Die Ostereiersuche am Montikel in Feldkirch-Tosters, organisiert vom Verein Tostner Freunde, erwies sich auch heuer als ein rundum gelungenes Frühlingsereignis für Familien und vor allem für Kinder. Am Funkenplatz auf dem Montikel verwandelte sich die Wiese in ein buntes Suchfeld voller versteckter Überraschungen, das zahlreiche junge Teilnehmer anzog.
Bereits im Vorfeld zeigte sich die große Beliebtheit der Veranstaltung: Die Teilnahme war kostenlos, jedoch limitiert und an eine Anmeldung gebunden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Kinder wurden in Gruppen eingeteilt und konnten in festgelegten Zeitfenstern auf die Suche gehen – ein durchdachtes Konzept, das für Struktur und Fairness sorgen sollte.


Begleitet von ihren Familien machten sich die Kinder voller Begeisterung daran, die bunt versteckten Ostereier aufzuspüren. Insgesamt warteten rund tausend Eier darauf, entdeckt zu werden – ein Versprechen für einen Nachmittag voller Spannung, Bewegung und Freude.
Das Wetter zeigte sich dabei von seiner besten Seite und trug wesentlich zur besonderen Atmosphäre bei. Bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein herrschte auf dem Gelände eine heitere, entspannte Stimmung. Neben der eigentlichen Suche sorgten zusätzliche Angebote wie das beliebte Stockbrotgrillen für kulinarische Abwechslung und machten die Veranstaltung zu einem echten Gemeinschaftserlebnis. Eltern, Kinder und Organisatoren kamen miteinander ins Gespräch, lachten und genossen den Nachmittag in der Natur.
Besonders hervorzuheben ist die insgesamt sehr gute Organisation durch die Tostner Freunde. Klare Regeln, engagierte Helfer – die „Hasen“ vor Ort – sowie die Einteilung in Suchbereiche und Zeitfenster zeugen von viel Einsatz und durchdachter Planung. Ziel war es ausdrücklich, allen Kindern ein faires Erlebnis zu ermöglichen. So wurde etwa darum gebeten, pro Kind maximal fünf Eier zu sammeln, damit jedes Kind die gleiche Chance hat.




Leider zeigte sich in der Praxis, dass sich nicht alle Teilnehmer an diese Fairness-Regel hielten. Während viele Kinder mit Freude ihre fünf Eier suchten, gab es auch Fälle, in denen deutlich mehr gesammelt wurde – teils das Fünf- bis Siebenfache. Dies führte dazu, dass andere Kinder am Ende nicht auf die vorgesehene Anzahl kamen, was verständlicherweise für Enttäuschung sorgte. Gerade bei einer Veranstaltung, die auf Gemeinschaft und Rücksichtnahme ausgelegt ist, hinterlässt ein solches Verhalten einen bitteren Beigeschmack.
Vor diesem Hintergrund könnte für zukünftige Ausgaben der Ostereiersuche überlegt werden, das Konzept leicht anzupassen – etwa indem nur die Kinder selbst Zugang zur abgesteckten Suchwiese erhalten, ohne direkte Begleitung durch Erwachsene im Suchbereich. Dies könnte helfen, die Einhaltung der Regeln besser zu gewährleisten und allen Kindern ein gleichwertiges Erlebnis zu ermöglichen.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte bleibt die Veranstaltung insgesamt äußerst positiv in Erinnerung. Die Kombination aus liebevoller Organisation, abwechslungsreichem Rahmenprogramm, guter Stimmung und idealem Wetter machte die Ostereiersuche am Montikel zu einem Highlight im Tostner Veranstaltungskalender. Sie zeigt eindrucksvoll, wie lebendig Dorfgemeinschaft sein kann.
Alles in allem schreit diese gelungene Veranstaltung nach einer Wiederholung im kommenden Jahr – dann hoffentlich mit noch mehr Fairness, aber derselben Begeisterung und Herzlichkeit – und vielleicht einer Ausweitung in den benachbarten Wald, die diesen Nachmittag geprägt haben.














