WIND PERSPECTIVES: Drei Dirigenten, ein Abend voller Klangwelten

Fotorechte: WINDWERK

Am Freitag, 22. Mai 2026, um 20.00 Uhr ist WINDWERK – das sinfonische Blasorchester in der Kulturbühne AMBACH in Götzis zu erleben. Unter dem Titel WIND PERSPECTIVES begegnen sich drei Dirigenten, drei künstlerische Zugänge und ein Orchester, das die Ausdrucksvielfalt sinfonischer Blasmusik mit klanglicher Präzision und gestalterischer Offenheit auslotet.

Mit Jakob Augschöll, Daniel Muck und Daniel Niederegger prägen drei markante Musikerpersönlichkeiten den Abend. Für sie ist dieses Konzert zugleich der künstlerische Abschluss ihres Masterstudiums (Biennium) Blasorchesterleitung am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen. Gemeinsam mit dem Sinfonischen Blasorchester WINDWERK entfalten sie ein Programm, das unterschiedliche Handschriften hörbar werden lässt und zwischen Uraufführungen, sorgfältig ausgewählten Bearbeitungen und spannungsreichen Klangbildern ein vielschichtiges musikalisches Panorama eröffnet.

Fotorechte: WINDWERK

Die drei Dirigenten eröffnen dabei jeweils eigene Zugänge zum Repertoire: Jakob Augschöll als Südtiroler Komponist, Dirigent und Musikpädagoge mit besonderer Nähe zu Blasorchester, Chor und Musikvermittlung; Daniel Muck als international tätiger Komponist, Dirigent und Hochschuldozent aus Österreich; sowie Daniel Niederegger als vielfach ausgezeichneter Südtiroler Dirigent, der mehrere Orchester und Auswahlensembles leitet. In ihrer Unterschiedlichkeit verbindet sie ein künstlerisches Selbstverständnis, das musikalische Substanz, stilistische Offenheit und den Blick nach vorn vereint.

Gerade darin wird auch das Profil von WINDWERK – das sinfonische Blasorchester sichtbar: ein Klangkörper, der für hohe künstlerische Qualität, den besonderen sinfonischen Klang und eine Arbeitsweise steht, die auf exzellenter individueller Vorbereitung, konzentrierter Probenkultur und ausgeprägtem Teamgeist beruht. WINDWERK versteht Innovation nicht als Schlagwort, sondern als Haltung – in der Programmgestaltung ebenso wie in der Musikvermittlung und in der Zusammenarbeit über stilistische und geografische Grenzen hinweg.

Foto: Patrik Säly

Zugleich ist das Orchester fest in der Region verankert. Musikerinnen und Musiker aus der Vierländer-Region prägen den charakteristischen Klang von WINDWERK ebenso wie die enge Verbindung zur Blasmusikszene, unter anderem zum Vorarlberger Blasmusikverband. So entsteht ein Orchesterprofil, das regionale Verwurzelung und künstlerische Offenheit auf überzeugende Weise miteinander verbindet.

Die künstlerische Leitung des Konzertabends liegt bei Thomas Ludescher, Dirigent von WINDWERK und Professor für Blasorchesterleitung am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen.

Die mobile Version verlassen