideen, kulturelle Vielfalt und filmische Perspektiven aufeinandertreffen. Der Remise-Vorplatz verwandelt sich Abend für Abend in einen offenen Begegnungsraum für Filmschaffende, Filmbegeisterte und Interessierte.

Das Interesse an der diesjährigen Ausgabe ist erneut groß: Mehr als 1.300 Produktionen aus 94 Ländern wurden eingereicht. Aus dieser beeindruckenden Vielfalt entsteht ein Programm, das die unterschiedlichsten Facetten des Kurzfilms sichtbar macht – von internationalen Kurzspielfilmen über Animationen und VR-Arbeiten bis hin zu Kinder- und Horrorfilmen sowie regionalen Produktionen mit Vorarlberg-Bezug.

Die Jury für die Kategorien „Internationaler Kurzspielfilm“ und „Animation“ besteht in diesem Jahr aus Brigitte Hofer, Christian Nickel und Jeanne Werner. Für die Spezialprogramme „v-shorts“, „Horror“ und „VR-shorts“ zeichnen Ben Nicholson, Ricarda Saleh und Stefan Schimek verantwortlich.

Virtuelle Welten entdecken: Die VR-shorts eröffnen dem Publikum bei der ALPINALE außergewöhnliche Perspektiven auf das filmische Erzählen. (Foto: ALPINALE/Lara Smith)

Vielfalt auf der Leinwand

Das Herzstück der ALPINALE bildet der internationale Wettbewerb. Täglich ab 20:30 Uhr stehen ausgewählte Kurzfilme aus aller Welt auf dem Programm und laden dazu ein, neue Erzählweisen, Themen und Bildsprachen kennenzulernen. Die Vorführungen finden bei Schönwetter unter freiem Himmel am Remise-Vorplatz statt, bei Schlechtwetter im Stadtsaal Bludenz.

In der Kategorie „Internationaler Kurzspielfilm“ werden unter anderem die Produktionen A Stable for Horses (Australien, Regie: Davie Paterson), Last Night Stand (Kanada, Regie: Pierre-Luc Gosselin und Béatrice Blais) sowie Dandelion (USA, Regie: Fiona Obertinca) gezeigt. Die Filme greifen unterschiedliche gesellschaftliche und persönliche Themen auf und spiegeln die große Bandbreite des internationalen Kurzfilms wider.

Darüber hinaus bietet das Festival während der gesamten Woche ein vielfältiges Programm in den unterschiedlichen Kategorien. Dazu zählen unter anderem die „VR-shorts“, die innovative und immersive Filmerlebnisse ermöglichen, sowie die „v-shorts“, die Filmschaffende aus Vorarlberg sowie Produktionen mit regionalem Bezug in den Mittelpunkt rücken.

Junge Filmbegeisterte dürfen sich auf ein eigenes Kinderprogramm freuen. Für alle, die den Nervenkitzel suchen, wurde der beliebte Horror-Schwerpunkt in diesem Jahr erstmals auf zwei Abende erweitert. Nachdem das Horrorprogramm bislang an einem Abend gezeigt wurde, dürfen sich Fans des Genres nun am Donnerstag und Freitag auf internationale Genrefilme voller Spannung, Atmosphäre und schauriger Bildwelten freuen. Kuratiert wird das Programm erneut von Jürgen Schacherl.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des diesjährigen Programms sagt Festivalleiterin Manuela Mylonas: „Viele der Geschichten spielen im Kleinen oder im Privaten und erzählen von Spannungen, Sprachlosigkeit, Macht, Nähe und dem, was in unserer Gesellschaft oft erst sichtbar wird, wenn es bereits eskaliert.“

Mit seiner Mischung aus internationalem Wettbewerb, regionaler Verankerung und persönlicher Atmosphäre bleibt das ALPINALE Kurzfilmfestival ein wichtiger Treffpunkt für Filmschaffende und Publikum gleichermaßen. Fünf Tage lang wird Bludenz zum Ort für außergewöhnliche Geschichten, neue Perspektiven und die besondere Kraft des Kurzfilms.

Filmstill Ever After

Filme aus Österreich im Internationalen Wettbewerb:

Titel: Die gemeinen KleinigkeitenRegie:
Florian Moses Bayer
Dauer: 20 MinLand: ÖsterreichSpieltag: DonnerstagKategorie: Kurzspielfilm
Titel: Ever AfterRegie:
Helen Hideko
Dauer: 18 MinLand: ÖsterreichSpieltag: MittwochKategorie: Kurzspielfilm
Titel: Found & LostRegie:
Reza Rasouli
Dauer: 17 MinLand: ÖsterreichSpieltag: DienstagKategorie: Kurzspielfilm
Titel: HasenfußRegie:
Maximilian Conway, Elisabeth Jakobi
Dauer: 30 MinLand: Österreich, DeutschlandSpieltag: MittwochKategorie: Kurzspielfilm

Zahlen und Fakten zum Programm:

  • Insgesamt umfasst das Festivalprogramm 70 Kurzfilme aus dem In- und Ausland – mit einer Gesamtlaufzeit von 809 Min.
  • Für die Ausgabe 2026 sichtete das ehrenamtliche ALPINALE-Team mehr als 1.300 Filmeinreichungen aus 94 Ländern. Aus Österreich wurden 76 Beiträge für den internationalen Wettbewerb eingereicht, weitere 19 Produktionen mit Vorarlberg-Bezug für die Kategorie v-shorts.
  • Kategorien und Filmanzahl: Kurzspielfilm: 19 Filme (Durchschnitt: 18 Min), Animation: 11 Filme (Durchschnitt: 11 Min), v-shorts: 13 Filme (Durchschnitt: 9 Min), Kinderkurzfilm: 9 Filme (Durchschnitt: 5 Min), Horror: 12 Filme (Durchschnitt: 10 Min) und VR-shorts: 6 Filme (Durchschnitt: 12 Min)
  • Die kürzeste Filmdauer beträgt 1 Minute, die längste 30 Minuten.

  • Das ALPINALE Kurzfilmfestival präsentiert die Filme bei trockenem Wetter Open Air in Originalfassung mit deutschen oder englischen Untertiteln. Bei Regen finden die Vorführungen im Stadtsaal statt.
  • Der beste Vorarlberger Kurzfilm wird mit einer Trophäe und einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet.
  • 32 der 70 Filme im Programm stammen aus Österreich und Deutschland. Insgesamt werden Filme aus 21 Ländern gezeigt – darunter Australien, Taiwan, China, Saudi-Arabien, Bangladesch, USA, Kanada, Israel, Irak, Spanien, Schweden, Irland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Niederlande, Belgien, Litauen, Polen, Kroatien, Schweiz, Deutschland und Österreich.
Tags: BludenzFestivalFilmFreizeitKulturWettbewerb
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