Seit Anfang April ist Sabine Walser als stellvertretende Wachkommandantin Teil der Führungsebene der Stadtpolizei Feldkirch. Sie trägt damit, in Abwesenheit des Wachkommandanten, die Verantwortung für eine fünfköpfige Dienstgruppe. In dieser Rolle obliegt ihr die gesamte Dienst- und Fachaufsicht.
Bürgermeister Manfred Rädler hebt die Bedeutung dieser Personalentscheidung hervor: „Mit Sabine Walser übernimmt eine ausgewiesene Expertin eine wichtige Funktion innerhalb unserer Stadtpolizei. Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass diese verantwortungsvolle Position nun erstmals durch eine kompetente Fachfrau aus den eigenen Reihen besetzt wurde.“
Die fachliche Basis für diese Führungsposition bildet die Ausbildung zur dienstführenden Beamtin, welche Sabine Walser bereits in den Jahren 2019 und 2020 erfolgreich absolvierte. Ihr Werdegang ist von einer breiten fachlichen Spezialisierung geprägt. Nach ihrer Grundausbildung war sie zunächst zehn Jahre lang bei der Bundespolizei tätig. Während dieser Zeit erwarb sie fundierte Kenntnisse in verschiedenen Sonderbereichen, unter anderem als Sexualermittlerin, im Bereich Suchtgift sowie als Präventionsbeamtin und in der Schulverkehrserziehung. Nach einer weiteren zweijährigen Station bei der Polizeiinspektion Götzis und einer anschließenden Berufsphase außerhalb der Exekutive kehrte sie im August 2024 in den Polizeidienst zurück und verstärkt seither das Team der Stadt Feldkirch.
Vielfältiges Aufgabengebiet der Stadtpolizei
Die Stadtpolizei Feldkirch umfasst aktuell 23 Polizeibeamt:innen, die von drei Organen der Parkraumüberwachung, einer Verwaltungsmitarbeiterin und einem Katastrophenschutzbeauftragten unterstützt werden. Das Einsatzspektrum der Beamt:innen ist breit gefächert und reicht von der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit bis zur Aufklärung und Verfolgung gerichtlich strafbarer Handlungen. Auch die Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs sowie die Vollziehung ortspolizeilicher Verordnungen gehören zum täglichen Dienstbetrieb.
Enge Kooperationen und Präventionsarbeit
Zusätzlich zu den Kernaufgaben besteht eine enge vertragliche Zusammenarbeit mit der Bundespolizei. Diese Kooperation umfasst gemeinsame Schwerpunktaktionen sowie die Abstimmung im Streifendienst und bei sicherheitsrelevanten Einsätzen im Gemeindegebiet. Im Rahmen einer Kooperation mit der Gemeinde Frastanz führt die Stadtpolizei zudem stationäre Lasermessungen durch.
Ein wesentlicher Pfeiler der Arbeit bleibt die Prävention. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Verkehrserziehung in den Kindergärten, um bereits frühzeitig das Sicherheitsbewusstsein der jüngsten Feldkircher:innen zu stärken. Die Relevanz der städtischen Sicherheitsarbeit verdeutlichen auch die Zahlen der vergangenen zwei Jahre, in denen über 16.700 aktenkundige Vorfälle von der Stadtpolizei bearbeitet wurden.










